Das Thema des Buches ist gerade wahrscheinlich das aktuellste und gegenwärtigste für Menschen zwischen 20 und 35 Jahren. Die Art, wie die Autorin die Protagonistin und deren Gedanken und Handlungen aufgezeichnet hat, fand ich sehr gelungen. Man hat sich in ihren Gedanken oft wiedergefunden, und das auf eine so sanfte Art.
Die Landschaftsbeschreibungen und alles, was in der Handlung so passiert ist, war so nahbar und authentisch, irgendwie ruhig und aufregend zugleich. Der Ort und die Menschen waren authentisch gewählt und haben sich gut in die Geschichte eingefunden.
Schön fand ich es auch, dass der Fokus gar nicht auf einer Liebesgeschichte lag, es war eher eine kleine Freundschaftsgeschichte, die ganz unaufdringlich war.
Lediglich finde ich es sehr schade und überflüssig solche nervigen Vorurteile vom Dorf und politische Seitenhiebe mit einzubauen. Das hat es mir etwas kaputt gemacht, sonst wäre das Buch für mich eine 5/5.