In diesem Buch verarbeitet der Autor seine Kindheit, Jugend und ein Teil seines Lebens als erwachsener Mensch. Er wechselt zwischen Gegenwart und Vergangenheit,was aber immer gut zu verfolgen ist. er lebt zusammen mit seinen Eltern und zwei Brüdern, in einer teilweise glücklichen, teilweise sehr disfunktionalen Familie, die durch den Alkoholismus seiner Mutter bestimmt ist. Er schildert glückliche Zeiten, schöne Urlaube, aber immer wieder die schrecklichen Eskapaden,wenn seine Mutter im Vollrausch ganze Tage und Wochen verbringt.Die innerliche Zerrissenheit zwischen der Liebe zu seinen Eltern,besonders der zu seiner Mutter und ihre furchtbaren Launen,an denen er schier verzweifelt.
Wer sich mit diesem Thema auskennt,erkennt die immer gleichen Verhaltensmuster,welche sein Leben prägen und in schonungsloser Offenheit dargelegt werden.
Der einfühlsame Vortrag von Fabian Busch wertete die Geschichte zusätzlich auf.Ich vergebe eine Leseempfehlung zusammen mit fünf Sternen.