Es gibt viele Wendungen und Höhepunkte - auf jeden Fall spannender als Band 1.
Vor knapp einem halben Jahr habe ich den ersten Band der Percy-Jackson-Reihe gelesen. Ich habe die Bücher nie als Kind gelesen, obwohl ich damals eher zu der Zielgruppe gehört habe; dennoch hatte mich der Hype früher irgendwie nicht ganz packen können. Nun wollte ich die Reihe einmal angehen, da ich unter anderem die neue Serie ganz cool finde.Band 2 fand ich wesentlich spannender als Band 1. Es gab viele, viele Twists und Handlungshöhepunkte (und Schauplätze) und auch, wie bereits im ersten Teil, viele Parallelen zur griechischen Mythologie, was mir wieder sehr gefiel. Ich mochte die neuen Figuren, die vorgestellt wurden, aber auch die alten.Der Schreibstil ist wieder sehr flüssig und einfach zu lesen, weswegen man durch die knapp 350 Seiten sehr schnell durchkommt.Wer Staffel 2 der Serie gesehen hat, wird hier handlungstechnisch nicht wirklich überrascht, wobei das eher ein Lob an die Serie ist, da sie das Buch wirklich sehr gut umgesetzt hat. Ich habe auch einige Änderungen festgestellt, wobei mir sowohl die Buchversion als auch die Serienversion sehr gefallen hat.In diesem Teil hatte ich irgendwie auch weniger Schwierigkeiten, Percys junges Alter anzuerkennen. Im ersten Teil war ja meine Kritik, dass er sich für einen 12-Jährigen viel zu erwachsen verhält und insbesondere die Spannung zwischen ihm und Luke, der im ersten Band 19 war, nicht ganz greifbar war. Der zweite Band spielt ein Jahr später, doch irgendwie schien mir Percy wesentlich gefasster und überzeugender. Auch mochte ich es, dass immer wieder Bezug zu seiner ADHS-Diagnose genommen wurde.Zwischenzeitlich gab es jedoch Stellen, die mir etwas zu schnell abgehandelt wurden, dennoch ist das für mich auch deswegen in Ordnung, weil ich weiß, dass es sich um ein Kinder- bzw. Jugendbuch handelt.Von mir gibt es 4 Sterne. Ich bin gespannt auf Band 3.