Ich habe Beides :Buch 397 SeitenHörbuch / Laufzeit 9:30h. Gut gelesen von Simon Jäger* * *Was mir hier gefiel : es spielt in Hamburg. Die Polizeiarbeit + der sehr menschliche + sympathische Ermittler Jens (Dirty Harry). Die Kapitel mit dem Obdachlosen Freddy, der mir tatsächlich mit der Zeit ans Herz wuchs. Trotz seiner Vergangenheit.Was mir nicht gefiel : die gestellten Szenen mit Vivien, die immer 'n Tick drüber war. Die unsichere, unbeholfene, schüchterne, unmodische Protagonistin Leni Fontane (Landei, das nicht schwimmen kann) + die langweilig + gestellten Szenen mit ihrem Vorgesetzten Seekamp. Viele abrupte Szenenwechsel. Je weiter die Geschichte voran ging, desto hölzener klangen die Dialoge, besonders zwischen Opfer + Täter. Auch hier immer Wiederholungen. Leni Landei besonders.Der Herr des Hauses kommt. Der Herr des Hauses möchte dies. Der Herr des Hauses möchte das. Der Herr der Hauses wird dich strafen. Ich fand es affig, immer wieder 'der Herr des Hauses' zu wiederholen. Überhaupt war er als Serienkiller wenig überzeugend + wirkte oft schwach + weinerlich. (ich darf nicht zu viel verraten) Die Leichen der Frauen beschwert im Wasser zu versenken erinnerte mich an Dexter / Netflix. Das Haus des Geschehens erinnerte mich an Henry Howard Holmes + das Mörderhotel. Mein Fazit : die Dialoge, die Macht der Worte...da ist viel Luft nach oben. Die Handlungen der Romanfiguren könnten natürlicher + raffinierter gestaltet werden.3/5 gutgemeinte Sterne