¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿ ¿¿?Stell dir vor, du stehst im Bad eines Diners, wäschst dir ganz ahnungslos die Hände, und spürst plötzlich eine kalte Waffe in deinem Rücken. Genau das passiert dem Ex-Anwalt Eddie Flynn. Kurz darauf sitzt er in einer Limousine der russischen Mafia, hat eine scharfe Bombe an seinem Körper und erfährt, dass seine 10-jährige Tochter entführt wurde. Er hat exakt 48 Stunden Zeit, um den Mafiaboss vor Gericht zu verteidigen und den Fall zu gewinnen. Das Problem? Eddie hat der Anwaltswelt eigentlich längst den Rücken gekehrt. Doch um seine Tochter und sich selbst zu retten, bleibt ihm keine Wahl. Eddie muss nicht nur juristisch zaubern, sondern die Gangster mit ihren eigenen Waffen schlagen, denn diese planen im Hintergrund einen Anschlag mitten im Gerichtssaal.¿¿¿ ¿¿¿ ¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿:¿ Der Einstieg: Das Buch startet ab Seite eins ohne große Umschweife direkt mit der Bedrohung. Man wird sofort in die Handlung geworfen und die Spannung bleibt durchgehend auf einem extrem hohen Niveau.¿ Die Ich-Perspektive: Die Geschichte ist aus Eddies Sicht erzählt. Man liest also nicht einfach nur über seine Notlage, sondern spürt seinen rasenden Puls, seine Ängste um seine Tochter und den immensen Druck in jeder einzelnen Sekunde am eigenen Leib. Man erlebt seine Gedankengänge hautnah mit und fiebert in jedem Augenblick ungefiltert mit ihm mit.¿ Der Protagonist: Eddie Flynn ist absolut genial und weit entfernt von einem trockenen Standard-Juristen. Als ehemaliger Trickbetrüger hat er von seinem Vater gelernt, wie man die Aufmerksamkeit von Menschen lenkt und sie mit ihren eigenen Waffen schlägt. Zu sehen, wie er seine alten Gaunertricks im Gerichtssaal anwendet, macht einfach unfassbar viel Spaß beim Lesen.¿ Die Authentizität: Man merkt auf jeder Seite, dass Steve Cavanagh selbst Anwalt ist. Die Einblicke in die Gerichtsdynamik und Verhörstrategien wirken realistisch und spannend, ohne dass man von trockenem Paragraphen-Jargon erschlagen wird.¿ Die Action: Es ist eben kein reines Gerichtsdrama, sondern hat durch die Erpressung und den Zeitdruck einen richtig starken Action-Thriller-Einschlag, der die Story extrem lebendig macht.¿¿¿ ¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿:¿ Kleine Wiederholungen: Ab und zu gab es Situationen oder Infos, die sich im Verlauf der Geschichte doppelt angefühlt haben, als hätte der Autor kurz vergessen, dass er das ein paar Kapitel zuvor schon erwähnt hatte. Man merkt an solchen Stellen eben, dass es sein Debütroman war. Es hat den Lesefluss nicht ruiniert, fiel mir aber beim Lesen auf.¿¿¿¿¿:"Zu wenig Zeit zum Sterben" ist ein absolut grandioser Auftakt, der von der ersten bis zur letzten Seite unterhält! Wenn du Lust auf einen rasanten, cleveren Action-Justizthriller hast, in dem es verdammt explosiv zur Sache geht, wirst du dieses Buch lieben. Mich hat das Buch von vorne bis hinten komplett mitgerissen, und ich kann es jetzt schon kaum erwarten, die nächsten Fälle von Eddie Flynn zu lesen.