Tiggy war mir von Anfang an sehr sympathisch. Sie ist freundlich, sehr empathisch und hat einen sechsten Sinn. Ihre Wahlheimat in Schottland bei den Wildtieren passt zu ihr und es wirkt anfangs sehr idyllisch. Doch dann zieht Tiggy auf einmal menschliche Dramen an und beschließt spontan zu verschwinden und stattdessen ihre Herkunft in Spanien zu erforschen. Dort muss sie auch nicht lange nach ihrer Verwandtschaft suchen. Die Geschichte in der Vergangenheit gibt einen guten Einblick in das Leben der Romastämme, doch ich muss sagen, dass mir ihre Großmutter und ihr Urgroßvater sehr unsympathisch waren. Nicht umsonst gibt es den Spruch Erfolg verdirbt den Charakter. Das Ende hat noch eine süße flauschige Überraschung bereitgehalten, die ich ganz schön fand. Insgesamt hat mir die Geschichte und das Setting besser gefallen als im vorherigen Band, aber einige Charaktere haben mich gestört und unnötig viel Drama eingestreut.