Vermisst in den Highlands ist der zweite Teil der Privatermittlerin Alison Dexter.Dunkelheit lag über dem Wasser. Ein Boot schippert mit fünf Menschen an Bord in einen Hafen ein. Das Meer brach Wellen am Bug des Schiffes. Vier Menschen saßen zusmmengekauert und eng aneinandergedrängt auf dem Boden des Schiffes. Es waren drei Mädchen und ein Junge, keine Kinder mehr, aber doch nicht alt genug um erwachsen zu sein.Der fünfte, ein großer Mann, lenkte das Boot erfahren in den Hafen. Er schaltete die Positionslichter aus um unauffällig am Landungsplatz hin zu steuern. Dies gelang ihm. Die Kinder stiegen aus um auf ein altes Haus zu laufen. Vorhänge ließen dort einen Lichtstrahl ahnen. Sie wurden erwartet.Alison, etwas verloren und ohne richtige Orientierung arbeitet als Kellnerin in einem Kaffee. Dort sucht sie ihr Exmann, Sam Dexter, Millionär, auf und zelebriert ihr eine peinliche Szene, die Alison den Job kostet. Sam kann doch nicht so richtig loslassen, das die Ehe gescheitert ist. Immer wieder sucht er die Nähe zu Alison und unterstützt sie auch finanziell.Eines Tages steht eine alte Bekannte, die Millionärsgattin Violet Thompson vor Alisons Tür. Violet steckt in Schwierigkeiten. Doch auf einmal verschwindet Violet wieder, spurlos, ohne das Alison um derer Sorge erfährt.Darauf hin forscht Alison nach und folgt einer Spur in die einsamen Highlands. Doch dort wird sie überfallen und die Polizei findet wenig später ihr ausgebranntes Auto. Im Kofferraum liegt eine verkohlte Leiche.Ganz schön was los und ich bekam ein temporeichen, abwechslungsreichen, spannenden Lesesog. Ich fragte mich warum wurden die Kinder verschleppt? Verstrickungen unter den Reichen, Einsame Cottages und Dialogenden die einem den Schauer über den Rücken kriechen lassen. Alison, ständig auf Ermittlungsfieber muss darauf aufmerksam gemacht werden, keine gefährlichen Alleingänge mehr in Sache Recherche zu unternehmen. Kann sie sich dem beugen? Auf alte Bekannte, wie Hamish und Kim, die Schaffarm und das JJ?s, traf man wieder. Den Handlungsorten war gut zu folgen. Eine Lösung der Zusammenhänge oder ein durchschauen in dem Fall lies auf sich warten. Das erzeugt Lesequalität. Ganz schön was los im Norden der Highlands. Man kennt sich untereinander und hinterfragt selbst, was oder welche Rolle der oder die Protagonisten in dem Fall eine Rolle spielen. Die Szenerien haben einen Bildgewaltigen Schreibstil. Einige Plots zwischen Alison und ihrem Exmann sorgen für einen privaten Einblick in die gescheiterte Ehe der beiden. Fürsorge und man war doch mal toll verliebt, führen zu weiteren Handlungssträngen in dem Fall die Raum einnehmen.Ausgefallen in den Krimi ist, das die Autorin sämtliche Handlungsorte selbst aufgesucht hat. Trails und Städte wurden bewandert und recherchiert. Man kann alle Orte besuchen.Und es gibt noch mehr Spannung im Krimi.Für Unterhaltung ist gesorgt.5 Punkte