Katha ist 37, hat keinen Plan, aber viele Gedanken. Andere finden sie gewöhnungsbedürftig - sie selbst nennt sich lieber »bedürftig nach Gewohnheiten«. Ihre Routinen bestehen aus wechselnden Nagellackfarben, Teig in allen Varianten, lockerem Sex und Strategien, von ihren Unsicherheiten abzulenken. Nach einer schmerzhaften Trennung und einem Treppensturz, bei dem sie sich die Hand bricht, bleibt ihr nichts anderes übrig, als für sechs Wochen aus Berlin zurück zu ihrer Mutter nach Bonn-Bad Godesberg zu ziehen. Was als Notlösung beginnt, wird zur Konfrontation mit alten Rollenbildern, familiären Dogmen und sich selbst. Und Katha merkt: Selbstakzeptanz ist kein Gefühl. Es ist eine Entscheidung.