Ernährung als Spiegel sozialer Ungleichheit: intersektionale Perspektiven auf Alltag, Körper, Teilhabe und Macht.
Ernährung ist mehr als Nahrungsaufnahme: Sie ist ein zentraler Schauplatz sozialer Ungleichheit. Die Beiträger*innen zeigen aus intersektionaler Perspektive, wie Klasse, Geschlecht, Migration, »Race«, Alter, Raum, Care, Körpernormen und marginalisierte Lebenslagen Ernährungspraktiken und Teilhabe prägen. Dabei verbinden sie sozial-, kultur- sowie gesundheitswissenschaftliche Zugänge und machen sichtbar, wie Ernährungsungleichheit im Alltag, in Institutionen und globalen Ressourcenordnungen entstehen. Die Ergebnisse bieten theoretische Orientierung, empirische Einblicke und liefern Impulse für Forschung, Lehre, Politik und Praxis auch für Leser*innen jenseits der Ernährungs- und Sozialwissenschaften.