Ich habe bereits der ersten Teil dieser Hebammen-Reihe gelesen und regelrecht verschlungen, weil er mir so gut gefallen hat, deshalb wollte ich natürlich unbedingt wissen wie es weitergeht, vorallem auch da ich mich für die Arbeit der Hebammen sehr interessiere!
Diesmal geht es in die Wesermarsch, 1981: Eine Friedensaktivistin, die den Vater ihres Kindes nicht kennt und daran zu zerbrechen droht. Eine verängstigte Mutter, die um ihr Neugeborenes bangt. Ein Mann, der verzweifelt um sein uneheliches Kind kämpft. In Esthers und Luises Hebammenpraxis treffen bewegende Schicksale aufeinander, und Tag für Tag spenden die beiden Frauen Mut und Zuversicht. Doch plötzlich wird ihre eigene Existenz bedroht und alles steht auf dem Spiel. Esther muss eine Entscheidung treffen. Aber ist es die richtige?
Der Schreibstil war wieder sehr gut zu lesen, wie auch schon im ersten Teil, sehr leicht und flüssig fliegen die Seiten nur so dahin. Besonders schön fand ich, dass man sich die Zeit der 80er Jahre sehr gut vorstellen kann und man die Geschichte immer vor Augen hat, als würde man gerade einen Film sehen!
Esther und Luise sind beide sehr sympathische Menschen, die ich währed ihrer Arbeit und auch privat sehr gerne begleitet habe. Die Entwicklung der Personen war wirklich schön zu verfolgen!
Ich fand die Handlung zu jeder Zeit interessant und spannend, es ist immer etwas los und langweilig wird es einem als Leser sowieso nie! Besonders schön fand ich die berührenden Momente der Geschichte, die einem immer wieder das Herz gewärmt haben, trotz der manchmal auch traurigen Schicksale.
Fazit: Eine ganz tolle Forsetzung und eine Reihe, von der ich wohl noch 100 weitere Bücher lesen könnte!