Als Hamburgerin liebe ich den Hafen und meine Heimatstadt. Daher liebe ich Geschichten, die in Hamburg spielen.Ich bewunderte Lily, weil sie sich so schwer tat mit dem angepassten Leben der Frauen dieser Zeit. Sie suchte sich einen eigenen Weg. Am Ende scheiterte sie mit einem unehelichen Kind, einer Heirat mit einem ungeliebten Mann, von der eigenen Familie im Stich gelassen und auf dem Weg in ein fremdes Land. Zurück lässt sie den Mann, den sie liebt, ihre Freundinnen und ihre Tätigkeit als Journalistin.Wie viel kann ein Mensch ertragen und wie viel Pech kann einem einzelnen Menschen zustoßen. Hier gab es hauptsächlich Schmutz, Armut, Krankheit, Gewalt, Ausbeutung, schreiendes Unrecht an alle Ecken, in jeder Gesellschaftsschicht. Leider fehlte der Ausgleich, ein Gegengewicht.Gab es wirklich niemanden, der ein erfülltes + glückliches Leben führte in der damaligen Zeit ? Oder wollte die Autorin besonders unsensibel mit ihren Protagonisten umgehen ?4 von 5 Sternen gibt es von mit nur für das Thema Hamburg + Hafen. Hier konnte ich nach den Schiffen + den Reederfamilien googeln.