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Die Malerin des Nordlichts

Roman. 2. Auflage.
Taschenbuch
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Ein Leben für die Kunst, ein Leben für die Liebe.

Norwegen 1922: Signe ist talentiert, ambitioniert und vor allem eins: frei! Endlich hat sie sich aus ihrer unglücklichen Ehe gelöst, und damit von einem Mann, der für ihre große Leidenschaft, die Maler … weiterlesen
Taschenbuch

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Die Malerin des Nordlichts als Taschenbuch

Produktdetails

Titel: Die Malerin des Nordlichts
Autor/en: Lena Johannson

ISBN: 3746634245
EAN: 9783746634241
Roman.
2. Auflage.
Aufbau Taschenbuch Verlag

12. Juli 2019 - kartoniert - 435 Seiten

Beschreibung

Ein Leben für die Kunst, ein Leben für die Liebe.

Norwegen 1922: Signe ist talentiert, ambitioniert und vor allem eins: frei! Endlich hat sie sich aus ihrer unglücklichen Ehe gelöst, und damit von einem Mann, der für ihre große Leidenschaft, die Malerei kein Verständnis hat. In ihrer Jugend lernte sie, an der Seite ihres Onkels, dem Genie Edvard Munch, die schillernde Osloer Bohème kennen. Nun nimmt Signe Unterricht beim Sohn von Paul Gauguin, sie hat sich geschworen, ihr Leben ausschließlich der Kunst zu widmen. Sie will ein Werk hinterlassen, das - ebenso wie die Bilder ihres Onkels - die Menschen bewegt und aufrüttelt. Dann lernt sie Einar kennen und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Als er sich dem Widerstand anschließt, begreift Signe, dass man manchmal alles wagen muss - in der Liebe und in der Kunst.

»Kaum eine Lebensgeschichte hat mich so fasziniert wie die von Signe Munch - von ihr will ich erzählen!« Lena Johannson


Portrait

Lena Johannson, 1967 in Reinbek bei Hamburg geboren, war Buchhändlerin, bevor sie als Reisejournalistin ihre beiden Leidenschaften Schreiben und Reisen verbinden konnte. Seit ihrem ersten Roman „Das Marzipanmädchen", der 2007 erschien, arbeitet sie als freie Autorin. Sie lebt an der Ostsee.

Bei Rütten & Loening und im Aufbau Taschenbuch sind ihre Romane „Dünenmond", „Rügensommer", „Himmel über der Hallig", „Der Sommer auf Usedom", „Die Inselbahn", „Liebesquartett auf Usedom", „Strandzauber", „Die Bernsteinhexe", „Sommernächte und Lavendelküsse", „Die Villa an der Elbchaussee. Die Geschichte einer Schokoladendynastie", "Die Malerin des Nordlichts" sowie die Kriminalromane „Große Fische" und „Mord auf dem Dornbusch" lieferbar.

Mehr Information zur Autorin unter www.lena-johannson.de.

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Bewertungen unserer Kunden
Interessantes Schicksal
von Lea - 16.09.2019
"Die Malerin des Nordlichts" ist ein tolles Buch über eine Frau, die mir bis dahin gänzlich unbekannt war: Signe Munch. Signe ist eine Verwandte vom großen Maler Edvard Munch, den sie Onkel nennt, obwohl der Verwandtschaftsgrad etwas weiter gefasst ist. Sie selbst liebt ebenfalls die Malerei. Nachdem sie diese zugunsten einer unglücklichen Ehe aufgegeben hat, kommt ihr Talent erst wieder nach ihrer Scheidung ans Licht. Als sie Einar trifft, lernt sie neben der Kunst nun auch endlich die Liebe kennen, steht aber auch bald vor einer großen Gewissensentscheidung. Ich muss zugeben, dass ich etwas gebraucht habe, um in das Buch und die Atmosphäre hineinzukommen, aber dann hat mich das Geschehen komplett gefangen genommen und ich konnte gar nicht schnell genug lesen, wie es mit Signe und Einar weitergeht. Was ich bemerkenswert beim Schreibstil fand (der mich auch sonst überzeugt hat), ist, wie eindrucksvoll due Autorin es schafft, die Kunst, die Bilder und Gemälde auch mit Worten lebendig werden zu lassen. Das ist nicht einfach und deswegen umso bemerkenswerter. Auch die Landschaften von Norwegen werden in schönen Farben beschrieben. Signe mochte ich als Charakter direkt, weil sie gar nicht weiß, wie stark sie sein kann. In der damaligen Zeit als geschiedene Frau zu leben, muss sicher nicht einfach gewesen sein. Ich finde, sie ist sehr mutig, auch wenn sie ein paar Charakterzüge hat, die ich nicht so toll fand. Aber sie ist nun mal, wie sie ist. Das Buch wird durch interessante uns spannende Nebencharaktere ergänzt. Wegen der kleinen Anfangsschwierigkeiten, gebe ich dem Buch vier Sterne. Aber alles in allem ist dieser Roman trotzdem toll und erzählt ein interessantes Schicksal, das jeder mal gelesen haben sollte.
Leben für die Kunst - und die Liebe
von HK1951 - 15.09.2019
Leben für die Kunst - und die Liebe Norwegen im Jahr 1922: Signe ist talentiert, ambitioniert und vor allem eins: frei! Endlich hat sie sich aus ihrer unglücklichen Ehe gelöst, und damit von einem Mann, der für ihre große Leidenschaft, die Malerei kein Verständnis hat. In ihrer Jugend lernte sie, an der Seite ihres Onkels, dem Genie Edvard Munch, die schillernde Osloer Bohème kennen. Nun nimmt Signe Unterricht beim Sohn von Paul Gauguin, sie hat sich geschworen, ihr Leben ausschließlich der Kunst zu widmen. Sie will ein Werk hinterlassen, das - ebenso wie die Bilder ihres Onkels - die Menschen bewegt und aufrüttelt. Dann lernt sie Einar kennen und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Als er sich dem Widerstand anschließt, begreift Signe, dass man manchmal alles wagen muss - in der Liebe und in der Kunst. Die Autorin war von der Lebensgeschichte von Signe Munch fasziniert - und offensichtlich auch inspiriert. Sehr schön, denn dadurch entstand dieses wirklich schöne Buch, das schon durch sein Cover angenehm auffällt. Die schön erzählte berührende Geschichte mit den vielschichtigen Charakteren tut ihr Übriges dazu. Man fühlt sich selbst in die Zeit versetzt und folgt den Personen durch ihr Leben, das wirklich interessant. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen, sehr gut !
Das Leben der Signe Munch
von schafswolke - 12.09.2019
Norwegen, 1922: Signe ist geschieden und einfach nur glücklich, denn nun kann sie sich dem widmen, was sie wirklich liebt: der Malerei. Doch ganz so leicht ist das Leben denn doch nicht, als alleinstehender Frau stehen ihr nicht alle Türen offen, aber sie ist entschlossen für ihren Traum zu leben. Als sie Einar kennenlernt, ahnt sie nicht, was für neue Welten sie noch kennenlernen wird. Ich habe noch nie etwas von Signe Munch gehört, während mir Onkel Edvard Munch schon etwas sagte. Und so war ich wieder mal gespannt, welche Frau in diesem Buch im Vordergrund steht. Ich muss gestehen, am Anfang habe ich mich mit der Geschichte etwas schwer getan, obwohl sie sich leicht liest, fand ich Signe ein wenig unnahbar und still, aber irgendwie scheint das zu ihrer Person zu passen. Doch im Laufe der Zeit hat sich das geändert und es hat sich ein bildhafter Roman entwickelt, der mir Signe hat ans Herz wachsen lassen. Leider ist von Signe Munch wenig bekannt, aber hier wurde sie noch einmal zum Leben erweckt. Mittlerweile ist das Buch der 10. Teil aus der Reihe Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe . Ich finde es immer wieder faszinierend, wie verknüpft doch die Welt der Künstler sein muss, denn immer wieder kreuzen alte Bekannte mal die Wege, auch wenn sie vielleicht nur erwähnt werden. Zum Glück habe ich diese Reihe früh für mich entdeckt, ich freue mich regelmäßig auf neue Bücher, denn enttäuscht wurde ich hier selten. Und so gibt es von mir für Die Malerin des Nordlichts 4 Sterne.
Die Kunst war ihr Leben: größte Freude und letztlich einziger Trost
von Furbaby_Mom - 10.09.2019
Signe lebt für die Kunst. Sie ist 38 Jahre alt und geschieden - ihre Ehe zum zackigen Offizier Johannes, der im Sinne einer klassischen Rollenverteilung erzogen worden war und dies auch von seiner Ehefrau erwartete (der Mann verdient das Geld, die Frau ist zuständig für den Haushalt), war auf ihren eigenen Vorschlag hin aufgelöst worden. - Nicht, weil Johannes sich längst zu einer anderen Frau hingezogen gefühlt hatte, sondern weil er Signes Passion für die Kunst, die Malerei weder gutheißen noch nachvollziehen hatte können. Zwar fand er ihre Bildchen , ihr Gekleckse teilweise ganz nett, aber es stand außer Frage, dass Signe ihre Werke verkaufen dürfte. Sollten die Leute etwa denken, dass er seine Frau nicht ernähren und ausreichend versorgen könne? Das wäre eine Blamage! Signe entschied sich gegen ihren Mann und für die Kunst. Unterstützt wird sie in diesem Entschluss von der lebensfrohen Lilla, ihrer 20-jährigen Kommilitonin an der Kunsthochschule. Diese steht mit ihrem frivol-koketten, energiegeladenen, leicht naiven Wesen in starkem Kontrast zu Signe, die deutlich besonnener und bodenständiger wirkt. Nicht nur achtzehn Jahre trennten sie, sondern im Grunde ihr ganzes Leben. Und doch waren sie Freundinnen geworden. Signe hat ihr Talent für die Malerei quasi geerbt, denn ihr Onkel Edvard war niemand Geringerer als der berühmte Maler Edvard Munch. Er hatte sie gelehrt, dass wahre Kunst jene sei, die es verstünde, Gefühle in den Menschen zu wecken bzw. den Menschen dabei zu helfen, sich über ihre Emotionen klarzuwerden. Im Rahmen ihres Stipendiums hatte Signe ihre Technik in Paris verfeinert und nimmt sogar Unterricht beim Sohn von Paul Gauguin. Sie kann sich nicht vorstellen, je etwas mehr lieben zu können als die Kunst. Dann begegnet sie eines Tages Einar Siebke - er wird ihre große Liebe. Beim Lesen des Klappentextes kam mir sofort der Titel von Munchs Gemälde Der Schrei in den Sinn: ein Kunstwerk, dass mittlerweile selbst dem größten Kunstverächter ein Begriff sein dürfte. Leider war mir bis dato überhaupt nicht bekannt, dass auch Signe Munch eine Kunstgröße gewesen war. In der Tat hatte ich ihren Namen noch nie gehört und war umso gespannter darauf, mehr über sie zu erfahren. Es ist kein temporeiches Werk, vielmehr bezaubert es durch seinen Schreibstil: mitreißend, atmosphärisch und einladend, oftmals humorvoll und direkt, dann wieder verträumt und melancholisch. Man kann mühelos in die Geschichte, die im Jahre 1922 in Norwegen beginnt, eintauchen - Oslo hieß damals noch Kristiania. Die weibliche Hauptfigur ist sehr greifbar gestaltet worden; ich habe mich sofort mit Signe identifizieren können; ihre Gedankengänge sind durch und durch nachvollziehbar und lassen tief in ihren Charakter blicken. In diesem Punkt hat mich der Roman sogar mehr überzeugt als Johannsons Werk Die Villa an der Elbchaussee . Auch die fundierte Recherche der Autorin muss gelobt werden. Das Cover des Romans an sich finde ich (- Achtung, Wortspiel! -) absolut malerisch, ein ganz typisches Merkmal für die historischen Werke des Aufbau Verlags, deren Covergestaltung stets bedacht, stilvoll-elegant und einfach wunderschön ist. Nun könnte man meinen, die Geschichte habe einzig und allein Malerei im Fokus - dies ist nicht der Fall, auch wenn mich speziell die detaillierten Farbbeschreibungen in ihrer Intensität begeistert haben. Stattdessen erfährt man unheimlich viel über die geschichtlichen Hintergründe Norwegens, das im Jahr 1940 von deutschen Truppen besetzt wurde, und wie harsch mit Widersachern umgegangen worden ist. Es ist bewundernswert, wie sehr Signe sich für ihren Traum von der Malerei eingesetzt hat. Die Tatsache, dass der Großteil ihrer Gemälde seit der Beschlagnahmung durch die Gestapo verschollen geblieben ist, wiegt umso schwerer, da ich das Gefühl hatte, sie dank dieses Romans ein Stück weit kennengelernt zu haben und zu wissen, wieviel Herzblut sie in ihre Bilder gesteckt hatte. Man darf nicht mit dem Schicksal hadern, man muss es einfach schlucken. Signe war eine mutige, starke, blitzgescheite Frau mit einem sanften Wesen, vor allem aber war sie eine eigenständige Künstlerin. In jedem Fall hat die Autorin ihr mit diesem Roman ein verdientes Denkmal gesetzt. Fazit: Ein wundervoller historischer, feinfühliger Roman, der durch eine starke weibliche Protagonistin brilliert und für alle Kunstliebhaber ein Muss ist!
Beeindruckend geschrieben
von cabotcove - 08.09.2019
Beeindruckend geschrieben Toll, wenn eine Autorin von der Lebensgeschichte einer anderen Frau so fasziniert ist, dass sie sie unbedingt erzählen und mehr Leuten zugänglich machen möchte. "Die Malerin des Nordlichts" ist so ein Fall. Norwegen 1922: Signe ist talentiert, ambitioniert und vor allem eins: frei! Endlich hat sie sich aus ihrer unglücklichen Ehe gelöst, und damit von einem Mann, der für ihre große Leidenschaft, die Malerei kein Verständnis hat. In ihrer Jugend lernte sie, an der Seite ihres Onkels, dem Genie Edvard Munch, die schillernde Osloer Bohème kennen. Nun nimmt Signe Unterricht beim Sohn von Paul Gauguin, sie hat sich geschworen, ihr Leben ausschließlich der Kunst zu widmen. Sie will ein Werk hinterlassen, das - ebenso wie die Bilder ihres Onkels - die Menschen bewegt und aufrüttelt. Dann lernt sie Einar kennen und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Als er sich dem Widerstand anschließt, begreift Signe, dass man manchmal alles wagen muss - in der Liebe und in der Kunst. Als Leser haben wir natürlich in 2019 fast keine Ahnung, wie es in den Zeiten von 1922 war, doch bei diesem Buch ist die Geschichte so bildhaft erzählt, dass man ein wirklich eindrucksvolles Bild erhält und sich alles sehr gut selbst vorstellen kann. Auch die Figuren sind lebhaft und glaubwürdig dargestellt und die Geschichte ist sowohl interessant, als auch spannend und gut präsentiert. Alles in allem ein sehr gutes Buch, das gut unterhalten hat.
Eine beeindruckende Frau
von SusanneSH68 - 02.09.2019
Norwegen 1922: Signe ist talentiert, ambitioniert und vor allen eins: frei! Endlich hat sie sich aus ihrer unglücklichen Ehe gelöst, und damit von einem Mann, der für ihre große Leidenschaft, die Malerei kein Verständnis hat. In ihrer Jugend lernte sie, an der Seite ihres Onkels, dem Genie Edvard Munch, die schillernde Osloer Bohème kennen. Nun nimmt Signe Unterricht beim Sohn von Paul Gauguin, sie hat sich geschworen, ihr Leben ausschließlich der Kunst zu widmen. Sie will ein Werk hinterlassen, das -ebenso wie die Bilder ihres Onkels- die Menschen bewegt und aufrüttelt. Dann lernt sie Einar kennen und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Als er sich dem Widerstand anschließt, begreift Signe, dass man manchmal alles wagen muss - in der Liebe und in der Kunst. Ich liebe die historischen Romane von Lena Johannson, die lese ich einfach sehr gerne. Sie schafft es, historische Begebenheiten so gut zu schreiben, dass man die Bücher gerne liest und sich auch noch bestens unterhalten fühlt. Dazu kommt hier die Geschichte einer ganz besonderen Frau. Einer Frau, die um die Anerkennung ihrer Kunst kämpfen muss, die darum kämpfen muss, nicht immer nur als Nichte von wahrgenommen zu werden. Und das alles zu einer Zeit, als die Frauen noch deutlich weniger Rechte haben als heute. Mich hat das Buch wieder sehr beeindruckt, eine klare Leseempfehlung von mir.
Die Kunst war ihr Leben
von Sabine Mach - 23.08.2019
Signe Munch Siebke hatte nur einen Wunsch: Sie wollte malen. Diesen Wunsch hat sie ihr ganzes Leben verfolgt. Inspiriert von ihrem berühmten Onkel Edvard Munch, wagt sie mit 38 Jahren endlich den großen Schritt. Sie löst sich aus ihrer unglücklichen Ehe und nimmt Unterricht beim Sohn Paul Gauguins. Stipendien führen sie unter anderem nach Paris und Kopenhagen. Leider ist kein einziges ihrer vielen Bilder erhalten. Vernichtet von den deutschen Besatzern oder verschollen, was die ganze Tragik ihres Lebens erst zeigt.  Lena Johannson hat ein beeindruckendes Porträt von Signe Munch erschaffen. Sie lässt mit ihren Beschreibungen, die mir bis dato unbekannte Malerin, vor meinen Augen lebendig werden. In zarte, kalte Farben getaucht, voll Poesie wird eine Atmosphäre geschaffen, die mich als Leser sehr in den Bann gezogen hat. Die Autorin zeigt den Kampf einer starken Frau, die endlich frei sein wollte, frei, um das zu tun, was sie will. Das gelingt ihr ganz hervorragend. Sie mischt Fiktion und Realität sehr gekonnt und malt quasi das Bild zu Ende. Es ist so bedauerlich, dass es keine Werke der Künstlerin mehr zu sehen gibt, aber dank der detaillierten Schilderungen von Lena Johansson habe ich sie direkt im Kopf. Der Roman hat mich sehr berührt und die Farben werde ich noch lange im Gedächtnis behalten.
Die Kunst war ihr Leben
von Sabine Mach - 23.08.2019
Signe Munch Siebke hatte nur einen Wunsch: Sie wollte malen. Diesen Wunsch hat sie ihr ganzes Leben verfolgt. Inspiriert von ihrem berühmten Onkel Edvard Munch, wagt sie mit 38 Jahren endlich den großen Schritt. Sie löst sich aus ihrer unglücklichen Ehe und nimmt Unterricht beim Sohn Paul Gauguins. Stipendien führen sie unter anderem nach Paris und Kopenhagen. Leider ist kein einziges ihrer vielen Bilder erhalten. Vernichtet von den deutschen Besatzern oder verschollen, was die ganze Tragik ihres Lebens erst zeigt.  Lena Johannson hat ein beeindruckendes Porträt von Signe Munch erschaffen. Sie lässt mit ihren Beschreibungen, die mir bis dato unbekannte Malerin, vor meinen Augen lebendig werden. In zarte, kalte Farben getaucht, voll Poesie wird eine Atmosphäre geschaffen, die mich als Leser sehr in den Bann gezogen hat. Die Autorin zeigt den Kampf einer starken Frau, die endlich frei sein wollte, frei, um das zu tun, was sie will. Das gelingt ihr ganz hervorragend. Sie mischt Fiktion und Realität sehr gekonnt und malt quasi das Bild zu Ende. Es ist so bedauerlich, dass es keine Werke der Künstlerin mehr zu sehen gibt, aber dank der detaillierten Schilderungen von Lena Johansson habe ich sie direkt im Kopf. Der Roman hat mich sehr berührt und die Farben werde ich noch lange im Gedächtnis behalten.
teilweise sehr zäh
von Marita Robker-Rahe - 20.08.2019
Ich kann mich den guten Rezensionen leider nicht anschließen. Ich muss sagen, dass ich froh war, als ich das Buch endlich durchgelesen hatte. Wahrscheinlich habe ich mir auch etwas falsches unter dem Buch vorgestellt. Mich konnte Signes Leben leider nicht packen. ZUviel wurde meiner Meinung nach über die Kunstszene erzählt. Für jemanden, der sich für dieses Thema interessiert, sicherlich spannend, mich hat es leider ermüdet. Ich konnte auch die Leidenschaft von Signe für das Malen nicht spüren. Sie hat zwar Konsequenzen für das Malen geschaffen, indem sie die Sicherheit einer Ehe, die sie damals für eine Frau noch darstellte, aufgegeben hat , um malen zu können, doch ich habe diese Gefühle nicht gespürt.Etwas aufgelockert wurde das Ganze durch eine Liebesgeschichte, die Signe dann eingeht, die schön zu lesen war, aber auch der Einsatz ihres Freundes im Widerstand, wurde nur kurz gestreift. So bleibt es für mich ein oberflächliches Leseerlebnis, was ich wahrscheinlich schnell vergessen habe.
geschafft
von Andreas Rahe - 18.08.2019
Angeregt durch die vielen guten Rezensionen habe ich mir dieses Buch gekauft und bin froh es endlich durchgelesen zu haben. Ich habe mich schwer getan mit dem Lesen dieses Buches. Ich fand es für jemanden der nur sekundär an Malerei interessiert ist sehr zä, vor allem die erste Hälfte dieses Buches ist mir sehr schwer gefallen. Immer wieder war ich kurz davor aufzugeben. Die zweite Hälfte hat mich dann etwas versöhnt, dass ich begeistert war, kann ich aber auch nicht behaupten. Die Geschichte einer Frau, die sich für ihre Leidenschaft das Malen freischwimmt, sogar ihre Ehe beendet und versucht alleine durchs Leben zu kommen und das in einer Zeit(zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts), in der Frauen, die sich der Kunst widmeten noch belächelt wurden und auf das Malen schöner Landschaftsbilder reduziert wurden, hörte sich für mich sehr spannend an. Spannung habe ich leider vergebens gesucht, vor allem in der ersten Hälfte des Buches. Die zweite Hälfte, in der sie Einar kennenlernt und historische Ereignisse dazukamen war dann besser zu lesen. Ich habe leider keine Beziehung zu Signe aufbauen können und die wenigen Dinge , die man über Edward Munch erfährt, haben es auch nicht rausgerisen. Schade !
Eine in Vergessenheit geratene Malerin
von buecherwurm_01 - 18.08.2019
Sie hat fast die Hälfte ihres Lebens gebraucht, um ihrer Leidenschaft zum Malen folgen zu können. Von der Mutter schon in jungen Jahren verlassen, aufgewachsen beim Vater, in eine arrangierte Ehe getrieben, dies war die erste Hälfte ihres Daseins, das sie geprägt hat. Erst nach ihrer Scheidung, Anfang des 20. Jahrhunderts auch kein leichter Schritt, kann sie der zuvor im Verborgenen gelebten Leidenschaft des Malens offiziell folgen. Ihre Studien führen sie u.a. von Oslo nach Paris und Stockholm. Sie ist bereits jenseits der 40 als sie ihrer großen Liebe begegnet, die sie schließlich heiratet und glücklich wird. Als der Nationalsozialmus auch in Norwegen Einzug hält, zieht es ihren Ehemann in den Widerstand. Die eigentlich unpolitische Malerin unterstützt ihn, was beide ins Gefängnis bringt und schließlich in den Tod führt. Die Malerin des Expressionismus ist geprägt von Edvard Much, mit dem sie verwandt ist und der sie mit der Kunst vertraut gemacht hat. Der Roman zeigt in Verbindung mit einer realitätsnahen Fiktion die Problematik einer allein stehenden Frau und Künstlerin nach Beendigung des ersten Weltkrieges sowie ihre Ängste und Sorgen. Mit einer bildhaften Sprache, die auch die entsprechenden Bilder im Kopf entstehen lässt, kann die Autorin das Leben der in Vergessenheit geratenen norwegischen Malerin aufleben lassen. Mir gefällt dieser Sprachstil. Zwei Zitate aus diesem Buch finde ich sehr inspirierend. "Ich male nicht, was ich jetzt sehe, sondern das, was in meinem Geist ist, weil ich es vor langer Zeit gesehen habe." Es war ein langer Weg für Signe, bis sie den im Buch oft zitierten Satz beherzigen kann. "Das Licht. Dieses Licht! ¿ Als ob in diesem Licht alles enthalten wäre, der Geruch des Wassers, die Rufe der Seevögel, das Murmeln und Tuscheln der Wellen, die sacht auf die Steine des Strandes rollen." Hier setzt sie letztendlich das erste Zitat um. Ich lese gerne Romane, die eine Biographie mit Fiktion verbinden. Wenn sie dann so gelungen sind wie in diesem Fall, kann ich das Buch guten Gewissens empfehlen.
Signe Munch, eine fast unbekannte Malerin
von nati - 18.08.2019
"Die Malerin des Nordlichts" gehört zu einer Reihe "Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe", die von unterschiedlichen Autoren geschrieben wurden. Dieses Buch stammt aus der Feder von Lena Johannson. Das Buch beginnt im Jahr 1922. Signe Munch wollte malen, die Kunstschule besuchen, deshalb ließ sie sich von ihrem ersten Mann scheiden und verzichtete auf Unterhalt. Sie wollte sich ganz der Kunst widmen und wurde von Pola Gauguin, dem Sohn von Paul Gauguin, unterrichtet. Ihr Onkel Edvard Munch war ihr großes Vorbild. Signe war voller Selbstzweifel und glaubte den Erwartungen ihres Onkels nicht zu entsprechen. Sie wollte mit ihren Bildern etwas bewegen. Als Signe auf den neun Jahre jüngeren Einar Siebke trifft, verliebt sie sich auf der Stelle in ihn. Einar ist verständnisvoll und schränkt sie in ihrer Kunst nicht ein. Dann geht er in den norwegischen Widerstand und Signe muss eine Entscheidung fällen. Die Handlung des Buches umfasst die Zeit von 1922 bis 1945. Im Mittelpunkt steht nicht nur ihre künstlerische Tätigkeit, sondern auch ihre Beziehung zu Einar Siebke. Wie nebenbei erfährt man auch einiges über die Künstlervereinigung, bei der Signe beschäftigt war, über die Besetzung von Oslo und auch viel über ihren Onkel Edvard Munch, zu dem sie eine innige Verbindung hatte. Ich fand es interessant, etwas über die mir bisher unbekannte Künstlerin zu erfahren. Außerhalb von Norwegen wird Signe Munch kaum Beachtung geschenkt. Der Grund liegt vielleicht auch darin, dass ihre Werke seit dem zweiten Weltkrieg verschwunden sind. Gern hätte ich mir Bilder von ihr angesehen.
Ein Leben für die Kunst
von Bibliomarie - 02.08.2019
Munch - der Name ist fast wie eine Prophezeiung für die junge Signe. Sie will Malerin werden, genau wie ihr berühmter Onkel. Aber wir schreiben das Jahr 1920, da ist das keine Selbstverständlichkeit und Signe ist noch in einer lieblosen Ehe gefangen, die ihr Vater arrangiert hat. Ihr deutlich älterer Mann hat kein Verständnis für sie, es kommt zur Scheidung. Aber unbeirrt geht Signe ihren Weg, nimmt Unterricht bei Gauguins Sohn und will ihre Begabung entfalten. Mit Auftragsarbeiten, wie Portraits und Landschaftsbildern hält sie sich über Wasser, doch allmählich erfährt sie Anerkennung als Künstlerin. Als sie dann noch einen jüngeren Mann kennenlernt und sich verliebt, scheint auch ein privates Glück möglich. Einar liebt sie in ihrer Ganzheit, unterstützt sie als Künstlerin und sein Glaube an sie ist unerschütterlich. Aber dann kommt die Besetzung Norwegens durch die Deutschen und Einar geht, unterstützt von Signe in den Widerstand. Es gibt nicht allzu viel Material über die Künstlerin und die Person Signe Munch. Alle ihre Bilder wurden vernichtet oder gingen verloren. Deshalb ist ihr Name als Künstlerin nie bekannt geworden. Aber dieser Umstand ermöglichte auch der Autorin der historischen Figur Leben einzuhauchen und einen emotionalen Roman zu schreiben. Sie beschreibt eine starke Frau, die viele persönliche Widerstände überwinden muss und deren Glück, auch durch den Lauf der Weltgeschichte, zerstört wurde. Ich finde dieses Portrait sehr gelungen und die Atmosphäre zuerst in den Künstlerkreisen und später auch des Widerstand interessant ausgemalt. Dabei kam mir Signe als Person sehr nahe und ich bedaure es sehr, dass es keine Abbildungen von ihren Werken gibt. Es wäre interessant gewesen ihrer Persönlichkeit durch ihre Kunst näher zu kommen. Durch die Beschreibung der Entstehung ihrer Bilder hat sich meine Fantasie verselbstständigt. Fast sehe ich ihre Werke vor mir. Mir gefiel auch wie historisch belegten Personen und Ereignisse mit den Romanelementen verwoben wurden. Die Autorin hat einen passenden Erzählton gefunden, er hat mich von der ersten Seite an mitgenommen und gefesselt und hat mich auch über einige Längen und Wiederholungen getragen. Ich habe mich gut unterhalten und auch einiges an Wissen aus der Geschichte des Widerstands gegen die Besatzung mitgenommen. Ein anrührender und intensiver Roman über eine Frau und Künstlerin, die zu Unrecht in Vergessenheit geraten ist.
Mutig voran
von paulaso - 01.08.2019
Signe Munch ist frisch geschieden und besucht eine Kunstakademie um ihrer Passion, dem Malen, nachzugehen. Dort freundet sie sich mit der jungen Lille an. Lille ist jugendlich ungestüm und vertritt das Recht der Frauen auf Selbstbestimmung. Signe geht ihren eigenen Weg, jedoch findet sie keinen Zugang zu den Gedanken und Forderungen der Feministinnen. Ihre zurückhaltende Art und ihre Prägung, lassen es nicht zu. Ihren Mann verließ sie um malen zu können. Der Preis ist, dass Signe ohne Witwenrente leben werden muss, da sie alle Forderungen abgetreten hat. Ihre Beziehung zu ihrem Großonkel Edvard Munch ist von Wärme und Respekt geprägt. Die Kunst steht nicht zwischen ihnen. Vielmehr verbindet sie die 38 Jährige mit dem berühmten Künstler. Das Umfeld kann oder will oft nicht begreifen, das Signe ihren eigenen Weg gehen will und muss. Neider unterstellen ihr, nur über den berühmten Onkel zur Malerei gekommen zu sein. Manch einer spielt ihr übel mit, in dem sie als Frau verhöhnt wird oder als Mittel zum Zweck dienen soll. Die Beziehung zu ihrer Mutter ist schwierig und auch da muss Signe sich abgrenzen um ihr Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Bei Signe bleibt der Wunsch nach einer erfüllten Liebe, jedoch befürchtet sie dann alles was ihr wichtig ist aufgeben zu müssen. Ob sie Gefühle und Passion zusammenbringen kann? Für mich ist dieser Roman ein Kleinod. Ich erfahre einiges über Kunst, die verschiedenen Arten ein Bild zu erschaffen und was es bedeutet sich als Künstler mit den eigenen Ideen durchschlagen zu müssen. Ich erfahre auch wie schwer es gerade Frauen in dieser Zeit in hatten, außerhalb einer Ehe ihren Weg zu gehen. Signes Mut beflügelt mein LeserInnen-Herz.
Signe Munch - eine starke Frau
von Philo - 29.07.2019
Das bewegte Leben von Edvard Munch und seine Bilder sind brühmt und bekannt. Daß er eine Nichte hatte, die ebenfalls Malerin war, habe ich erst durch dieses Buch erfahren. Ich kann jetzt verstehen, weshalb die Autorin von dem Leben der Signe Munch berührt war und ihr mit diesem Buch ein großartiges Denkmal gesetzt hat. Signe Munch wuchs in Norwegen bei ihrem Vater auf, nachdem die Eltern geschieden waren. Signe, die sich nach ihrer Mutter sehnte, durfte diese nicht sehen, weil sie schuldig geschieden wurde. Ihr Vater zwang Signe in eine Ehe mit dem Offizier Johannes Landmark, der ihr jedoch keinen Spielraum für ihre Leidenschaft, die Malerei, ließ, sondern, wie damals üblich, seine Frau nur als Heimchen am Herd sah. Mit 38 Jahren ließ Signe sich scheiden. Jetzt war sie frei und konnte sich ihrer Leidenschaft widmen. Immer unterstüzt von ihrer Studienfreundin Lilla, die viel jünger war, aber Signe dazu ermunterte am Leben teilzuhaben und sich nicht zu verkriechen. Sie nahm Unterricht bei Pola Gaugin, und trotz aller Selbstzweifel erfuhr sie nach und nach Anerkennung. Mit Landschaftsbildern und Auftragsmalerei hielt sie sich über Wasser. Aber sie war immer auf der Suche nach ihrem ganz eigenen Stil und wollte etwas Besonderes schaffen. Und dann begegnete ihr der Musikpädagoge Einar Siebke, in den sich Signe Hals über Kopf verliebte. Einar war jünger als sie, aber die beiden heirateten und Einar unterstüzte Signe, wo er nur konnte. Er ließ sie Frau und Malerin sein und war stolz auf ihren Erfolg. Das große Glück nahm ein jähes Ende, als die Deutschen während des Krieges Norwegen besetzten und Einar sich dem Widerstand anschloß und Signe ihn hierbei unterstützte. Dieses Buch hat mich zutiefst bewegt. Die Autorin hat alle Protagonisten so lebensecht charakterisiert, das man eine genaue Vorstellung von ihnen erhält. Ich habe viel über Edvard Munch gelernt und selbst noch etwas über Signe Munch recherchiert. Daß es tragischerweise keine Bilder mehr von ihr gibt, erklärt wohl, weshalb sie keinen Bekanntheitsgrad als Malerin erreicht hat. Ich habe die Fjorde Norwegens und das Nordlicht selbst erlebt. Bilder der Malerin von dieser einmaligen Landschaft zu sehen, wären ein großes Glück. Zu diesem Buch kann man die Autorin nur beglückwünschen. Ich bedanke mich, daß ich auf diese Weise eine starke Persönlichkeit wie Signe Munch kennenlernen durfte.
Signe
von kiki - 29.07.2019
Signe ist die Nichte von Edvard Munch. Edvard hat sie schon früh an die Malerei herangeführt, und einen Satz gesagt, den sie ihr Leben lang nicht vergessen wird : Male nicht das, was du siehst, sondern das, was in deinem Kopf ist. Der Roman beginnt 1922 in Oslo, die Stadt hieß damals noch Kristiana und Signe ist gerade frisch geschieden von Johannes Landmark. In ihrer Ehe hat sie nur heimlich gemalt, ihr Ehemann hatte ihr die Malerei verboten. Nun ist sie endlich frei und kann malen wann immer sie möchte. Sie ist Gründungsmitglied der Vereinigung der jungen Künstler und ihre Freundin Lilla, die auch Malerin ist, bringt sie ab und zu wieder unter Leute. 1929 begegnet sie ihrer großen Liebe, Einar, ein Musiklehrer. Endlich ein Mann, der Signe bei ihrer Malerei unterstützt. Das Buch endet 1945 nach dem Zweiten Weltkrieg, der auch in Norwegen Spuren hinterlassen hat.
Ein Leben für die Kunst
von Miss Marple - 29.07.2019
Die Autorin lässt den Leser am Leben der schon fast vergessenen Malerin Signe Munch teilhaben. Sie wird von ihrem berühmten Onkel Edvard schon frühzeitig gefördert, teilt dann aber das Schicksal vieler junger, künstlerisch talentierter Frauen zu Beginn der 20. Jahrhunderts- eine unglückliche Ehe ohne Verständnis für ihre Liebe zum Malen. Dann gelingt ihr die Trennung und sie könnte nun ihr Leben der Kunst widmen. Doch sowohl persönliche als auch gesellschaftlich- politische Umstände stellen sich ihren Träumen in den Weg. Die Autorin versucht durch eine umfassende Recherche das Wenige aus dem Leben der Malerin zu erfassen und die Lücken fiktiv zu schließen. Sie bietet einen interessanten Einblick in die norwegische und europäische Kunstwelt des frühen 20. Jahrhunderts. Jedoch gelingt es ihr nicht ganz, mich für ihre Heldin einzunehmen. Im Großteil des Buches bleibt sie für mich blass. Erst als sie während der Nazi-Herrschaft das Schicksal tausender Widerstandskämpfer in Gefangenschaft teilt, wird sie für den Leser als Figur der Romanbiografie greif-und nahbarer.
Vielseitige Unterhaltung
von C.A. - 24.07.2019
Die Malerin des Nordlichts bietet eine vielseitige Unterhaltung. Es erzählt von Norwegens Künstlerszene in den 20er Jahren und der Rolle der Frau in dieser Zeit. Es geht auf die Ängste und Zweifel ein, mit denen viele Künstler konfrontiert werden. Es geht auch um das Finden von Inspiration. Darüberhinaus gibt es eine Liebesgeschichte. Ich möchte fast schon sagen, obligatorisch für einen Frauenroman. Mir persönlich ist der Anteil zu groß, den diese Handlung einnimmt. Allerdings führt sie zu einem stimmigen Ende des Romans. Der dritte und letzte Teil handelt von Norwegen unter der Herrschaft der Deutschen während des Dritten Reichs. Mehr möchte ich von der Handlung nicht verraten. Obwohl so viele unterschiedliche Themen behandelt werden, schafft es Lena Johannson, dass es eine runde Geschichte bleibt. Während ich den Roman las, wollte ich mehr über Signe Munch und ihre Bilder erfahren - also was wirklich davon wahr ist. Zum Glück äußert sich die Autorin am Ende dazu. Sie hat so viel wie möglich zusammengetragen, allerdings bleibt trotzdem vieles fiktiv. Schade eigentlich. Es bleibt aber dennoch eine schöne Geschichte.
Gut recherchierter Historischer Roman
von cybergirl - 24.07.2019
Signe Munch lebt für die Kunst. Ihre große Leidenschaft ist die Malerei. Um eine Ausbildung als Malerin machen zu können hat sie sich sogar scheiden lassen. Sie nimmt Unterricht beim Sohn von Paul Gauguin. Ihr großes Vorbild ist allerdings ihr Onkel Edvard Munch. Dann begegnet ihr mit Einar noch einmal die Liebe. "Die Malerin des Nordlichts" von Lena Johannson ist ein neuer Roman der Buchreihe "Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe" die im Aufbau Verlag erscheint. Es ist eine sehr schöne Buchreihe, jedes Buch ist einer starken Frau gewidmet, ich habe fast alle Bücher aus der Reihe gelesen und bin begeistert. So bin ich natürlich auch von "Die Malerin des Nordlichts" begeistert. Im Mittelpunkt steht Signe Munch. Natürlich kennt jeder ihren Onkel Edvard Munch. Signe hingegen war mir bisher unbekannt. Sie ist wohl auch etwas in Vergessenheit geraten, ich habe im Internet nicht allzu viel über sie finden können. Lena Johannson hat mit ihrer Recherchearbeit großes geleistet und Signe Munch neues Leben eingehaucht. Die Lücken im Leben der Künstlerin hat sie wundervoll mit ihrer Fantasie gefüllt so, dass man glaubt, Ja, genau so muss es gewesen sein. Signe wird als selbstbewusste Frau dargestellt die für ihre Kunst lebt. Dafür hat sie sich scheiden lassen und die gesicherte Stellung an der Seite ihres Mannes gegen das arme Leben einer Künstlerin eingetauscht. Die Autorin hat das Buch in einem unterhaltsamen Stil geschrieben und vermittelt dem Leser aber auch viel von dem Leben einer Frau und dem Leben der Künstler in den 1920er / 1930er Jahren. "Die Malerin des Nordlichts" ist eine echte Empfehlung für alle die gerne Historische Romane lesen.
Ein Leben für die Kunst
von leseratte1310 - 22.07.2019
Ich mag die skandinavischen Länder und habe mich auch viel mit der Kunst in Skandinavien beschäftigt. Als ich die Ankündigung für dieses Buch las, wunderte ich mich: wer ist Signe Munch? Dann versuchte ich mehr zu erfahren und wollte Bilder von ihr sehen. Doch ich habe keins gefunden. Das machte mich noch neugieriger auf das Buch, das ich wahrscheinlich sowieso gelesen hätten, denn ich habe alle Bücher aus der Reihe "Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe" gelesen. Signe war nicht wirklich glücklich in ihrer Ehe. Nun ist sie geschieden und kann endlich das tun, was sie am liebsten tut: Malen! Sie nimmt Unterricht bei Pola Gauguin, besucht die Kunstakademie und will ihrem Onkel Edvard Munch nacheifern. Obwohl man ihr Talent anerkennt und ihr durch ein Stipendium einen Studienaufenthalt im Ausland ermöglicht, traut Signe sich nicht so recht, das herauszulassen, was in ihr steckt. Dann lernt sie Einar Siebke kennen und verliebt sich Hals über Kopf. Es wird die glücklichste Zeit für sie, denn nun kann sie auch alles in ihre Bilder legen, was sie bewegt. Einar schließt sich dem Widerstand an, als die Deutschen nach Norwegen kommen und damit verändert sich ihr Leben dramatisch. Mich hat dieser Roman sehr beeindruckt. Der Schreibstil ist intensiv und angenehm zu lesen. Die Örtlichkeiten sind wundervoll beschrieben, so dass man sich alles gut vorstellen kann. Auch das Künstlerleben in Oslo, das damals Kristiania genannt wurde, war interessant beschrieben. Frauen hatten es als Künstler nicht einfach. Sie mussten sich ihre Anerkennung hart erkämpfen. Doch als die Deutschen nach Norwegen kommen, verändert sich alles. Auch dieses Stück Zeitgeschichte wird auch sehr gut dargestellt. Signe hat es nicht leicht, denn sie steckt in vielen Konventionen fest und kann sich nur schwer daraus lösen. Selbst nachdem sie die glücklose Ehe hinter sich gelassen hat, braucht es seine Zeit, bis sie all das ausdrücken kann, was ihr auf der Seele liegt. Durch ihre Liebe zu Einar fällt ihr das leichter. Doch das Schicksal schlägt unbarmherzig zu. Ein interessanter Roman über eine Frau, die ihren Weg als Künstlerin sucht und deren Werk leider verschollen ist. Dadurch ist sie natürlich auch nicht so bekannt. Mir hat das Buch gut gefallen.
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