U-Play ist DIE aufstrebende Gamefirma ihrer Zeit, und Bart Minnock ihr kreativer Kopf. Doch den hat er jetzt sprichwörtlich verloren, denn er wird geköpft aufgefunden; in seiner eigenen Wohnung, zu der niemand Zutritt hatte. Eve Dallas wäre nicht Eve, würde sie nicht auch dieses Rätsel knacken wollen. Sündiges Spiel bewegt sich im Gamermileu, und vielleicht war das auch der Grund, warum mir der Fall nicht sooo dolle gefallen hat, weil ich damit nur wenige Berührungspunkte habe. Ich lese diese kurzweilige Reihe eigentlich wirklich gerne, denn der unterhaltsame Cast gepaart mit spannenden Ermittlungen hat (wenn auch etwas seichtes) Unterhaltungspotential und macht einfach Spaß. Diesmal überzeugen natürlich wieder die Figuren und der lockere Schreibstil, aber der Fall hat mich nicht so mitgenommen. Das klassische Locked-Room-Szenario soll mit dem Gaminghintergrund etwas gepimpt werden; für mich ging die Rechnung leider nicht ganz auf. Sündiges Spiel ist Band 30 der Reihe, man kann es ohne Vorwissen lesen. Wer jedoch mal in die Reihe reinschnuppern will, sollte vielleicht eher zu einem anderen Band greifen.