Ein an sich spannender Fall, aber Franz nervt einfach nur noch
Wie kam ich zu diesem Buch?Durch Zufall wurde ich auf die Reihe bzw. die Autorin aufmerksam. Ich habe bereits einige Bücher von Rita Falk gelesen bzw. gehört.Wie finde ich Cover und Titel?Ich mag den Wiedererkennungswert in Cover und Titel.Um was geht's?Auf den Inhalt gehe ich an dieser Stelle nicht allzu detailliert ein, den Klappentext könnt ihr ja selbst lesen, und eine Zusammenfassung des Buches muss ja nun nicht in die Rezension. Lasst euch aber gesagt sein, dass so einiges passiert in der Welt von Franz Eberhofer, seines Zeichens mäßig talentierter Polizist, der die meisten Fälle ja eher durch Zufall löst.Wie ist es geschrieben?Es handelt sich um den mittlerweile 13. Teil einer vermutlich auch unabhängig voneinander zu lesenden Reihe, allerdings würde ich die vorherigen durchaus empfehlen, damit man bei der Rahmenhandlung komplett durchsteigt. Ich konnte mich nicht mehr so ganz an die Geschehnisse im letzten Teil erinnern, weil der schon so lange her ist, aber man kommt ja schnell rein. Der Schreibstil ist locker-flockig, der Ausdruck leicht zu verstehen. Die Beschreibungen sind nicht zu ausschweifend, aber detailliert und bildhaft genug, um gleich in der Story zu sein. Die Gegebenheiten konnte ich mir sehr gut vorstellen. Ein meist herzerfrischender Humor rundet das Ganze ein wenig ab und trifft genau meinen Geschmack. Hin und wieder wird es allerdings auch ein wenig platt.Wer spielt mit?Ich muss gestehen, langsam nervt Franz' dusslig-chauvinistische Art, die ja anfangs noch lustig war. Er behandelt bis auf wenige Ausnahmen alle Personen in seinem Umkreis, als ob sie ihm völlig egal sind. Mitgefühl hab ich mit der Oma, die langsam echt abbaut. Personelles Highlight war der Leichenfledderer, ich feire seinen trockenen Humor und auch den Dialekt, mit dem Tramitz ihn liest. Und da sind wir auch schon beim Sprecher. Diese Bücher kann einfach niemand anders lesen, das ist ja wohl klar.Mein Fazit?Das Buch lässt mich zwiegespalten zurück. Der Fall an sich war spannend, aber Franz nervt mich einfach nur noch. Ich gebe 3 von 5 Sternchen und weiß noch nicht, ob ich weitere Eberhofer-Bücher lesen werde. Vielleicht ist der Drops einfach gelutscht.