WARP 1 - Der Quantenzauberer

Empfohlen ab 14 Jahre.
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Die neue Jugendbuchreihe von Spiegel-Bestseller-Autor der "Artemis Fowl"-Bücher. Ein grandioses Zeitreiseabenteuer für Fantasy-Leser mit Humor.

Was soll es anderes sein als eine Strafversetzung? FBI-Junior-Agentin Chevie Savano wurde nach London ges … weiterlesen
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WARP 1 - Der Quantenzauberer als eBook epub

Produktdetails

Titel: WARP 1 - Der Quantenzauberer
Autor/en: Eoin Colfer

EAN: 9783732000821
Format:  EPUB
Empfohlen ab 14 Jahre.
Loewe Verlag GmbH

17. Februar 2014 - epub eBook - 352 Seiten

Beschreibung

Die neue Jugendbuchreihe von Spiegel-Bestseller-Autor der "Artemis Fowl"-Bücher. Ein grandioses Zeitreiseabenteuer für Fantasy-Leser mit Humor.

Was soll es anderes sein als eine Strafversetzung? FBI-Junior-Agentin Chevie Savano wurde nach London geschickt, um im Auftrag von WARP eine merkwürdige alte Metallkapsel zu bewachen. Das war vor neun Monaten. Und seitdem sitzt sie vor dem Ding und wartet darauf, dass irgendjemand oder etwas da rauskommt. Als ein Wandspiegel mit einem Knall zerplatzt, die Deckenleuchten anfangen zu flackern und draußen eine Straßenlaterne nach der anderen explodiert, ist Chevie sofort klar, dass die Kapsel im Keller aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht ist. Mit vorgehaltener Waffe stürmt sie die Treppe herunter und findet ... einen 14-jährigen Jungen, der aussieht, als wäre er soeben aus einem Buch von Charles Dickens gefallen.

"Der Quantenzauberer" ist der erste Band der WARP-Reihe.

Portrait

Eoin Colfer wurde in Wexford an der irischen Südostküste geboren. Nach einem Lehramtsstudium in Dublin und einigen Jahren in Saudi-Arabien, Tunesien und Italien kehrte er nach Wexford zurück, wo seine Bücher über den Meisterdieb Artemis Fowl entstanden. Den Beruf des Lehrers hat er an den Nagel gehängt, denn er hat sich vorgenommen, so lange zu schreiben, bis ihm die Ideen ausgehen oder die Leute aufhören zu lesen.

Leseprobe

Die Todeskammer

Bedford Square, Bloomsbury, London. 1898

Zwei Flecken schwebten in den Schatten zwischen der Standuhr und den Samtvorhängen. Einer oben und einer weiter unten. Zwei blasse Fingerabdrücke in einer schwarzen Nacht, zusätzlich verdunkelt durch die schweren Vorhänge und das Sackleinen, das vor die Fenster des Kellerra ums gespannt war.

Der untere Fleck war das Gesicht eines Jungen, rußbeschmiert und ein wenig zitternd. Es gehörte Riley, der sich in dieser Nacht einer Prüfung unterziehen musste: Er sollte seinen ersten Mord begehen.

Der obere Fleck war das Gesicht eines Mannes, den seine Auftraggeber Albert Garrick nannten, obgleich er in der Öffentlichkeit früher unter einem anderen Namen berühmt gewesen war. Der Große Lombardi war sein Künstlername gewesen, und vor vielen Jahren hatte man ihn als den berühmtesten Illusionisten des West End gefeiert – bis er eines Tages während der Vorstellung seine hübsche Assistentin tatsächlich in der Mitte durchgesägt hatte. An dem Abend hatte Garrick entdeckt, dass das Auslöschen eines Lebens ihm beinahe genauso viel Freude bereitete wie der begeisterte Applaus des Publikums, und so hatte der Zauberer umgesattelt und war zum Auftragsmörder geworden.

Garrick fixierte den Jungen mit seinem kalten, ausdruckslosen Blick und packte ihn an der Schulter. Seine langen knochigen Finger bohrten sich schmerzhaft durch den Stoff von Rileys Mantel. Er sagte nichts, sondern nickte nur kurz, als Erinnerung und Aufforderung.

Denk an deine Lektion von heute Nachmittag, sagte das Nicken. Beweg dich so lautlos wie der Nebel in Whitechapel und schieb die Klinge hinein, bis deine Finger in der Wunde versinken.

Garrick hatte Riley aufgetragen, einen Hundekadaver in ihre Räume in Holborn zu sch
affen und daran den Einsatz seines Dolchs zu üben, damit er sich an den Widerstand der Knochen gewöhnte.

Neulinge denken meist, eine scharfe Klinge würde hineingleiten wie ein glühendes Schüreisen in Wachs, doch das ist ein Irrtum. Manchmal stößt selbst ein Meister wie ich auf Knochen und Muskeln, und dann hilft nur eins: runterdrücken und raufschieben. Merk dir das, Junge: runterdrücken und raufschieben. Benutz den Knochen als Hebelpunkt.

Garrick machte die Bewegung erneut mit seinem langen schmalen Dolch vor, die hohe, geschwärzte Stirn zur Seite geneigt, um sich zu vergewissern, dass der Junge auch zusah.

Riley nickte, dann nahm er den Dolch und wechselte ihn unauffällig in die andere Hand, wie er es gelernt hatte.

Garrick stupste Riley auf das große Himmelbett zu, in dem der Dahinzuscheidende lag.

Dahinzuscheidender. Das war einer von Garricks kleinen Scherzen.

Riley wusste, er musste die Prüfung bestehen. Das hier war ein echter Mordauftrag, mit einer prall gefüllten Börse als Vorauszahlung. Entweder er pustete sein erstes Licht aus, oder Albert Garrick würde zwei Leichen in diesem düsteren, schrecklichen Zimmer hinterlassen und sich einen neuen Lehrling aus der Londoner Gosse fischen. Möglicherweise würde es ihn zwar schmerzen, aber Garrick blieb nichts anderes übrig. Riley sollte lernen, mehr zu tun, als Würstchen zu braten und Stiefel zu wienern.

Vorsichtig setzte Riley einen Fuß vor den anderen, wobei er mit den Zehen jedes Mal einen weiten Kreis beschrieb, wie er es gelernt hatte, um den Boden abzutasten. Das machte ihn langsamer, aber schon das Knistern eines herumliegenden Papierfetzens konnte ausreichen, um sein Opfer zu wecken. Riley sah seine Hand mit dem Dolch vor sich, und er konnte kaum glauben, dass er wirklich hier war und gleich etwas tun würde, wofür
er für immer in der Hölle schmoren würde.

Wenn du die Macht gespürt hast, kannst du mein Juniorpartner im Familienunternehmen werden, sagte Garrick oft. Vielleicht sollten wir uns Visitenkarten zulegen, was, mein Junge? Garrick und Sohn – Auftragsmörder. Wir sind willig, aber nicht billig.

Dann lachte er immer, und dieser dunkle, versonnene Klang brachte Rileys Nerven zum Flattern und drehte ihm den Magen um.

Wieder trat Riley einen Schritt vor. Er sah keinen anderen Ausweg, fühlte sich wie in einer Falle.

Ich muss diesen Mann töten, sonst werde ich selbst getötet. Rileys Kopf begann zu dröhnen, bis seine Hand anfing zu zittern und ihm beinahe der Dolch entglitt.

Sofort war Garrick neben ihm, wie ein Geist, und berührte Riley mit seinem kalten, krallenartigen Finger am Ellbogen.

»Denn Staub bist du …«, flüsterte er so leise, dass die Worte genauso gut von einem Windhauch hätten stammen können.

»… und zum Staub sollst du zurückkehren«, vervollständigte Riley nahezu lautlos das Bibelzitat. Garricks Lieblingsworte.

»Meine Version der letzten Ölung«, hatte er eines Winterabends zu Riley gesagt, als sie von ihrem Tisch in einem italienischen Restaurant auf den Leicester Square hinaussahen. Der Zauberer hatte bereits seinen zweiten Krug bitteren Rotweins geleert, und seine sonst so gewählte Ausdrucksweise geriet ins Rutschen wie ein Fisch auf einer nassen Fliese.

»Jeder Einzelne von uns ist aus dem Staub gekrochen und genau da landen wir am Ende auch wieder, hörst du? Ich sorge bloß dafür, dass es bei einigen schneller geht. Ein paar Herzschläge weniger, damit wir uns ein schönes Leben machen können. So läuft das bei mir, und wenn du nicht den nötigen Biss hast, Riley, da
nn …«

Garrick hatte seine Drohung nie ausgesprochen, aber es war klar, dass für Riley die Zeit gekommen war, seinen Platz am Tisch zu verdienen.

Riley spürte jede Dielenritze durch die dünnen Sohlen seiner Schuhe, die auf der Drehbank in Garricks Werkstatt sorgfältig abgeschliffen worden waren. Jetzt konnte er das Opfer im Bett erkennen. Ein alter Mann mit einem Wust grauer Haare, der unter der dicken Decke hervorlugte.

Ich kann sein Gesicht nicht sehen. Dafür immerhin war er dankbar.

Riley näherte sich dem Bett, Garrick direkt hinter ihm, und er wusste, die Uhr tickte.

Zum Staub. Du sollst zum Staub zurückkehren.

Er sah die Hand des alten Mannes auf dem Kissen liegen, der Zeigefinger nur noch ein Stummel, wohl aufgrund einer alten Verletzung, und da wusste er, er konnte es nicht tun. Er war kein Mörder.

Ohne den Kopf zu bewegen, blickte Riley sich im Raum um. Er hatte gelernt, dass er im Notfall seine Umgebung nutzen sollte, doch sein Mentor stand hinter ihm und beobachtete jede seiner Bewegungen mit diesem unheimlichen starren Blick. Der alte Mann im Bett würde ihm nicht helfen können. Was konnte so ein Grauschopf schon gegen Garrick ausrichten? Was konnte überhaupt irgendwer gegen ihn ausrichten?

Viermal war Riley schon weggelaufen, und viermal hatte Garrick ihn gefunden.

Der Tod ist der einzige Ausweg, hatte Riley gedacht. Meiner oder Garricks.

Aber Garrick konnte man nicht töten, denn er war selbst der Tod.

Zum Staub.

Plötzlich fühlte Riley sich ganz schwach, und er dachte, er würde zu Boden sinken. Vielleicht war das ja das Beste? Ohnmächtig daliegen und Garrick die blutige Arbeit tun lassen. Aber dann würde der alte Mann trotzdem sterben, und das Wissen würde im Jenseits auf Rileys Seele lasten.

n>Ich werde kämpfen, beschloss der Junge. Er hatte zwar wenig Hoffnung zu überleben, aber irgendetwas musste er tun.

Ein Plan nach dem anderen schoss durch sein fiebriges Hirn, jeder aussichtsloser als der vorige. Die ganze Zeit über bewegte er sich weiter vorwärts, Garricks kalten Atem im Nacken wie ein böses Omen. Der Mann im Himmelbett zeichnete sich deutlicher ab. Jetzt konnte er ein Ohr sehen, mit einer ganzen Reihe von Löchern, wo einst Ringe gewesen sein mussten.

Vielleicht ein Ausländer? Oder ein Seefahrer?

Er sah ein kantiges Kinn, darunter mehrere schlaffe Hautfalten und eine Schnur mit einem seltsamen Anhänger, der auf der Decke lag.

»Sieh dir jede Einzelheit genau an«, hatte Garrick ihm eingeschärft. Alles, was du mit deinen Augen aufsaugst, kann dir vielleicht das Leben retten.«

Aber nicht heute Nacht.

Als Riley den nächsten vorsichtigen Schritt setzte, spürte er, wie sein vorderer Fuß merkwürdig warm wurde. Er blickte nach unten und sah zu seiner Überraschung und Verwirrung, dass seine Schuhspitze grün leuchtete. Und nicht nur das: Um den schlafenden Mann hatte sich eine Kuppel aus Licht gebildet, und das Zentrum war der seltsame Anhänger, der smaragdgrün glühte.

Garricks Worte rauschten wie eine Windbö in sein Ohr. »Verdammt! Hier ist was faul! Los, stech ihn ab, Junge!«

Doch Riley konnte sich nicht rühren, er war wie gebannt von dem geisterhaften Licht.

Garrick stieß ihn weiter in die seltsam warme Lichtkuppel hinein, die plötzlich die Farbe wechselte und scharlachrot wurde. Aus dem Bett erscholl ein schauriges Heulen, so durchdringend und furchterregend, dass Riley das Hirn im Schädel bebte.

Prompt wachte der alte Mann auf und schoss hoch wie ein Springteufel.

»Der Sensor spinnt schon wieder
«, brummte er mit schottischem Akzent und blinzelte mit seinen trüben Augen. »Verdammtes Mistding.«

Da bemerkte er Riley und die Klinge, die wie ein Eiszapfen aus seiner Faust ragte. Langsam legte er die Hand auf den glühenden Anhänger, der nun auf seiner hageren Brust lag, und tippte zweimal darauf. Das schreckliche Heulen verklang, und in der Mitte des Anhängers leuchteten Zahlen auf, wie aus Licht geschrieben, die von zwanzig rückwärtszählten.

»Ganz ruhig, mein Junge«, sagte der alte Mann. »Wir können...


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