Eine Geschichte der »Leistungsgesellschaft« von unten: Lebenserinnerungen von mehr als fünfhundert Frauen und Männern.
Wie konnte der Glaube an die Leistungsgesellschaft in breiten sozialen Schichten Fuß fassen? Alexander Mayer geht dieser Frage nach und nimmt dabei einen langen Zeitraum in den Blick, der von der Industrialisierung bis zum »Wirtschaftswunder« und der Bildungsexpansion nach dem Zweiten Weltkrieg reicht. Anhand der Lebenserinnerungen von mehr als fünfhundert Frauen und Männern, zeigt er, inwiefern Menschen aus den unteren sozialen Schichten an einen sozialen Aufstieg durch individuelle Leistung glaubten, und wie dieser Glaube ihre Lebenspläne und politischen Einstellungen prägte.