Mir war das Hörbuch zu ausführlich. Zu viel und zu genau an Beschreibungen was Technik, Spezialeinsätze, Gerätschaften betrifft und auch manche Drumherumgeschichte von Beteiligten. So gibt es z.B. eine Seitenlange Recherche von einer Person, die im Heim aufgewachsen ist nach der Bedeutung seines Namens. Erst im 20. Kapitel brechen endlich alle in Richtung Arktis auf.
Wirkt wie eine Serienfolge die krampfhaft auf Kinospielfilmlänge ausgedehnt wurde.
Es gibt mehrere Schauplätze an Land und auf See, doch man kann gut den Überblick behalten, da auch bei jedem Kapitel nochmals gesagt wird, wo man sich gerade befindet.
3 Schiffe jedes - und sogar die Besatzung untereinander - hat unterschiedliche Ziele in der Arktis.
Auf See: Ein heranziehender Sturm, ein Segelboot mit völlig unerfahrenen Touristen, ein Mitglied mit unbekannter Infektion, Tiefseetaucher, die als Eisbärwächter getarnt für Sicherheit sorgen sollen, Konkurrenten, die vor keiner Sabotage zurückschrecken, versessene Wissenschaftler und Umweltschützer, die keine Grenzen kennen, wenn es um ihr Projekt oder dessen Finanzierung geht.
An Land: Das Unternehmen, dass die Bakterienkultur entdeckt hat und nun Sicherheit braucht, dass die Bakterien genutzt werden können. Denn die Millionenschweren Verträge und Vertragspartner stehen bereits in den Startlöchern. Ein ebenso, mit einem unbekannten Bakterium infizierter Wissenschaftler, der vor die Wahl gestellt wird: Familie oder Beruf. Eine Frau mit Gedächtnisverlust, die sterben sollte.
Der Sprecher war gut, wenn er die normale Geschichte gelesen hat oder Männerstimmen. Bei Frauen und Kindern klang er jedoch hektisch, weinerlich, das gefiel mir nicht.