Die Idee von We've Hit Turbulence fand ich direkt süß. Ausgerechnet auf einem 13-Stunden-Flug neben dem Ex zu sitzen, den man eigentlich nie ganz vergessen hat, verspricht schließlich jede Menge unangenehme und gleichzeitig romantische Momente.
Olive ist auf dem Weg nach Hawaii, um ihren Freund Jack zu überraschen. Die Fernbeziehung läuft in letzter Zeit nicht besonders gut und Jack verhält sich immer abweisender. Doch bereits im Flugzeug wartet die erste Überraschung auf sie. Ihr Sitznachbar ist ausgerechnet Tyler, ihre erste große Liebe, dessen Herz sie vor zwei Jahren gebrochen hat.
Besonders gut gefallen hat mir die Dynamik zwischen Olive und Tyler. Durch die lange gemeinsame Vergangenheit merkt man schnell, dass zwischen den beiden noch einiges unausgesprochen ist. Die Rückblicke zeigen nach und nach, wie ihre Beziehung damals entstanden ist und warum sie schließlich auseinandergegangen sind. Dadurch bekommt die Second-Chance-Romance mehr Tiefe.
Dabei geht es nicht nur darum, ob Olive und Tyler wieder zueinanderfinden. Olive muss sich auch mit ihren eigenen Entscheidungen auseinandersetzen und erkennen, welchen Anteil sie am Ende ihrer Beziehung hatte. Gerade diese persönliche Entwicklung fand ich schön.
Die Geschichte ist eine eher leichte Young-Adult-Romance und lebt vor allem von den Figuren, ihren Gesprächen und den Gefühlen zwischen ihnen. Wer aufgrund des Titels erwartet, dass das gesamte Buch im Flugzeug spielt, sollte allerdings wissen, dass die Handlung später auch auf Hawaii und nach der Reise weitergeht.
Insgesamt ist We've Hit Turbulence eine süße Second-Chance-Romance über erste Liebe, Vergebung und die Frage, ob zwei Menschen beim zweiten Versuch vielleicht doch besser zueinanderpassen. Besonders für Fans von Forced Proximity, Exes to Lovers und Right Person Wrong Time eine schöne Geschichte.