»Hannes Köhler ist ein ebenso wahrhaftiger wie zärtlicher Erzähler. «
» Zehn Bilder einer Liebe ist keine verkitscht-überzeichnete Liebesgeschichte, vielmehrhat Köhler es geschafft, seinen Protagonisten neben der emotionalen auch eine reflektierende Seite mitzugeben. [ ] Beide überlegen sie, was eine Beziehung, was Familie für sie bedeuten kann, und versuchen, diese bedeutungsschweren Begriffe umzudeutenund anzupassen an die eigene Lebensweise. Und so definieren beide Liebe als bewusste Entscheidung, die laufend neu getroffen wird, und nicht als übermannendes Gefühl. Hannes Köhler ist mit seinem Roman eine der wohl schwierigsten Übungen gelungen: Von der Liebe erzählen, und zwar so, dass man es lesen möchte. In seinen zehn kurzweiligen und doch nahegehenden Bildern begleiten wir seine Protagonisten David und Luisa in schweren und hoffnungslosen genauso wie in federleichten, vertrautenund intimen Momenten ihrer Beziehung. Dass das erzählerisch funktioniert, liegt vor allem auch an den beiden glaubwürdigen Figuren und den ständigen Perspektivwechseln zwischen ihnen. Noch dazu wird auch das Thema der Elternschaft in gelungener Weise verhandelt. Beispielsweise in der ihnen zuvor unbekannten Schlaflosigkeit miteinem Neugeborenen. In der Beschreibung alltäglicher, aber doch prägender Momentedes Lebens und der Liebe liegt die Stärke von Hannes Köhlers neuem Roman. «
FAZ
»Mit Zehn Bilder einer Liebe ist dem Berliner Autor ein wohltuend moderner Roman einer heutigen Liebe gelungen, wie man ihn lange vermisst hat. «
Freie Presse
»In Zeiten, in denen der Wert von Frauen mit alter, neuer Brutalität ans Kinderkriegen gekoppelt wird, fühlt es sich merkwürdig gut an, das Buch eines Mannes zu lesen, der unbedingt ein Kind möchte. [ ] Doch der Roman zeigt nicht nur die Zumutung des vergeblichen Probierens, sondern auch die Innigkeit einer Liebe und die Möglichkeit eines Familienglücks im Patchwork. «
Emotion
»Hannes Köhler hat ein Buch über die Versträhnungen der Liebe geschrieben, über jenes feine Netzwerk [ ] das zwischen den Liebenden ausgespannt ist. Und er hat ein Buch über das Zusammenleben mit Kind geschrieben, über Familie als Gemisch, und wie es die Liebe und Beziehung verändert. [ ] Es gelingt Hannes Köhler im Ganzen des Romans seine Liebesbilder widersprüchlich anzulegen: Momente voller Euphorie können plötzlich in ein Nichtverstehen kippen, dazu zeigt er die Denkbewegungen seiner Hauptfiguren in all ihren Paradoxien, Verschattungen und Empfindlichkeiten. So wird man beim Lesen nicht nur in ihre Reflexionen hineingezogen, sondern erlebt auch immer wieder selbst jene Selbstvergessenheit, die sich David einmal wünscht einen Ort, an dem man schauen und staunen kann. «
Deutschlandfunk
»Hannes Köhler ist etwas gelungen, was selten ist. Nämlich einen sehr gegenwärtigen Liebesroman, der nichts beschönigt, aber deswegen auch so überzeugend ist. Kitschfrei und sehr realistisch. Ich habe dieses Buch zugeklappt und dachte nur wow! «
Buchhandlung stories!
»Hannes Köhler hat einen Liebesroman geschrieben, der mich wirklich völlig weggefegt hat. Es wird auf die Liebe von David und Luisa geschaut, mit einem ganz großartigen neuen ungewohnten Blick, denn David übernimmt die Verantwortung als Stiefvater für Luisas Kind, Ronya, auf eine coole Weise. Wenn Männer jetzt auf Frauen treffen, die schon Kinder haben und sie wissen nicht, wie sollen sie sich verhalten, kann man das als Sachbuch lesen. Das ist super hilfreich und gut beschrieben, wie man eine Beziehung zu einem Kind entwickeln kann, das biologisch nicht das eigene ist und wie nahe man dem kommen kann [ ] Ein sehr moderner, warmer, weicher und umfassender Blick auf das Konstrukt Familie. «
Bücherpodcast Blauschwarzberlin
»Köhler gelingt es, sensibel und zart von den komplizierten Seelen- und Herzensregungen zu erzählen. Mit guten Dialogen und psychologischer Raffinesse und dem gleichen Interesse für beide Hauptfiguren. «
Hamburger Abendblatt