So tell me what you want
¿¿¿¿¿ 4/5 SterneKurz zum Inhalt:Ophelia und Maddox begegnen sich an der Bellwater University in Cape May und erkennen sofort, dass der andere einen ähnlichen Schmerz in sich trägt. Während zwischen der talentierten Tänzerin und dem ehemaligen Navy SEAL, der von einer Karriere als Profiboxer träumt, eine intensive Anziehung entsteht, holen beide ihre traumatischen Vergangenheiten immer wieder ein. Eine Geschichte über Liebe, Verlust, Heilung und die Frage, ob zwei gebrochene Menschen gemeinsam wieder ganz werden können.Zu Beginn muss ich sagen, dass die ersten Seiten für mich etwas chaotisch waren. Ich hatte das Gefühl, dass man versucht hat, möglichst viele 90er-Jahre-Details unterzubringen. Dadurch fiel es mir anfangs schwer, richtig in die Geschichte hineinzufinden. Auch die Dialoge innerhalb der Freundesgruppe fand ich zunächst etwas verwirrend.Doch je weiter ich gelesen habe, desto mehr hat mich die Geschichte gepackt. Die Spannung und Anziehung zwischen Ophelia und Maddox ist unglaublich intensiv!die Chemie zwischen den beiden ist einfach spürbar und man kann sie nur ins Herz schließen.Dabei ist dieses Buch so viel mehr als nur eine Romance. Es behandelt ernste und emotionale Themen. Nach und nach erfährt man mehr über Ophelias Vergangenheit, die mich sehr berührt hat. Auch Maddox kämpft mit den Folgen seiner Zeit bei den Navy SEALs und versucht, seinen eigenen Weg zurück ins Leben zu finden. Diese emotionalen Momente haben mich wirklich mitgenommen.Trotz der ernsten Themen gibt es immer wieder Dialoge, die mich zum Lachen gebracht haben. Der Humor lockert die Geschichte an den richtigen Stellen wunderbar auf.Zum Ende hin wird es dann noch einmal richtig heftig, als einige Geheimnisse ans Licht kommen. Und dieses Ende... reden wir lieber nicht darüber! Ich brauche unbedingt Band 2. um die Geschichte der anderen 2 Protagonisten zu lesen, die mich auch total eingenommen haben. Ein kleiner Kritikpunkt sind für mich allerdings die 90er-Vibes. Als echtes 90s'"Girl" sind mir ein paar Details aufgefallen, die nicht ganz passen. Die Geschichte spielt 1996 in den USA, ein Tamagotchi erschien dort aber erst 1997 und der Furby sogar erst 1998. Die Songs die zwischendurch erwähnt wurden,fühlte ich total und schwebte dabei an Erinnerungen aus meiner Jugend.Hauptsong der Geschichte ist von den "Spice Girls-Wannabe" meiner Meinung nach hätte man einfach etwas genauer recherchieren müssen. Wenn man über diese kleinen Ungenauigkeiten sowie den etwas chaotischen Einstieg hinwegsehen kann, erwartet einen eine emotionale, mitreißende Geschichte mit liebenswerten Charakteren, viel Gefühl und einem Cliffhanger, der definitiv Lust auf die Fortsetzung macht.Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.