
Intersektionale Perspektiven auf taube Jüd*innen - Hybridität, Geschichte und kollektive Identität einer transnationalen imagined community.
Wie zeichnet sich der gesellschaftliche Status tauber Juden und Jüdinnen aus? Mark Zaurov analysiert diese doppelte kulturelle Minderheitengruppe interdisziplinär mithilfe ausgewählter postkolonialer Theorien aus einem sozio-historischen Blickwinkel. Er weist nach, dass es sich bei tauben Juden und Jüdinnen um eine imagined community handelt, deren Mitglieder sich im Sinne von Hybridität auf einem Kontinuum befinden und über intersektionale Erfahrungen verfügen. Schulen und Vereine stellen dabei besonders wichtige Säulen für die imagined community dar, wie die Auswertungen von Kurzbiographien der Vereinsgründer*innen und Vorstandmitglieder zeigen.
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