Meine Meinung:
Dies ist bereits die achte Folge, in der Kommissar Hyeronimos Galavakis ermittelt. So wie es aussieht, ist es wohl auch die letzte Folge und sie kommt mir etwas anders vor, als die vorherigen.
Die Autorin fordert ihren Kommissar so richtig heraus. Es gibt nicht nur einen verzwickten Fall zu lösen, auch im privaten Bereich tut sich einiges.
Nach einem Erdbeben wird ein junger Mann gefunden, der erschossen wurde und in dessen Familie es nicht gerade liebevoll zugeht. In welche Machenschaften sie alle verwickelt sind, muss Kommissar Hyeronimos Galavakis mit Hilfe seiner Kollegen und Freundin Pen herausfinden, was nicht leicht ist. Besonders nicht für Hyeronimos, der viel lieber bei seiner Großmutter sein würde, die sich so langsam vom Leben verabschiedet. Seine Eltern befinden sich nach vielen Jahren auf dem Weg nach Kreta, um auch Abschied zu nehmen und wie Hyeronimus hofft, sich auch endlich auszusprechen.
So wird Hyeronimos immer hin und her gerissen, alle in seiner Umgebung bringen Verständnis auf, aber der Fall muss ebenfalls gelöst werden. Wichtige Personen, die ihm im Leben immer Halt gegeben haben, stehen nicht mehr zur Verfügung und so wird es nicht nur ein spannendes sondern auch ein bewegendes Buch.
Fazit:
Als Fan der Serie würde ich natürlich gerne noch öfter nach Kreta reisen und Hyeronimos begleiten, aber es wird nicht mehr so sein, wie früher und deshalb ist es gut, Abschied zu nehmen. Gerne spreche ich eine Leseempfehlung aus, aber ich rate auch dazu, nicht mit dieser Folge einzusteigen, sondern die Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen.