Die Detektei dicht gemacht, dem Toni hoch und heilig versprochen, sich in Zukunft aus allen Ermittlungen herauszuhalten klappt ja so gar nicht. Wenn etwas im Dorf passiert, wenden sich alle immer erst an Mary, denn sie hat die Dinge immer schon gerade gebogen. Und so ruft die Ex vom Opa bei Mary an, weil bei ihr in der Wohnstube eine Leiche liegt. Vergeblich verweist Mary an das örtliche Polizeirevier. Davon will die Rita nichts wissen. Bei der Leiche handelt es sich um eine Trainern aus dem Wellness-Hotel, gegen die zahlreiche Dorfeinwohner waren, das nun aber frisch eröffnet wurde. Rita, die die Leiche in ihrem Wohnzimmer fand, kannte die junge Frau und war mit ihr übel aneinander geraten. Just in diesem Hotel hat der Opa gerade seine Zenzi geheiratet und sich als Marys Spitzel mal gleich dort eingemietet und hält May mit den nicht erbetenen Informationen auf dem Laufenden. Und so geht alles seinen Weg, auch als in einer abgebrannten Dorfkapelle eine zweite, bis zur Unkenntlichkeit verbrannte, Leiche gefunden wird. Schnell ist auch hier klar, um wen es sich handelt. Selbst Tomi kann nicht umhin, sich mit Mary über mögliche Täter, Szenarien, Motive auszutauschen. Mary mitten im Nichtermitteln findet dann auch die Lösung in diesem verworrenen Fall, in dem nichts wirklich so ist, wie es scheint. Das bringt Mary einmal mehr in Gefahr und zu dem Schluss: Nun ist wirklich Schluss. Ruhig und humorig erzählt, aber natürlich nicht ohne Spannung, werden die Leser auch zum Mitspekulieren und Täterraten angeregt. Eine launige, warmherzige Lektüre.