Meine Meinung:
Das Cover und vor allem der Titel des Buches lädt einen doch regelrecht ein, sich mit dem Klappentext zu beschäftigen. So erging es zumindest mir und ich wollte das Buch hören. Deshalb kann ich auch sofort erwähnen, dass der Autor es selbst gelesen und den Figuren die passenden Stimmen gegeben hat.
Eigentlich sollte es ein entspannter Sommerabend am Strand sein, aber nachdem eine Urne in einem Möwennest entdeckt wurde, war es mit der Ruhe vorbei. Ich, als Leserin habe zuvor erfahren, wie das passieren konnte und hatte einen kleinen Wissensvorsprung, aber zur Aufklärung hat es nicht beigetragen, zumindest anfangs nicht.
Thies Detlefsen leitet natürlich Ermittlungen ein, denn etwas stimmt mit der Urne nicht. Gleichzeitig bittet seine Tochter Telje um Hilfe. In der Klinik, in der sie als Ärztin ihr Praktikum macht, kommt ihr einiges merkwürdig vor. Man will etwas vertuschen, aber das lässt die Tochter eines Polizisten nicht zu.
Für mich bedeutete dies alles, dass ich mal wieder in Fredenbüll war und alte Bekannte getroffen habe. Gerne war ich mit ihnen in der Kneipe »De Hidde Kist« und habe auch Thies und Nicole, sowie den neuen Rechtsmediziner bei der Arbeit beobachten können. Aber auch das Privatleben mancher Personen kam nicht zu kurz und ich wurde über neue Entwicklungen auf dem Laufenden gehalten.
Wie zu erwarten, wurde am Ende alles aufgeklärt und es kehrte wieder Ruhe ein.
Fazit:
Der Autor hat es verstanden, mich durch seine Art zu lesen, an das Hörbuch zu fesseln, jede Minute nutzte ich zum Hören, was ja meist auch bestens gelingt. Er hat Spannung und Humor verbunden, aber auch ein sehr ernstes Thema eingebunden, denn was in der Klinik ablief war nicht ohne Risiko.
Gerne gebe ich eine Hörempfehlung, aber wer lieber lesen möchte, sollte zu dem Buch greifen, was mit Sicherheit für Lesevergnügen sorgen wird.