Romen Link setzt sich mit dem Werktitelrecht, das von vielen als "Marke der Medienbranche" bezeichnet wird, und dessen wirtschaftlicher Verwertung auseinander. Dabei berücksichtigt er die tatsächlichen (wirtschaftlichen) Funktionen des Werktitels, deren rechtliche Bedeutung und die sich verändernde Marktsituation bei der Verwertung von Werktiteln.
Romen Link examines the legal nature and protection of work titles in German law, evaluating in particular their actual economic functions and legal significance. A further focus of the study is the marketability, especially the transferability and licensing, of title rights. Der Gesetzgeber hat bei der Markenrechtsreform im Jahre 1994 das Werktitelrecht aus dem Wettbewerbsrecht herausgenommen, in das Markengesetz integriert und damit den Weg zu einem immaterialgüterrechtlichen Kennzeichenschutz des Werktitelrechts eröffnet. Vom Fachpublikum wird der Werktitel, beziehungsweise das Werktitelrecht bereits seit einiger Zeit als "Marke der Medienbranche" bezeichnet. Bei dem genannten Bezug zum Markenrecht werden vielfach die Rechtsgrundsätze aus dem Markenrecht unbesehen auf das Werktitelrecht übertragen. Romen Link untersucht auf Basis eines immaterialgüterrechtlichen Verständnisses des Werktitelrechts dessen tatsächliche (wirtschaftliche) Funktionen und deren Rechtsschutz gerade auch im Vergleich zum Markenrecht. Auf dieser Grundlage wird die Verkehrsfähigkeit, insbesondere die Übertragung und Lizenzierung von Werktitelrechten dargestellt.