Der Norddeicher Strickzirkel plant einen gemeinsamen Ausflug. Als die Idee mit der Kreuzfahrt scheitert, wird kurzerhand ein Bustörn zum Emder Engelkemarkt angetreten. Die Fahrt dorthin gestaltet sich bereits abenteuerlich und Sefa, Derk und die anderen finden sich eingepfercht zwischen vielen verschiedenen Personen, Spannungen und Problemen wieder. Auch das Hotel hält nicht, was die Ankündigung verspricht.
Doch der Strickzirkel möchte sich davon nicht die Stimmung verderben lassen und versucht das Beste aus dem Ausflug zu machen. Als es dann jedoch am ersten Abend einen Toten gibt, gehen die Mitglieder des Zirkels wieder auf Spurensuche.
In ihrem dritten Fall ermitteln die Mitglieder des Strickzirkels nicht etwa im vertrauten Norddeich zwischen Schafen und Wolle, sondern im Emden auf dem dortigen Weihnachtsmarkt. Dieser Ortswechsel und dazu noch die vorweihnachtliche Stimmung sorgte bei mir zu einer Mischung aus Urlaubsfeeling und der Frage: Ist denn schon wieder Weihnachten?
Es ist zwar mein erster Weihnachtsroman in diesem Jahr, doch er passt ganz gut. Zwar werden aktuell überall die Kürbisse für Halloween aufgebaut, doch zu dieser Jahreszeit verschwimmt alles etwas und das Jahr neigt sich dem Ende zu.
Nicht so die Aktivitäten des Strickzirkels. Die Damen und der Herr sind weiterhin sehr rüstig und aktiv und halten nicht nur die Mitreisenden auf Trab. Auch ich hetzte ihnen bisweilen gedanklich hinterher, stolperte gerne mal über Gundas Plattdeutsche Sprache (dazu gibt es übrigens im Anhang einem Glossar) und fand mich dem Norddeutschen Flair ausgesetzt.
Der Fall ist sehr spannend, bringt viele Probleme und Sackgassen mit sich. Führt in die Irre und hält so manche Überraschung parat. Er ist in sich abgeschlossen und gelöst.
Fazit:
Der Ausflug mit dem Strickzirkel nach Emden habe ich sehr genossen. Mich in die weihnachtliche Stimmung bringen lassen und dabei noch einen Mordfall gelöst. Jetzt freue ich mich auf das Wiedersehen mit den Mitgliedern in nicht allzu ferner Zukunft.