Reifer, spannender Band mit schöner Beziehung und aktuellen Themen. Kleine Schwächen bei Vorurteilen, aber insgesamt sehr gelungen
Auch der sechste Band der Elena-Reihe konnte mich wieder überzeugen. Die Geschichte ist wie die vorherigen Teile sehr angenehm geschrieben und bietet eine schöne Mischung aus Spannung, Freundschaft und Pferdeliebe.Im Mittelpunkt steht diesmal ein Wolf, der für Unruhe sorgt, weil immer wieder Tiere in der Umgebung gerissen werden. Dieses Thema bringt eine gewisse Spannung in die Handlung und sorgt dafür, dass man miträtselt, was wirklich hinter den Vorfällen steckt.Besonders aufgefallen ist mir, dass die Charaktere deutlich reifer wirken als in den vorherigen Bänden. Elena hat sich weiterentwickelt, und auch ihre Beziehung zu Farid gefällt mir sehr gut. Die beiden gehen respektvoll miteinander um, kommunizieren offen und wirken insgesamt viel harmonischer als frühere Beziehungen.Ein Kritikpunkt für mich war allerdings Elenas Verhalten gegenüber der neuen Einstellerin. Ihre Vorurteile wirkten vorschnell und etwas unfair, nur weil diese einmal unfreundlich war. Dieser Aspekt hat mich beim Lesen etwas gestört.Positiv hervorzuheben ist, dass auch ernstere Themen angesprochen werden, wie Selbstliebe, Ernährung (z. B. vegan) und moderne Einflüsse wie Social Media. Man merkt dabei deutlich den Zeitgeist, in dem das Buch geschrieben wurde.Fazit:<br data-start="1564" data-end="1567">Ein gelungener sechster Band mit reiferen Figuren, spannender Handlung und wichtigen Themen. Kleine Schwächen bei einzelnen Charakterentscheidungen, aber insgesamt wieder sehr lesenswert.Bewertung: 4 von 5 Sternen.