Meine Meinung:
Das Buch wartete schon länger darauf, von mir gelesen zu werden. Da ich mir den Kinofilm ansehen möchte, habe ich es nun endlich gelesen.
Der Schäfer George Glenn liest seinen Schafen jeden Abend aus Krimis vor. Als eines Morgens George tot aufgefunden wird, ist den Schafen klar, dass dies doch merkwürdig ist. Denn sie wissen ja Bescheid und wollen herausfinden, woran George gestorben ist und ob ihn jemand umgebracht hat.
Die Autorin hat den Schafen besondere Charaktermerkmale zugeordnet. Da gibt es Miss Maple, die sehr klug ist und bestens kombinieren kann. Ein anderes Schaf kann sich an vieles gut erinnern, denn die meisten vergessen alles sehr schnell, außer ihre täglichen Abläufe.
Nun sind ja nicht alle Menschen sehr clever und die Schafe müssen sich einiges einfallen lassen, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Dabei hilft es, dass sie gut beobachten und vor allem zuhören, wenn sich die Menschen unterhalten. Leider kennen sie nicht alle Wörter, die gesprochen werden und das hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin hat die Schafe nicht vermenschlicht, wie es in manchen Tierkrimis durchaus vorkommt.
Zum Cover möchte ich noch etwas erwähnen: ich habe das Buch damals mit dem grünen Cover erworben, erschienen ist das Buch 2007 bei Goldmann. Nun wurde es vom Verlag DuMont neu aufgelegt und mit einem ablösbaren Cover, passend zum Film versehen.
Fazit:
Ein sehr unterhaltsamer Schafskrimi, der mich am Ende mit der Auflösung überrascht hat. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung und bin nun gespannt, ob mich der Film ebenfalls begeistert.