Wir befinden uns mal wieder in dem idyllischen amerikanischen Städtchen Painters Hill. Es ist Januar und bitterkalt. Katie Burkholder ist mittlerweile glücklich mit ihrem Tomasetti und alles könnte doch so schön sein. Auch zwischen den Ermittlern Skid und Mona scheint sich heimlich etwas anzubahnen, doch bevor das intensiviert wird, werden sie Ohrenzeugen eines perfiden Mordes. Mitten im Wald finden sie einen riesigen brennenden Scheiterhaufen und mittendrin das Opfer.
Milan Swanz, amish und exkommuniziert, Ex-Ehemann und Vater und aufgrund erheblicher Charakterschwächen immer in Schwierigkeiten wurde regelrecht hingerichtet. Natürlich ist Katie mit ihrem Team am Start, doch die Amish-Gemeinde aus der sie stammt, ist nicht nur bekannt für ihren Glauben, sondern auch für ihr eisernes Schweigen gegenüber den "Englischen", der Polizei und der Welt allgemein. Doch Katie ist bekannt dafür, nicht locker zu lassen und begibt sich oft in Situationen, die vom Leser und noch viel mehr von Tomasetti einiges abverlangen. Sie enden nämlich meistens in höchstgefährlichen Situationen, aus denen sie dann erstaunlich gesund wieder hervorkommt, wahrscheinlich hat sie außer Amish-Genen auch noch etwas von James Bond.
Wie dem auch sei, ihre Ermittlungen ergeben, dass sie sich auf einmal auf der Farm ihres Bruders wiederfindet, der auf irgendeine Weise in den Fall verwickelt ist, jedoch hartnäckig darüber schweigt. Der spektakuläre Fall ruft die nächsthöhere Behörde auf den Plan und dessen Ermittler fällt das sehr unangenehm auf und Katie ist erstmal raus aus dem Fall. Doch auf Katies Team ist Verlass und so wird eben heimlich weiter ermittelt, denn Katie kommt einem gewissen Geheimbund auf die Spur, der ihren Glauben und ihr Wissen über die Amischen bis aufs Tiefste erschüttert.
Linda Castillo ist wieder ein klasse Fall gelungen und ich liebe es mit meiner Lieblingsermittlerin auf Spurensuche zu gehen.