Das! Das war ein wunderbarer Abschluss der Hauptreihe und hat mir alles gegeben, was ich im vorherigen Band so sehr vermisst habe!Denn America hat entschieden! Keine Zweifel mehr, kein Hin und Her, keine wiederholenden inneren Monologe der Zerrissenheit. Und es war so gut, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Hier ging es Schlag auf Schlag und es so viel passiert, dass es nicht nur im Casting spannend war, sondern auch außerhalb (was ich gar nicht mehr auf dem Schirm hatte).Eine Stelle hat mich kurz stocken lassen, weil vergessen wurde, dass Maxon und Aspen sich im 1. Band schon kennengelernt hatten und Aspen als Bekannter aus dem gleichen Distrikt wie America vorgestellt wurde - weswegen ja auch ausgerechnet er ihr Zimmer bewachen soll. Aber wahrscheinlich musste es irgendwie noch mal für später hervorgehoben werden.Das Ende selbst wurde ziemlich schnell abgehandelt, muss ich sagen. Wie so oft in Jugendbüchern fand der eigentliche Kampf außerhalb des Blickfeldes der Protagonistin statt (also auch abseits vom Lesenden), aber da das die vorherigen Bände über ähnlich gehandhabt wurde, hat mich das wenig überrascht.Was mich dagegen überrascht hat war, dass es kein komplett klebrig süßes Zuckerwatte Happy End gibt - auch, wenn es nah dran ist. Es ist nicht alles auf einen Schlag gut, es gab Tote, die betrauert werden und das macht das Ende für mich sogar noch ein Stück besser.