In Bern wird die kunstvoll drapierte Leiche einer Frau gefunden, in deren Haut der Mörder ein geheimnisvolles Zeichen geritzt hat. Sie bleibt nicht sein einziges Opfer. Der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder und BKA-Kommissarin Sabine Nemez lassen sich auf eine blutige Schnitzeljagd ein - doch der Killer scheint ihnen immer einen Schritt voraus. Währenddessen trifft die junge Psychologin Hannah im norddeutschen Steinfels ein, einem Gefängnis für geistig abnorme Rechtsbrecher. Sie soll eine Therapiegruppe leiten, ist jedoch nur an einem einzelnen Häftling interessiert: Piet van Loon. Der wurde einst von Sneijder hinter Gittern gebracht. Und wird jetzt zur Schlüsselfigur in einem teuflischen Spiel ... Zum Ende des zweiten Teiles gab es bereits einen kleinen Plott Twist auf den Mörder. Dieser war quasi von Anfang an bekannt, jedoch sah es anfangs so aus, als wählte er seine Opfer zufällig aus, bis die beiden Ermittler endlich hinter das Geheimnis kamen. Dieses hätte deutlich früher aufgedeckt werden können, wenn beide mit offenen Karten spielen würden. Das hier so viele Geheimnisse sehr lange bewahrt wurden war für mich nicht nachvollziehbar, immerhin arbeiten beide sehr lange zusammen. Jedoch fand ich gerade Sneijder in diesem Band absolut grenzwertig, auch seine Ermittlungen waren eher "normal" als sonderlich herausragend. Die meisten "Entdeckungen" machte Sabine Nemez, die mir recht gut gefallen hat. Das Buch war nicht sonderlich spannend, da sehr viele Morde an vielen Orten passierten und die beiden Ermittler ständig unterwegs waren und es sehr viel familiäres Drama gab. In manchen Situationen dachte ich, ich bin in einem schlechten James Bond gelandet, war etwas zu viel des Guten.Generell war dieses Buch mit etwas zu viel überfrachtet, daher leider nur 3 Sterne. Jedoch bin ich aufgrund des Endes sehr gespannt wie es weiter geht.