Eigentlich wollte Tempe Brennan ein ruhiges Wochenende mit Ryan verbringen, doch dann führt sie ihr Job als forensische Anthropologin nach Washington, D.C.: ein Großbrand mit zahlreichen verkohlten Leichen, die identifiziert werden wollen. Doch wer Tempe kennt, der weiß, sie kratzt nie nur an der Oberfläche. Sie findet ein weiteres Opfer, dass beim Brand schon tot war, dazu gibt es Hinweise auf Brandstiftung und die Eigentümer haben eine zwielichtige Vergangenheit - und schon ist Tempe wieder mitten drin. Ich habe fast alle Bücher der nunmehr 23-bändigen Reihe gelesen und liebe die Figur der Protagonistin, vielleicht auch, weil ich das Fachgebiet der forensischen Anthropologie extrem spannend finde. Tempe ist auch in ihrem neuen Fall wieder sehr ehrgeizig, kämpft für sich und ihre Überzeugungen und es werden einige interessante Einblicke in ihren Job geboten. Leider gibt es in dieser Reihe ab und zu auch Bände, die mich nicht komplett überzeugen können, so wie dieses Buch. Obwohl es einige Verstrickungen gab, es regelmäßig neue Verbrechen regnet und ich Tempe weiterhin sympathisch finde, war es für mich ein Leichtes, das Buch immer mal wieder für ein paar Tage zur Seite zu legen. Es war nicht uninteressant, fühlt sich oft aber sehr "fachlich" und kühl an, und so richtig fasziniert oder gefesselt hat es mich dieses Mal nicht. Fazit: Im Februar geht es weiter mit "Die Spur der Angst" und auch das werde ich natürlich lesen, denn diese Reihe ist einfach toll, auch wenn ich Band 23 nur mittelmäßig fand und lediglich 3,5 Sterne vergeben kann.