Charaktere mit viel Tiefe, schlüssige Szenen, auf die man mal mehr und mal so gar nicht vorbereitet war.
Wenn ich bedenke, wo alles anfing, bin ich mehr als begeistert wie viel Tiefe sowohl die einzelnen Charaktere als auch die Begebenheiten mit sich brachten. Ich habe richtig mitfühlen können. Anahita wurde trotz ihrer, zuerst tadellosen moralischen Art, sehr menschlich und zwiegespalten dargestellt. Ihr charakterliches Wachstum konnte man sehr gut begleiten und dabei mitfiebern. Auch Ari, der mir zunächst eher unsympathisch, aber charismatische rüber kam, konnte beweisen, dass sich Menschen nicht nur manchmal ändern, sondern an ihr besseres Ich erst wieder erinnert werden müssen, selbst wenn es ein Leben von vor Jahrzehnten gewesen ist. Bei Rebecca hatte ich ja ganz viele wilde Theorien, vieles blieb unbeantwortet, was aber meiner Meinung nach manchmal zum Leben bzw. Roman dazugehört. Irgendwie war es schön zu sehen, dass Mutter und Moh (Noah) dann doch noch auf eine Art und Weise Kontakt hatten...Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen und verabschiede mich nur ungern von diesen Personen aus Rileys Mitternachtsrosen-Roman.