Hörprobe

Die Verlorenen - Jonah Colley, Band 1 (Gekürzt)

Laufzeit ca. 618 Minuten. Dateigröße in MByte: 464.
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Jonah Colley ist Mitglied einer bewaffneten Spezialeinheit der Londoner Polizei. Seit sein Sohn Theo vor zehn Jahren spurlos verschwand, liegt sein Leben in Scherben. Damals brach auch der Kontakt zu seinem besten Freund Gavin ab. Nun meldet Gavin si … weiterlesen
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Die Verlorenen - Jonah Colley, Band 1 (Gekürzt) als Hörbuch Download

Produktdetails

Titel: Die Verlorenen - Jonah Colley, Band 1 (Gekürzt)
Autor/en: Simon Beckett

ISBN: 9783732418503
EAN: 9783732418503
Format:  MP3-Hörbuch Download
Laufzeit ca. 618 Minuten.
Dateigröße in MByte: 464.
Vorgelesen von Johannes Steck
Argon Verlag

8. Juli 2021 - MP3 Hörbuch Download

Beschreibung

Jonah Colley ist Mitglied einer bewaffneten Spezialeinheit der Londoner Polizei. Seit sein Sohn Theo vor zehn Jahren spurlos verschwand, liegt sein Leben in Scherben. Damals brach auch der Kontakt zu seinem besten Freund Gavin ab. Nun meldet Gavin sich überraschend und bittet um ein Treffen. Doch in dem verlassenen Lagerhaus findet Jonah nur seine Leiche, daneben drei weitere Tote. Fest in Plastikplane eingewickelt, sehen sie aus wie Kokons. Eines der Opfer ist noch am Leben. Und für Jonah beginnt ein Albtraum...

Der Auftakt einer atemberaubenden neuen Thrillerserie von Bestsellerautor Simon Beckett.
Bewertungen unserer Kunden
Ein undurchsichtiger Plot mit vielen Überraschungen
von smartie11 - 22.07.2021
Als Jonah das Blut roch, war ihm klar, dass er in Schwierigkeiten steckte. (der erste Satz) Meine Meinung: Der Start in diese Story ist bereits wahnsinnig fesselnd und unglaublich intensiv. Der Polizist Jonah Colley erhält nach Jahren eine Nachricht von seinem ehemals besten Freund Gavin, der ihn um Hilfe bittet und in ein verlassenes Lagerhaus an den Slaughter Quay , den Schlachterkai , bestellt. Das, was er dort vorfindet, lässt den Namen des Kais schreckliche Wahrheit werden Bereits nach diesem unglaublich spannenden ersten Kapitel hat mich der britische Bestsellerautor Simon Beckett ( Die Chemie des Todes , Kalte Asche ) regelrecht gepackt und den Spannungslevel in die höchsten Höhen geschraubt. Im Folgenden geht es mysteriös weiter und nicht nur Jonah Colley fragt sich, in was für eine Geschichte er da hineingeraten ist, denn auf einmal eröffnet sich eine überraschende Verbindung, die weit zurück in Jonahs Vergangenheit führt. Plötzlich rückt ein Ereignis in den Fokus, das nicht nur Jonahs Ehe, sondern sein ganzes Leben zerstört hat. Entsprechend besessen kniet sich Jonah tief in den Fall und rückt so selbst in den Fokus der Ermittlungen. Der Plot, den sich Simon Beckett für den Start seiner neuen Thriller-Reihe erdacht hat, hat es wirklich in sich. Er ist über weite Strecken absolut undurchsichtig und wartet immer wieder mit überraschenden Wendungen und Erkenntnissen auf, sowohl für die Leser*innen als auch für den Protagonisten. Erst zum Finale hin lichtet sich der Nebel und das komplette, überraschende Ausmaß dieses Falls wird sichtbar. Hier wird einmal mehr klar, wie perfekt Beckett sein Handwerk versteht. Ein wenig enttäuscht hat mich allerdings, dass der Spannungsbogen nach dem furiosen Auftakt zwischendurch doch immer mal wieder ein wenig nachgelassen hat. Über den Rest des Buches hinweg gab es für mein Empfinden nur zwei bis drei Ereignisse, die für Thrill beim Lesen gesorgt haben. Insofern würde ich dieses Buch eher als guten Krimi und nicht als nervenaufreibenden Thriller bezeichnen. Begeistert hat mich aber Hörbuch-Sprecher Johannes Steck. Es ist ihm sehr gut gelungen, diesem Text Leben und den Charakteren Individualität zu verleihen. Viele der Figuren konnte man bereits an Stimmlage und Sprechweise wiedererkennen, wie etwa das Ekelpaket DI Jack Fletcher. Es hat großen Spaß gemacht, Steck zuzuhören und die Geschichte auf sich wirken zu lassen. FAZIT: Eine Story, die zu fesseln weiß, auch wenn der Spannungsbogen nicht immer auf dem Höchstlevel verbleibt
Guter Auftakt
von Katrin - 21.07.2021
Guter Auftakt Mit diesem ersten Teil seiner neuen Reihe macht Simon Beckett also erstmal ein bisschen Pause von David Hunter. Nichtsdestotrotz habe ich mich sehr auf diesen Thriller gefreut. Das Cover ist recht typisch für seine Bücher. Schlicht in schwarz- weiß gehalten. Im Gegensatz zur Hunter Reihe jedoch auch grafisch unterlegt. Wir sehen eine Lagerhalle, die direkt zu Beginn des Buches eine große Rolle spielt. Ich fand den Plott recht gut und auch die Umsetzung hat mir im großen und ganzen gefallen. Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr flüssig und durch die detailreichen Schilderungen, kann man sich immer gut in die Szene versetzen. Doch gab es einige Punkte die nicht so richtig gepasst und mich etwas rausgerissen haben. Als Polizist nicht zu merken, dass ihn eine Journalistin ausfragt? Um nur mal eine zu nennen. Auch hatte es mir zwischendurch immer mal etwas zu viel Längen und Erklärungen, die - für mich - nur Platzfüller waren. Der Sprecher hat die Geschichte toll erzählt und man konnte ihm immer gut folgen. Als Mann ist es sicher immer schwerer weibliche Protagonisten zu sprechen, doch ist auch das in dem Fall recht gut gelungen. Dennoch hatte ich ein kurzweiligen und spannendes Hörvergnügen und bin schon auf weitere Abenteuer von Jonah gespannt.
Jonah Colley is coming
von Viktoria - 19.07.2021
Die Verlorenen ist ein Thriller des Autors Simon Beckett und bildet den Auftakt zu seiner neuen Reihe Jonah Colley. Das Cover ist interessant und sehr passend zur Geschichte gestaltet. Ich musste beim Betrachten immer wieder an die verlassene Lagerhalle denken. Die Geschichte ist von Anfang an spannend und die Figuren vielschichtig. Es ist interessant die Entwicklung der Geschehnisse und der Figuren von Anfang an zu verfolgen. Es ist keine Sekunde lang langweilig, teilweise war ich etwas verwirrt aber alles wurde, wie ich finde, gelungen aufgeklärt. Gesprochen wird das Hörbuch von Johannes Steck, er erfreut uns 10 Stunden und 19 Minuten. Er liest angenehm und gut verständlich. Anfangs tat ich mir etwas schwer, kann aber daran liegen dass es mein erstes Hörbuch war. Nach und nach habe ich mich daran gewöhnt und angefangen es zu genießen. Allerdings haben mich die verschiedenen Stimmen teilweise etwas mürbe gemacht. Manche hat er echt gut nachgemacht aber andere gefielen mir nicht so gut, speziell bei manchen weiblichen Personen hat mich der Sprecher in den Wahnsinn getrieben. Alles in allem war es aber angenehm zum Anhören. Man konnte gut erkennen wann etwas gesagt, gedacht oder nur erzählt wurde. Was ich schade fand ist dass es keine besonderen Effekte gab, es wurde hier wirklich nur gelesen. Ich glaube fast dass es für mich besser gewesen wäre den Thriller zu lesen als zu hören. Denn ich denke im Buch hätte die Spannung noch besser vermittelt werden können. Ich war Hörbüchern bisher ehrlich gesagt skeptisch gegenüber. Aber ich wollte dem ganzen mal eine Chance geben und war positiv überrascht. Ab und zu werde ich in Zukunft bestimmt zu Hörbuch greifen. Fazit: Ein wirklich spannender Thriller. Allerdings habe ich beim Autor auch nichts anderes erwartet!
Alles sehr vorhersehbar....
von de.Susi - 17.07.2021
Als Jonah Colleys kleiner Sohn Theo vor 10 Jahren verschwand, ist für ihn nichts mehr wie es war. Seine Ehe zerbrach ebenso wie der Kontakt zu seinem besten Freund und Polizeikollegen Gavin und er ist getrieben davon den Täter zu finden. Als sich Gavin bei Jonah meldet und um ein Treffen bittet, weil er der Einzige sei, dem er vertrauen könne, ist Jonah elektrisiert, in der Hoffnung auf Neuigkeiten zum Verschwinden seines Sohnes - doch alles läuft aus dem Ruder und plötzlich ist Jonah selbst Verdächtiger in einem Mordfall. Ich habe "Die Verlorenen" als Hörbuch gehört und bin von der gelungenen Umsetzung des Sprechers Johannes Steck begeistert, der den Charakteren das passende Finish gibt. Die Handlung an sich ist recht zäh, und es ist ziemlich vorhersehbar, das Jonah sich immer wieder verdächtig macht. Das reist auch die Wendung zum Ende hin nicht raus. Mal nett mit anzuhören, aber kein (Hör)buch mit Suchtfaktor...
Becketts neuer Ermittler...
von Birgit - 16.07.2021
Vielen ist seine Hunter-Reihe ein Begriff, jetzt schickt Simon Beckett einen neuen Ermittler ins Rennen. Mit der neuen Reihe Die Verlorenen tritt der Charakter Jonah Colley auf, der bei der Spezialeinheit der Londoner Polizei ist und dessen Freund Gavin, mit dem der seit 10 Jahren keinen Kontakt hatte, ihn zu einem Treffen in einer verlassenen Lagerhalle bittet. Dort findet er neben Gavins Leiche unter anderem eine noch lebende Frau in einer Plastikfolie. Was hat es damit auf sich und warum ist sein Sohn vor 10 Jahren spurlos verschwunden? Jonah Colley ermittelt auf eigene Faust und findet bald unglaubliches heraus... Der Klappentext klingt gut, dachte ich und war sehr gespannt auf den neuen Ermittler. Dank netgalley konnte ich das Hörbuch anhören und es wurde von Johannes Steck irrsinnig gut interpretiert. Die Charaktere wurden von ihm mittels Veränderung der Stimme ins rechte Licht gerückt und der Text wurde richtig fesselnd gelesen. Es ist fast so, als wäre man direkt im Geschehen. Man spürte förmlich die Kälte und die düstere Atmosphäre in diesem Lagerhaus in einer Gegend, die sich Slaughter Quay nennt. Schlachter-Kai, welch passender Name, den der Autor hier gewählt hat. Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Ein Strang erzählt die Ereignisse vor 10 Jahren, als Jonahs Sohn Theo verschwand, der andere in der Gegenwart, in der nichts so ist wie es scheint. Jonah ist der Polizei immer einen Schritt voraus, dass Kommissar Fletcher gar nicht passt. Er hat Jonah immer auf dem Kerbholz, behandelt ihn sehr unmenschlich und ist der unsympathischste Charakter vom Buch, Die Geschichte ist teils sehr fesselnd geschrieben, es kommen aber andererseits sehr viele Wiederholungen von Wörtern vor, zum Beispiel das Wort erstarrt ist mir beim hören ziemlich oft aufgefallen. Das Ende war dann leider ziemlich schnell da, im Gegensatz dazu brauchten die Ermittlungsarbeiten vergleichbar lange. Insgesamt hat es mir mittelmäßig gefallen und das (Hör)buch bekommt von mir eine Bewertung von 3 Sternen. Da das es aber ein offenes Ende gab bei dem viele Fragen offen blieben werde ich die Reihe weiter verfolgen, denn ich bin sehr neugierig wie es weitergeht...
Kein gewöhnlicher Polizisten Thriller
von Insta.amreading - 14.07.2021
Schon die Gestaltung des (Hör-)Buches überzeugt mich: schwarz/weiß mit einigen Verwischungen - eine Mischung von cleanen und mysteriösen Elementen, die sehr gut zu Inhalt und Schreibstil passt. "Die Verlorenen" startet fulminant mit einer Eröffnungszene, die mit Entsetzen (die Kokons), Ekel aber auch atemloser Spannung nicht geizt. Polizist Jonah, die Hauptfigur, ist obwohl (oder gerade weil) ein Antiheld, sehr sympatisch und als Leserin konnte ich seine körperliche und emotionale Verletztheit sehr gut nachempfinden. Johannes Steck, der das Hörbuch spricht, unterstützt mein Bild von Jonah noch, indem er Jonah eine tiefe, no nonsense Stimme verleiht und insgesamt durch Betonung, Stimmlage, Pausen und Erzähltempo die verschiedenen Stimmungs- und Spannungslagen sehr überzeugend transportiert und so für einige Gänsehautmomente sorgt. Während sich sowohl Tempo als auch Spannung in der Mitte des Buches etwas verlangsamen, um die Story weiterzubringen und die vielen Verbindungen zwischen Gegenwart und Vergangenheit zu erzählen, legen beide am Ende wieder deutlich zu und besonders der Showdown auf dem Boot ist überraschend und nichts für schwache Nerven. Am Ende steht die Erkenntnis, der "Wahrheit ein Stück näher gekommen" zu sein, und dank des Cliffhangers, der mir ein lautes "oooooh" entlockte, bin ich sehr auf weitere Teile gespannt.
Rezension zu Die Verlorenen - HB
von Zsadista - 12.07.2021
Jonah Colley hat so einiges mitgemacht. Sein Sohn ist vor 10 Jahren ertrunken, seine Ehe ein Schutthaufen. Mittlerweile hat seine Frau einen neuen Mann und Kinder. Eines Abends wird er von seinem alten Kollegen und alten Freund Gavin angerufen und zum Hafen zitiert. Er scheint wichtige Informationen für Jonah zu haben. Als Jonah zu dem Dock kommt, erwartet ihn schreckliches. Drei in Folie eingewickelte Leichen und sein Freund Gavin. Dieser ebenfalls tot, liegt bereits auf einer Folie. Als Jonah wieder raus will, telefonieren, stellt er fest, dass sich ein Paket noch bewegt. Es ist eine Frau und sie scheint noch am Leben zu sein. Er will ihr helfen, doch dann geht alles zu schnell um noch zu reagieren. "Die Velrorenen - HB" ist der Thriller Auftakt zu einer neuen Serie aus der Feder des Autors Simon Beckett. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört. Der Sprecher Johannes Steck hat fantastische Arbeit geleistet. Gerne habe ich seiner Stimme gelauscht. Er hat es geschafft, jeder Person eine eigene Stimme zu geben, was mir immer sehr gut gefällt. Zu Anfang muss ich erwähnen, dass die Inhaltsangabe nicht zum Inhalt passt. Es werden nicht mehrere tote Frauen in Plastikfolie gefunden, sondern nur eine. Ebenso wird Stokes nicht als Serienkiller geführt. Genauso wenig zweifelt Jonah auch nur eine Sekunde an der Schuld von Stokes. Ich finde, man sollte Inhaltsangaben entsprechend dem Inhalt schreiben und nicht danach, was man gerne hätte, was in einem Buch stehen würde. Für mich hat sich der Großteil des Buches recht gezogen. Es wurde am Anfang sehr weit ausgeholt, dafür unendlich aufgeführt, was da vorgefallen war. Es war mir einfach zu viel, bis das Buch einigermaßen Fahrt aufgenommen hat. Keine der Personen war mir sympathisch. Ganz furchtbar finde ich so Figuren, wie die Journalistin, der ermittelnde Kommissar oder die Ex-Frau von Jonah. Ich muss auch sagen, nach dem Ende des Hörbuchs habe ich immer noch nicht ganz den Durchblick. Was, bzw. wer genau war jetzt eigentlich Jonah? Immer wieder hört man einmal, dass er einer Spezialeinheit der Londoner Polizei angehört. Ja, und weiter? Was war er denn jetzt genau? Was war sein Spezialgebiet? Auf jeden Fall, Schmerzverdrängung. Denn nach einer aufwendigen Knie-OP ging er zwar auf Krücken, aber ansonsten konnte er überall herum turnen. Es hat auch nicht lange gedauert, bis er wieder Auto fahren durfte. OK, Automatik, aber trotzdem. Wunderheilung, könnte man so etwas nennen. Und dann ständig diese Schläge und Tritte. Komm, stecken wir doch mit Links weg, wozu ist man denn sonst in einer Spezialeinheit. Naja, nicht so mein Fall. Die Frauen im Buch waren durchweg nervig. Bis auf die Kollegin vom Kommissar. Die fand ich richtig gut, weiß nur die ganzen Namen nicht mehr. Ansonsten waren es alle nur Heulbojen oder schlichtweg nervige Personen. Die Auflösung der Story fand ich auch etwas durcheinander. Ehrlich gesagt, hab ich da den Faden verloren. Gut, auf den eigentlichen Täter bin ich jetzt nicht gekommen und fand das recht gut gemacht. Naja, hätte man vielleicht drauf kommen können, doch ich hörte das Buch nur und versuchte diesmal nicht selbst, auf den Täter zu kommen, wie sonst so oft. Ich fand das Ende einfach viel zu verworren mit viel zu vielen Personen und Mitläufern. Vielleicht müsste ich die letzte Stunde noch einmal hören und mir Notizen machen. Wozu ich im Moment keine große Lust habe. Daher finde ich, das Buch hat einen langen, langweiligen Anfang. Wird zum Ende hin kurz interessant und dann recht verworren. Um dann ganz zum Schluss zu dem typischen Schema abzudriften. Man kündigt seinen Job und wird, mit Sicherheit, Privatdetektiv. Das wird zwar so nicht erwähnt, aber was soll das geneigte, nun arbeitslose Mitglied einer Spezialeinheit auch sonst noch groß machen? Vor allen Dingen, wenn die Serie erst angefangen hat und er nicht gerade in Millionen schwimmt. Da ich kein Freund von Privatschnüfflern bin, werde ich mir wohl die nächsten Bände der Reihe ersparen. Wenn ich es nicht wieder vergesse und doch zu einem späteren Folgeband greifen werde.
Ein spannender Fall, absolut klasse gelesen!
von Lesetiger - 11.07.2021
Auf den neuen Thriller von Simon Beckett war ich schon sehr gespannt. Die Verlorenen ist der Auftaktband einer neuen Reihe, in der der Polizist Jonah Colley im Mittelpunkt steht. Jonah erhält einen Anruf von seinem ehemals besten Freund Gavin mit der Bitte, ihn am Slaughter Quay zu treffen. In seiner Stimme war Angst. Das hat Jonah, der seit 10 Jahren nichts mehr von Gavin gehört hat, dazu bewogen, dorthin zu fahren. Doch er kommt zu spät, Gavin ist tot und neben ihm sind noch weitere Leichen in dem Lagerhaus. Da wird Jonah angegriffen; er wacht im Krankenhaus wieder auf, da er es noch geschafft hat, den Notruf zu wählen. Er wird recht bald von der Polizei befragt. Doch die hat Zweifel an Jonahs Version und es kommt noch schlimmer: Jonah wird zum Verdächtigen. Der Schreibstil von Simon Beckett ist einfach klasse: locker, flüssig und einnehmend. Man ist nach nur wenigen Seiten gefesselt. Die Story ist von Beginn an spannend und diese Spannung - mal offensichtlich, mal unterschwellig - hält das ganze Buch über an. Das hat der Autor echt gut gemacht. Man lernt Jonah im Laufe dieses Thrillers ziemlich gut kennen. Es gibt immer mal wieder Rückblenden in seine Vergangenheit und die ist ehrlich gesagt nicht ohne. Ich mochte Jonah. Anfangs war er noch wenig greifbar, aber Simon Beckett hat ihn unheimlich tiefgründig beschrieben und ich habe ihn mit jeder Seite ein bisschen mehr gemocht. Ein kleines Manko: die anderen Protagonisten blieben neben Jonah fast ein bisschen blass. Jonah steht im Mittelpunkt, obwohl er selbst nicht ermittelt. Doch er ist in den Fokus der Polizei geraten und es scheint so, als ob sich die Schlinge langsam zuziehen würde. Das ist aus Polizeisicht nachvollziehbar, aber der Leser kennt die Ereignisse aus Jonahs Sicht, die sich anders darstellen. Es gibt einige Wendungen. Mit manchen habe ich gerechnet, andere haben mich völlig unvorbereitet getroffen. Und neben dem aktuellem Fall, stellt sich der Leser immer wieder die Frage: Was passierte vor 10 Jahren mit Jonahs vierjährigem Sohn Theo? Ich habe mir das Hörbuch angehört, welches Johannes Steck mit seiner besonnenen Art einfach absolut klasse gelesen hat. Er präsentiert das Hörbuch immer in der passenden Stimmung, kann die Emotionen gut wiedergeben und er schafft es gekonnt, die unterschwellige Spannung, die diesen Thriller durchzieht, rüberzubringen. Ich habe als Hörer absolut mitgefiebert und konnte das Hörbuch nur schlecht ausschalten - ich habe Die Verlorenen an zwei Tagen angehört. Anfangs ist der Thriller durchaus blutrünstig und nichts für schwache Nerven. Aber das gibt sich, ich habe schon deutlich blutigere Thriller gelesen, eben auch von Simon Beckett. Diesen hier zeichnet die Spannung aus, die sich von Anfang bis Ende durchzieht. Das hat Simon Beckett echt gut gemacht. Das Ende lässt einige Fragen offen, die hoffentlich in den Folgebänden geklärt werden und die gleichzeitig die Vorfreude auf Band zwei schüren. Fazit: Ein clever konstruierte Fall, ein sympathischer Protagonist, unvorhergesehene Wendungen, spannend erzählt, vielschichtig geschrieben und als Hörbuch absolut klasse gelesen! Von mir gibts eine klare Lese- und Hörempfehlung und ich freue mich schon auf weitere Fälle mit Jonah Colley.
Insgesamt ein stimmiges Hörerlebnis!
von Babajaga - 10.07.2021
Ich habe bisher geglaubt, Hörbücher seien nichts für mich, ich hätte keine Zeit sie zu hören oder würde vielleicht der Geschichte nicht so folgen können, als wenn ich ein Buch lese. Da Hörbücher aber mehr und mehr Einzug in die Welt der Bücher halten, wurde es für mich Zeit mich diesem Medium einmal zu nähern. Und so habe ich die Chance im Zuge der [*]NetGalleyDEChallenge genutzt um mir eine Meinung zu bilden. Ich habe in der Vergangenheit bereits Bücher von Simon Beckett gelesen und bin von seiner Schreibweise angetan. Seine Geschichten sind zumeist spannend und wenig blutig und vorhersehbar. Es sind Geschichten, die ihre Auflösung erst sehr spät offenbaren. So war dieses Buch meine erste Wahl um ein Hörbuch zu probieren. Gelesen wird die - leider gekürzte - Geschichte von Johannes Steck. Von ihm hatte ich bisher noch nichts gehört, fand seine Stimme aber bereits in der Hörprobe überaus ansprechend. Ich mag tiefe Männerstimmen sehr und in diesem Fall kommt eine Rauheit hinzu, die nach meinem Dafürhalten perfekt zur Geschichte passt. Darüber hinaus versteht es Steck, das Tempo seines Vorlesens an den Inhalt der Geschichte anzupassen. Ist es spannend, liest er deutlich schneller, als wenn einfach nur ein Stück Geschichte zu erzählen ist. So erreicht er als Vorleser eine zusätzliche Spannung; man hört automatisch genauer hin. Das gefällt mir sehr. Ebenfalls sehr gut gefällt mir, dass Johannes Steck den Figuren eigene Stimmen verleiht. So bekommt der überaus unsympathische DI Fletcher eine derart schnarrige Stimme, dass man ihn sich sehr deutlich vor dem inneren Auge vorstellen kann, denn auch die Beschreibung von Simon Beckett ist alles andere als ein sympathischer Charakter. Hinzu kommt, dass Fletcher ein absolut sarkastischer Mensch ist. Das glaubt man dem Vorleser aufs Wort! In Dialogen kann man so die unterschiedlichen Figuren immer wunderbar unterscheiden und es gibt nie einen Zweifel daran, wer wann spricht. Auch die unterschiedlichen Gefühlslagen der Sprechenden kommen ausgesprochen gut heraus und so wird die Geschichte - im Gegensatz zum Gelesenen - lebendiger. Absätze kommen durch gezielte Pausen sehr gut zum Tragen. Beim Zuhören hat man nicht das Gefühl, dass Beck durch die Geschichte rennt. Allerdings hatte ich manchmal das Gefühl, dass man anhand des Erzählten merkt, wo ein Stück der Geschichte fehlt. Der Umstand, dass viele Hörbücher nicht die gesamte Geschichte beinhalten, hat mich eben auch davon abgehalten, mich bisher mit diesem Medium vertraut zu machen, selbst wenn der Inhalt der Geschichte nicht unbedingt darunter leidet. Mit der Geschichte "Die Verlorenen" führt Simon Beckett einen neuen Ermittler ein - Jonah Colley. Dieser wird an einem heiteren Abend mit Kollegen von seinem ehemals besten Freund Gavin angerufen und gebeten zum Slaughter Kay zu kommen. Jonah hat dabei ein ungutes Gefühl, fährt aber dennoch hin - nur um dort in einer alten Lagerhalle einen Haufen Leichen und den toten Gavin zu finden. Als DI Fletcher auf den Plan kommt, scheint nichts mehr so klar zu sein, wie es sich für Jonah darstellte und schneller als er gucken kann, ist er der Mittelpunkt eines Verbrechens, in dem nichts offensichtlich zu sein scheint und in dem er sich mehr und mehr verstrickt. Jonah ist ein sympathischer Typ, der sicherlich - wie jeder andere auch - seine Stärken und Schwächen hat. Immer wieder bekommt man das Gefühl, dass ihm Ungerechtigkeit widerfährt, jedoch kann man sich nur schwer einem gewissen Zwiespalt entziehen, der zielgerichtet erzeugt wird, indem DI Fletcher immer und immer wieder Fakten gegen Jonah verwendet. Überhaupt ist DI Fletcher ein sarkastischer, bisweilen arroganter Ermittler, der überhaupt keinen Zweifel daran lässt, wen er für den Täter hält. Dabei ist er überaus uneinsichtig und muss so manches Mal von seiner Assistentin "zurück gepfiffen" werden. Wobei das allerdings auch ihr einziger Job zu sein scheint. DS Bennett hat nämlich ansonsten kaum Wortmeldungen und bis zum Schluss war mir die Figur absolut fremd. Damit verteilt der Autor die Sympathien und Antipathien sehr gezielt auf seine Figuren. Die Geschichte wird auf 2 Zeitebenen erzählt, sodass der Leser auch die Möglichkeit hat, Gavin besser kennenzulernen. Der verändert sich spürbar je weiter die Geschichte fortschreitet und je mehr der Leser über ihn erfährt. Das ist aus meiner Sicht am Anfang so nicht zu erwarten und gibt der Story u.a. die Spannung. Mir gefällt es, dass man sich hin und wieder die Frage stellen muss, ob bestimmte Dinge wirklich so gewesen sein können oder ob hier nur wieder DI Fletcher Fakten für sich auslegt. Die Auflösung erfolgt sehr spät, wie es sich aus meiner Sicht für einen guten Thriller gehört. Simon Beckett bleibt seiner Art zu Erzählen treu. Die Erzählung ist wenig verschnörkelt und nicht detailverliebt. Man kann sich sehr gut vorstellen, in welchem Rahmen seine Geschichte spielt. Dennoch bleibt der Rahmen eben der Rahmen und die Geschichte selbst ist der Mittelpunkt. Das gefällt mir gut. Der hier vorliegende Roman ist ein solider Thriller, dessen Spannung bis zum Ende gehalten wird. Das große Finale, welches ich so nicht unbedingt erwartet hätte, startet spät und bietet alles auf um jeden begonnenen Faden aufzulösen. Am Ende bleibt nichts ungeklärt. Es lohnt sich also, diesen Roman zu lesen - oder in diesem Fall zu hören. Mir hat die Geschichte gefallen ebenso wie das Hörerlebnis und so kann ich das Buch deshalb empfehlen. Die Erfahrung Hörbuch werde ich sicherlich vertiefen, denn gerade bei Tätigkeiten wie Malen, ist es eine wunderbare Möglichkeit, das Eine mit dem Anderen zu verbinden. Auf jeden Fall empfinde ich den Versuch als gelungen.
Die Verlorenen
von Anika Franke - 09.07.2021
Es handelt sich bei Die Verlorenen um den Auftakt einer neuen Thrillerreihe aus der Feder der Koryphäe Simon Beckett. Ich habe bisher alles Bücher des Autors gelesen und kann euch sagen, ich mag ihn unglaublich gern. Mit diesem Hörbuch tauchte ich in ein ganz neues Erlebnis ein. Ich liebe Thriller als Hörbücher und auch hier muss ich einfach betonen, dass Johannes Steck das Buch noch mal besonders gemacht hat. Seine Erzählweise war phänomenal. Ich wurde so mitgerissen von seinem Stil und er hat die Situationen perfekt beim Hörer angebracht. Er bereits mehrere Bücher von Simon Beckett als Sprecher eingesprochen und ich finde er ist die perfekte Wahl. Johannes Steck ist als Theater- und Fernsehschauspieler sehr erfolgreich und widmet sich heute vorrangig seiner Sprechertätigkeit. Seine ausdrucksstarke, tiefe Stimme mit dem rauen Timbre zieht jeden Hörer in ihren Bann. Ich kann wirklich nur sagen, hört euch das an. Das Hörbuch umfasst 11 Stunden Hörgenuss und das Print 416 Seiten. Eine ganz klassische und gute Länge für ein Thriller. An keiner Stelle langweilig oder unnötig in die Länge gezogen. Die Beschreibungen wirken nicht überzogen oder zu krass, sondern sind absolut perfekt gewählt. Ich habe richtig mitgefiebert und freue mich schon auf die Fortsetzungen. Jonah Colley ist bei einer Spezialeinheit der Londoner Polizei tätig. Als sein ehemaliger Kollege in anruft steht für ihn außer Frage, dass dieser seine Hilfe benötigt. Dennoch fragt er sich, warum dieser nach so langer Zeit wieder Kontakt zu ihm aufnimmt. Immerhin haben sie seit 10 Jahren keinen Kontakt mehr gehabt. Genauso lang, wie sein Sohn spurlos verschwunden ist. An der Lagerhalle angekommen findet er tote Körper, welche in Folie eingewickelt sind. Wer sind diese Menschen? Kennt er sie? Warum hat Gavin ihn dorthin gebeten? Und warum bitte bewegt sich die eine Person noch? Ich sage euch, ein typischer Beckett Thriller, der mir wundervolle Stunden beschwert hat. Das Hörbuch ausschalten? Kam für mich nicht in Frage. Ich denke aber, dass es mir mit dem Buch definitiv nicht anders ergangen wäre. Absolut verdiente 5 von 5 Sterne.
Jonah Colley
von JD - 08.07.2021
Ich habe die David-Hunter-Reihe von Simon Beckett gelesen und als sehr spannend empfunden und somit war ich sehr neugierig auf die neue Reihe von Beckett. Protagonist ist hier der Polizist Jonah Colley. Vor zehn Jahren verschwand sein vierjähriger Sohn Theo von einem Spielplatz, während Jonah eingeschlafen war. Seine Ehe zerbrach in der Folge, Jonah zieht in eine heruntergekommene Gegend und auch der Kontakt zu seinem Freund Gavin, mit dem er zusammen im Kinderheim aufwuchs und später auch eine Wohnung geteilt hat, ist damals abgebrochen. Doch nun erhält er auf einmal wieder eine Nachricht von Gavin und fährt zum Slaughter Quai. Doch dort findet er nur noch die Leiche von Gavin und weitere Tote. Jonah wird an diesem Abend verletzt und erwacht im Krankenhaus. Das eine Opfer, das noch mit ihm gesprochen hatte, war mittlerweile auch verstorben. Recht bald führt die Spur zurück zu den Geschehnissen rund um Theos Verschwinden - doch ist das wirklich die richtige Spur? Jonah muss sich seiner Vergangenheit stellen, einem miesepetrigen Polizisten Rede und Antwort stehen und sich einer neugierigen Journalistin widersetzen. Im Fokus steht eindeutig Jonah, seine Vergangenheit und seine Gegenwart, sein Handeln und Zweifeln. Beckett beschreibt detailreich und die Handlung ist nichts für schwache Nerven. Am Ende gibt es einige überraschende Erkenntnisse und so warte ich gespannt auf den nächsten Fall für Jonah. Johannes Steck hat eine eindrucksvolle Vorlesestimme und er kann sehr gut die verschiedenen Personen unterschiedlich sprechen lassen.
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