»Ulrike Klöppel positioniert sich mit XXOXY ungelöst deutlich: Ihr Buch ist ein engagierter und zugleich fundierter Beitrag gegen die dominierende medizinisch-psychologische Problemdefinition, damit intergeschlechtliche Menschen endlich über sich selbst bestimmen können. « Jannik Franzen, Gen-ethischer Informationsdienst, 202/10 (2010)
»Zusammenfassend kann man sagen, dass das Buch eine Fülle von Informationen und gewinnbringenden Überlegungen für die Geschlechterforschung, die Medizin- und Wissenschaftsgeschichte sowie die Beschäftigung mit Intersexualität insgesamt enthält und somit für alle an diesen Forschungsfeldern interessierten Menschen sehr lesenswert ist. « Sarah Radtke, www. querelles-net. de, 11 (2010)
»[Die] Kritik an den Begriffen der Gendertheorie ist ausgesprochen aufschlussreich. [Der] spannende Blick auf Psychosexualität erweist sich [. . .] als wichtiges Bindeglied für die heutigen Geschlechterdiskurse, bei denen vor allem sozialer Druck, Identität und Erziehung angeführt werden, die angeblich den Mann/Frau-Gegensatz erfordern. « Markus Rackow, Sexuologie, 17/1-2 (2010)
»Da die erfolgreich reklamierte Autoritätsstellung durch ihre Protagonisten eine bis heute andauernde ist, wird die Akte XXOXY wohl noch eine Weile offen und damit auch ungelöst bleiben. Nicht zuletzt deshalb wünscht man dem Buch eine möglichst große Leserschaft. « Alexander Kraus, Zeitschrift für Geschichtswissenschaft (ZfG), 11 (2010)
»Abgesehen vom Wissen über Intersexualität, das von Klöppel dezidiert (re-)konstruiert wird, zeichnet sich ihre Arbeit vor allem durch die genealogische Aufarbeitung des gender -Konzepts aus. « Caroline Günther, Freiburger GeschlechterStudien, 25 (2011)
Besprochen in:fiber, 17 (2010), Dominika KrejsPostgender, 2 (2011), Michel ReiterIASL online, 02. 02. 2011, Fabienne Imlinger
»Studierende der Gender- und Queer Studies werden sich über dieses Werk freuen. Liegt hiermit doch eine umfassende wissenschaftliche Arbeit zum Thema Intersexualität vor [. . .]. « Dominika Krejs, fiber, 17 (2010)
»Ulrike Klöppel legt mit ihrer Dissertation eine (ge)wichtige Studie vor, deren Lektüre in vielerlei Hinsicht lohnt. Allein ihre methodischen Ausführungen im Anschluss an Foucault einerseits, Fragen der Gender und Queer Studies andererseits regen zu weiteren Überlegungen an und sind entsprechend vielfältig anschlussfähig. Die Anzahl der vorwiegend medizinischen Quellen, die Klöppel bearbeitet und damit zugänglich gemacht hat, beeindruckt und schließt mehr als nur eine Lücke in der (historischen) Geschlechterforschung. « Fabienne Imlinger, IASL online, 02. 02. 2011
»Ein Standardwerk zur Geschichte des Hermaphroditismus. « Heiko Stoff, Berichte zur Wissenschaftsgeschichte, 35 (2012)