Im Schatten der Glaubenskriege: Verrat, Liebe und verbotene Identitäten
Zwischen Schwert und Gebet, in einer Epoche voller Blut und Glaube, kreuzen sich die Schicksale von vier jungen Menschen inmitten der religiösen Stürme des 16. Jahrhunderts. Während Malteserritter Arthur eine geheime Mission im Herzen des Osmanischen Reiches ausführt, verkleidet sich Elisabeth als Mann, um in der Armee zu überleben. Der Schmiedegeselle Peter gerät in türkische Gefangenschaft und steht vor einer unmöglichen Wahl, die ihn zum Doppelagenten macht. Ihre Wege führen sie durch Belagerungen, Spionage und politische Intrigen - bis sie sich im dritten Hugenottenkrieg auf verschiedenen Seiten der Schlachtfelder wiederfinden. In diesem meisterhaft recherchierten Roman kämpfen die Protagonisten nicht nur um ihr Überleben, sondern auch um ihre Identität zwischen den Fronten von Glaube, Liebe und Loyalität. Für Leser*innen historischer Romane, die tiefe Einblicke in die religiösen Konflikte der Renaissance suchen und authentische Charaktere in den Wirren der Geschichte erleben möchten.
1564: Der Türkensturm, eine geheimnisvolle Seuche und weitere Katastrophen treiben vier junge Menschen durch das Europa der Renaissance. Malteserritter Arthur überlebt nur knapp den Ansturm der Türken auf die Insel des Ordens. Nun wagt er eine gefährliche Mission ins Herz des Osmanischen Reiches, während sein eigener Bruder, ein Protestant in Frankreich, ihm den Krieg erklärt. Die junge Elisabeth verliert ihre Mutter und den Zwillingsbruder Franz an eine Seuche. Sie schlüpft in seine Rolle als Corporal und verliebt sich in den Prinzen, der sie für ihren Bruder hält. Schmiedegeselle Peter muss fliehen und findet Zuflucht bei Protestanten in Graz. Als er sich in seinem ersten Einsatz in Ungarn beweisen will, gerät er in die Gefangenschaft der Türken, die ihm große Ehre versprechen, wenn er zum Islam konvertiert. Glaubenskriege, Spionage, Diplomatie und Intrigen: Wie in einer Shakespeare'schen Komödie lösen sich Irrungen und Wirrungen erst, als sich die jungen Leute schließlich im dritten Hugenottenkrieg gegenüberstehen.