Millie bekommt nach einer 10jährigen Haftstrafe einen scheinbar absoluten Traumjob angeboten. Die wohlhabende Nina bietet ihr einen Job als Hausmädchen in ihrer Villa an. Sie wird gut bezahlt, erhält ein kleines Zimmer im Dachgeschoss. Ninas Ehemann Andrew ist ihr gegenüber sehr zuvorkommend, einzig Tochter Cece ist ein verwöhntes Biest. Kaum hat Millie den Job angetreten, zeigt Nina ihr wahres Gesicht. Sie verwüstet das Haus und unterstellt Millie Dinge, die sie nicht getan hat. Gärtner Enzo warnt Millie immer wieder, daß sie in großer Gefahr schwebe - doch Millie braucht den Job und ahnt nicht, welches Spiel wirklich gespielt wird...
"The Housemaid - Wenn sie wüsste" war mein erstes Buch von Freida McFadden. Sie hat mich damit so begeistert, daß ich schon jetzt sagen kann, daß noch weitere folgen werden. Dieses Buch hat eine absolute Sogwirkung und hat mich sofort an die Handlung gefesselt. Dadurch, daß hier lediglich 5 Charaktere eine Rolle spielen und die Handlung überwiegend in der Villa spielt, konnte man der Handlung stets gut folgen. Die Villa wird hier sehr anschaulich beschrieben. Man sieht alles vor sich, bekommt ein Gefühl für die Diskrepanz zwischen dem feudalen Leben der Familie und der Armut von Millie. Dazu ihre Ängste, daß ihre Vergangenheit bekannt wird. Die Charaktere sind absolut undurchschaubar. Mit der Famimie stimmt irgendetwas nicht, was es ist, erfährt man erst zum Schluß, der es in sich hat. Genau wie man sich die ganze Zeit fragt, warum Millie im Gefängnis war - auch auf diese Lösung muß man bis zum Schluß warten. Dafür wird man mit einem spannenden Ende belohnt, bei dem man durch eine völlig unvorhersehbare Wendung sehr überrascht sein wird! Nach diesem Buch verstehe ich den Hype um Freida McFadden - ich bin jetzt ebenfalls infiziert.