Ispettore Emmenegger von der Meraner Mordkommision, meistens nur Emmi genannt, bekommt auf einen Schlag viele Probleme: Ein Kurgast wird ermordet aufgefunden und sein Chef Branga steckt in Schwierigkeiten, aber das größte Problem ist, dass seine Freundin und Kollegin Eva Marthaler mit ihm auf dem Sommerfest ihrer Familie tanzen möchte. Tanzen! Eine Art der Körperbetätigung, die ihm überhaupt nicht liegt, viel lieber möchte er mit Eva eine Bergtour machen. Bei den Ermittlungen gerät Emmi in die Welt der Schönen, Reichen und ganz schön reichen. Als dann noch seine Schwiegermutter in spe den Mord gesteht, wird es für ihn persönlich knifflig
Der Roman von Elisabeth Florin präsentiert nicht nur die Schönheiten (nein, es sind nicht die Damen gemeint) von Meran und seiner Umgebung, sondern auch spezielle Nebenfiguren wie Paul Tschugg, den jungen Schauspieler, dem sich Emmi angenommen hat, und seine Motorradkumpel Dude und Hellboy. Auch bietet der Roman witzige sowie nachdenkliche Momente und hält den Spannungsbogen bis zum überraschenden Schluss hoch. Die finale Lösung hätte Hercule Poirot nicht besser als Emmi präsentieren können.
Ich habe die Protagonisten auf alle Fälle ins Herz geschlossen und muss unbedingt den nächsten Band lesen.