~+~ Klappentext ~+~ Die Hoffnung dieser Tage.England, 1939. Ruth hat es geschafft - sie hat die nötigen Papiere für ihre Familie besorgt, die endlich nach England ausreisen darf. Zusammen wollten sie alles in Bewegung setzen, um ihre Verwandten noch nachzuholen. Aber dann erklärt England Deutschland den Krieg. Ruth wähnte sich bislang in Sicherheit, aber was geschieht, wenn die Deutschen das Land nun angreifen? Sie setzt alles daran, dass sie zusammen nach Amerika fliehen können. Doch der Krieg droht ihre Pläne zunichtezumachen ...Bestsellerautorin Ulrike Renk erzählt eine dramatische Familiengeschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht. ~+~ Mein Urteil ~+~Tage des Lichts ist der 3. Teil der Seidenstadtsaga. Band 1 hatte ich bereits gelesen, Band 2 und 3 schlummerten bei den ungelesenen. Keine Ahnung, warum ich den 3. Band als nächstes gelesen habe.Ruth ist mitlerweile in England auf einem Hof und arbeitet dort hart als Dienstmädchen. Zudem setzt sie alle Hebel in Bewegung, das ihre Eltern und ihre Schwester ebenfalls nach England können. Mit Hilfe von Verwanden schafft sie das auch. Doch dann kommt auch nach England der Krieg. Und wieder müssen alle bangen.In diesem Band geht es vorwiegend um Ruth. Hier wird erzählt, wie es ihr auf dem Hof geht, welche Ängste sie erleidet und was sie alles unternimmt und auf sich nimmt, um wieder mit ihrer Familie zusammen sein zu können.Es ist ein bewegender Roman in einer bewegenden Zeit. Ruth, die soviel Kraft aufbringt. Da haben wir aber auch das Paar, bei der Ruth untergekommen ist - er ein netter Mann und sie eine Furie.Für mich war es interessant zu lesen, wie es mit Ruth weiterging, was sie alles leistet, obwohl sie schon nicht mehr konnte. Eine starke, junge Frau, die vielleicht den ein oder anderen Mut gibt.