Warenkorb
€ 0,00 0 Buch dabei,
portofrei
Klick ins Buch Madame Piaf und das Lied der Liebe als Taschenbuch
PORTO-
FREI

Madame Piaf und das Lied der Liebe

Roman. 2. Auflage.
Taschenbuch
Kundenbewertung: review.image.5 review.image.5 review.image.5 review.image.5 review.image.1
"Das Glück muss man mit Tränen bezahlen." Édith Piaf.

Paris, 1944: Nach dem Ende der deutschen Besatzung wird die Sängerin Édith Piaf der Kollaboration angeklagt - und fürchtet ein Auftrittsverbot. Während sie ihre Unschuld zu beweisen versucht, lernt … weiterlesen
Dieses Taschenbuch ist auch verfügbar als:
Taschenbuch

12,99 *

inkl. MwSt.
Portofrei
Sofort lieferbar
Madame Piaf und das Lied der Liebe als Taschenbuch

Produktdetails

Titel: Madame Piaf und das Lied der Liebe
Autor/en: Michelle Marly

ISBN: 3746634814
EAN: 9783746634814
Roman.
2. Auflage.
Aufbau Taschenbuch Verlag

15. März 2019 - kartoniert - 431 Seiten

Beschreibung

"Das Glück muss man mit Tränen bezahlen." Édith Piaf.

Paris, 1944: Nach dem Ende der deutschen Besatzung wird die Sängerin Édith Piaf der Kollaboration angeklagt - und fürchtet ein Auftrittsverbot. Während sie ihre Unschuld zu beweisen versucht, lernt sie Yves Montand kennen, einen ungelenken, aber talentierten jungen Sänger. Édith beginnt mit ihm zu arbeiten, und schon bald werden aus den beiden Chansonniers Liebende. Das Glück an Yves' Seite inspiriert Édith zu einem Lied, das sie zu einer Legende machen könnte - La vie en rose.

Édith Piaf - sie verkörperte den Mut zu lieben wie keine andere und ging in ihrer Kunst wie im Leben bis zum Äußersten

Portrait

Hinter Michelle Marly verbirgt sich die deutsche Bestsellerautorin Micaela Jary, die in der Welt des Kinos und der Musik aufwuchs. Durch ihren Vater, den Komponisten Michael Jary, entdeckte sie schon früh ihre Leidenschaft für französische Chansons. Lange Jahre lebte sie in Paris, heute wohnt sie mit Mann und Hund in Berlin und München.

Pressestimmen

"Die Autorin Marly erzählt vom schicksalsreichen Weg einer Ikone, die den Mut zu lieben wie keine andere verkörperte und sowohl in ihrer Kunst als auch im Leben immer bis zum Äußersten ging." 5 9 Stadtmagazin 20190601

Mehr aus dieser Reihe

zurück
Die Diva
Taschenbuch
von Michelle Marly
Frida Kahlo und die Farben des Lebens
Taschenbuch
von Caroline Bernard
Die Malerin des Nordlichts
Taschenbuch
von Lena Johannson
Die Dame in Gold
Taschenbuch
von Valérie Trierwei…
Die Muse von Wien
Taschenbuch
von Caroline Bernard
vor
Bewertungen unserer Kunden
Schöne Idee, etwas zäh in der Umsetzung¿
von Anonym - 01.06.2019
"Madame Piaf und das Lied der Liebe" ist ein autobiografischer Roman aus der Feder der Autorin Michelle Marly und zugleich der 9. Band in der Reihe "Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe", in der mehr oder minder bekannte Frauen, teils selbst Künstlerinnen, wie z.B. die Malerin Gabriele Münter oder die Modeschöpferin Coco Chanel, von unterschiedlichen Autorinnen porträtiert werden. Zum Klappentext: "Das Glück muss man mit Tränen bezahlen." Édith Piaf. Paris, 1944: Nach dem Ende der deutschen Besatzung wird die Sängerin Édith Piaf der Kollaboration angeklagt - und fürchtet ein Auftrittsverbot. Während sie ihre Unschuld zu beweisen versucht, lernt sie Yves Montand kennen, einen ungelenken, aber talentierten jungen Sänger. Édith beginnt mit ihm zu arbeiten, und schon bald werden aus den beiden Chansonniers Liebende. Das Glück an Yves` Seite inspiriert Édith zu einem Lied, das sie zu einer Legende machen könnte - La vie en rose. Édith Piaf - sie verkörperte den Mut zu lieben wie keine andere und ging in ihrer Kunst wie im Leben bis zum Äußersten Wir erleben Edith Piaf von ihrer Entdeckung 1937 in Paris durch den Songwriter Raymond Asso bis zum Kennenlernen ihrer großen Liebe, des jungen Künstlers Ivo Livi, besser bekannt unter seinen Künstlernamen Yves Montand. So wie Edith Piaf wie in Pygmalion durch ihren Mentor Raymond Asso von einer ungebildeten Analphabetin zu einer Dame von Welt aufgebaut wurde, so nimmt sie sich des jungen Künstlers an, der bald auch ihr Geliebter wird. So enthält die Erzählung auch eine Liebesgeschichte, denn Edith ist auf der Suche nach der Liebe. Als historischen Hintergrund erlebt man die Nachkriegsjahre mit den Kriegsverbrecherprozessen, den Vorwürfen der Kollaboration bis hin zu Auftrittsverboten. Der Klappentext hatte mich neugierig gemacht und gerade auch die historischen Bezüge sind interessant, doch wirklich kennengelernt habe ich Edith Piaf durch das Buch leider nicht, sie blieb dennoch ein wenig farblos!
Sehr bewegender Roman über eine wirklich mutige Frau
von cabotcove - 01.06.2019
Sehr bewegender Roman über eine wirklich mutige Frau Dieser Roman über die fabelhafte Sängerin Èdith Piaf spielt im Jahre 1944 im schönen Paris. Nach dem Ende der deutschen Besatzung wird die Sängerin Édith Piaf der Kollaboration angeklagt - und fürchtet ein Auftrittsverbot. Während sie ihre Unschuld zu beweisen versucht, lernt sie Yves Montand kennen, einen ungelenken, aber talentierten jungen Sänger. Édith beginnt mit ihm zu arbeiten, und schon bald werden aus den beiden Chansonniers Liebende. Das Glück an Yves` Seite inspiriert Édith zu einem Lied, das sie zu einer Legende machen könnte - La vie en rose. Ich kannte bislang nur ihre Chansons - nun auch etwas über ihr Leben zu lesen/zu erfahren, das war mal was ganz Anderes und wirklich interessant. Zumindestens ist der Roman wirklich bewegend. Vieles habe ich nicht gewusst und dieser doch tiefe Einblick in das Leben der herausragenden Künstlerin fand ich sehr interessant. Sicherlich ist der Roman auch etwas für Nicht-Piaf-Fans bzw. Leser, die noch nicht so sehr mit ihrem Leben in Berührung kamen. Vom Schreibstil her einfach schön erzählt. Man merkt, dass die Worte gezielt gewählt wurden. Da wurde nicht einfach nur eine Geschichte erzählt, sondern die Worte bildhaft und sehr schön präsentiert.
Kleine Frau - große Künstlerin
von Langeweile - 16.05.2019
Klappentext: Paris, 1944: Nach dem Ende der deutschen Besatzung wird die Sängerin Édith Piaf der Kollaboration angeklagt - und fürchtet ein Auftrittsverbot. Während sie ihre Unschuld zu beweisen versucht, lernt sie Yves Montand kennen,einen ungelenken,aber talentierten jungen Sänger. Édith beginnt mit ihm zu arbeiten und schon bald werden aus den beiden Chansonniers Liebende. Das Glück an Yves Seite inspiriert Édith zu einem Lied,das sie zu einer Legende machen könnte - "La vie en rose". Meine Meinung: Die Autorin hat die begnadete Künstlerin über die zehn Jahre ihres größten Erfolgs begleitet und zwar von 1937 - 1947,ihr Aufstieg aus ganz kleinen Verhältnissen wurde nur kurz gestreift. Ihre geniale Begabung wurde eben so ausführlich beschrieben, wie ihr sehr exzentrisches Leben. Eingewebt in das Leben der Künstlerin war auch die Geschichte Frankreichs während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Aufstieg des Sängers Yves Montand , sowohl in persönlichen als auch im künstlerischen Bereich wurde ausführlich thematisiert. Erneut hat mich der leise, aber eindringliche Schreibstil der Autorin gefangen genommen. Fazit : Ein Buch ,was ich sehr gerne gelesen habe.
Goldene Jahre einer Sängerin
von Dreaming - 02.05.2019
In "Madame Piaf und das Lied der Liebe" nimmt uns Autorin Michelle Marly (die wir bereits von Madame Coco kennen) mit ins Paris der 1937 iger Jahre und erzählt uns die Geschichte der französischen Sängerin Edith Piaf. Häufige Schauplätze des Geschehens sind neben Ediths wechselnden Apartments die großen Bühnen Frankreichs und diverse Kneipen, besonders die gehobene Pariser Musikwelt dürfen wir hier kennen lernen. Durch Ediths Erfolg sehen wir vor allem die glänzenden Seiten der Stadt und die Bandagen, mit denen für gewöhnlich um Publikum gekämpft wird, erscheinen nicht ganz so hart. Denn das Edith bereits ein Star ist, steht außer Frage. Nur durch Yves, der zu diesem Zeitpunkt ja auch nicht gänzlich unbekannt ist, erfahren wir ein wenig mehr über den Aufstieg. Ein großes Plus dieses Romans ist die stimmungsvolle Darstellung der einzelnen Szenen, die das Gefühl vermitteln, als stummer Beobachter Ediths mit im Raum zu sitzen. Es wirkt beinahe gegenläufig, der Kontrast zwischen Ediths goldenen Erfolgsjahren und dem vom Krieg gebeutelten Land. Auch Edith ist aus ihrer Vergangenheit mit der Armut vertraut. Michelle Marly zeichnet sie als einen sehr vielschichtigen Charakter mit vielen Ecken und Kanten, nicht immer edlen Motiven, doch dafür umso menschlicher. Die Geschichte wird rein aus Edith Sicht erzählt und wirkt beim Lesen authentisch. So wie Ediths Geschichte in die der Welt verknüpft ist, gibt es in dem Buch verschiedene Handlungszweige, die verstärkt in den Fokus gerückt werden. Dabei liegt der Fokus vor allem auf der Darstellung von Ediths Erfolg, ihrem Wunsch ihren geliebten Schützling Yves Montand zum angesehene Sänger zu fördern und der Leidenschaft zum Chanson. Ich erfahre in diesem Buch so einiges übers Lieder dichten, Texte und vermittelte Geschichte, Vortragsarten, sowie der Stimmigkeit zwischen Chanson und Sänger. Eben all das, was bei einem guten Lied das Kribbeln auf unserer Haut ausmacht. Hautkribbeln verspricht hier nicht nur die Musik, sondern auch viele schöne Stunden zwischen Edith und Yve, die sich schnell auch außerhalb der Schulungsstunden näher kommen. Die Tiefe hinter der Musik und dem Chanson ist allzeit spürbar. In Madame Piaf geht es zudem um ein ganz besonderes Chanson, dass Edith Piaf unvergesslich machte: "La Vie en Rose". Ein Ohrwurm, der dem Leben eine bestimmte Richtung gibt, in einer Zeit, die alles andere als rosarot war. Ein weiterer Erzählfokus liegt auf den Entwicklungen und Gesprächen zwischen Edith und Yves, die zueinander unterschiedliche Rollen zwischen Liebenden und Förderer einnehmen. Die zwei stellen für mich ein intererssantes Paar dieser Zeit da und wirken zusammen herrlich erfischend. Weniger Raum nimmt dafür die im Klappentext beschriebene Anklage Ediths ein. Sie verkommt eher zu einem kaum bemerkbaren Nebenstrang. Doch ich denke, das ist für das, was dieses Buch erzählen wollte, nicht so schlimm. Dafür wirken die goldenen Jahre der Edith Piaf umso strahlender. Ich finde die Wahl der Jahre, die aus dem Leben der Sängerin erzählt wurden interessant. Zusätzlich gewünscht hätte ich mir, dass aus der Anfangsbeschreibung diese bewusste Wahl mehr hervorgegangen wäre. Trotz dass uns das Buch nur diesen Ausschnitt ihres Lebens zeigt, bekommen wir als Leser dennoch einen Überblick über ihren ganzen Lebensweg. Die Vergangenheit wird in kleinen eingeschobenen Rückblenden beschrieben, was den Moment eingebundener wirken lässt, über die Zukunft lesen wir im Nachwort der Autorin. Dieses Nachwort, das hat es in sich und ich bin wirklich froh, dass es noch dabei ist, auch wenn mich einige Fakten hier sehr traurig gemacht haben, andere wiederum waren sehr freudig. Fazit: Anders als erwartet, dennoch eine absolut lesenswerte Geschichte über eine so kleine so große Frau, die trotz aller Tränen in ihrer goldenen Zeit mit "La vie en rose" zur "Legende" wurde.
Mitreißendes Porträt
von Marianna T. - 28.04.2019
Edith Piaf wächst in einfachen und Lebens-feindlichen Verhältnissen auf. Als Chansonsängerin erlangt sie Bekanntheit und findet ihren Platz im Leben. Sie ist immer wieder auf der Suche nach Liebe und Geborgenheit. 1944 muss sie sich, nach Kriegsende, mit einem drohenden Auftrittsverbot auseinandersetzen. Ihre Geschichte ist dabei eng verbunden mit der Frankreichs um 1944. Edith Piaf ist eine spannende Persönlichkeit, die in diesem Roman sehr lebendig dargestellt wird. Ihr Leben ist voller Sehnsucht und Tragik. Die einfühlsame und unaufdringlich Erzählweise ermöglicht es den Lesenden einen Eindruck von ihr als Person zu bekommen. Sie wird mit ihren vielen Eigenheiten und ihrer Verletzlichkeit umfassend beschrieben und wird sehr sympathisch. Die geschichtlichen Entwicklungen mit den Auswirkungen in Frankreich werden geschickt mit dem Leben von Edith Piaf verwoben. Sehr eindrücklich und atmosphärisch fließt die Erzählung dahin. Diese ist gleichzeitig aber auch sehr intensiv und nicht immer leichtgängig. Spannendes Porträt der Edith Piaf - berührend und atmosphärisch. Verwoben mit dem Schrecken des Krieges.
Eine kleine Person aber eine große Persönlichkeit!
von Marilou - 28.04.2019
Die Autorin Michelle Marly schreibt in diesem historischen Roman über eine kleine Person welche sich jedoch zu einer sehr großen Persönlichkeit entwickelte! Wer kennt sie und ihren Chansons nicht: Edith Piaf, die französische Sängerin, deren Interpretationen von Chansons und Balladen (zum Beispiel La vie en rose) sie weltberühmt machten. Ihr Gesangsstil schien die Tragödien ihres Lebens widerzuspiegeln. Und darum geht es auch in diesem tollen Buch. Man erfährt wie in Paris im Jahre 1944 nach dem Ende der deutschen Besetzung Edith Piaf der Kollaboration angeklagt wird. Es könnte sogar zu einem Auftrittsverbot für sie kommen. Sie versucht die Sache aufzuklären und lernt dabei Yves Montand kennen. In diesem Buch erfährt man sehr viel von dieser außergewöhnlichen Frau, und das nicht nur aus der Zeit in der diese Geschichte handelt sondern auch aus ihrer Vergangenheit. Es ist der Autorin sehr gut gelungen dem Leser einen Einblick in das Leben dieser Künstlerin zu verschaffen und diesen mit in den Bann dieser Story einzubeziehen. Durch den flüssigen Schreibstil kann man sich auch schnell in die damalige Zeit versetzen, man hat Orte und Personen quasi vor Augen. Im Nachwort erfährt der Leser zusätzlich noch wie es mit Edith Piaf weiterging. Das finde ich sehr gut, so hat man nicht nur den Einblick in diesem Abschnitt ihres Lebens. Das Cover ist sehr gut gelungen, es passt 1-A zu dieser Story!
Gelesen mit Ohrwurm
von Miss Marple - 28.04.2019
Dieses Buch ist ein Lesevergnügen mit Ohrwurm, schon allein der Name dieser herausragenden Künstlerin ruft dem Leser ihre berühmten Chansons ins Gedächtnis. Die Autorin zeigt uns den Werdegang der Piaf vom einfachen Mädchen, die auf der Straße singt, zu einer großen Chansonette. In dieser Romanbiografie, die wenige Jahre ihres Schaffens, beginnend in den späten 30ern bis 1947, umfasst, erleben wir die Verwandlung einer jungen Frau vom "Kleinen Spatzen" zu einer herausragenden Künstlerin. Die Autorin wählt bewusst die glücklichen Jahre der Piaf für ihr Buch, wie sie dem Leser im Nachwort begründet. Persönliche Schicksalsschläge und schwere Erkrankungen der Sängerin will sie nicht zum Gegenstand ihres Buches machen. Ihr ist es wichtig, die Leistungen der Piaf zu würdigen. Das Buch ist unterhaltsam und macht vertraut mit der Künstlerin. Und noch lange nach dem Lesen klingen ihre berühmten Lieder nach.
Madame Piaf und das Lied der Liebe
von Anonym - 28.04.2019
Das Buch erzählt einen Lebensabschnitt der noch jungen Sängerin Édith Piaf, welche sich im Paris der Nachkriegszeit zurechtfinden muss. Nach den ganzen vergangenen und immer noch vorherrschenden Problemen kommt Édith wieder auf die Beine und findet zu neuem Glanz zurück. Dabei steht ihr ein neuer Gefährte, dem sie anfänglich nicht wohlgesonnen ist, sich jedoch schneller als erwartet als ihr großes Glück entpuppt, zur Seite. Gemeinsam gehen sie einen Weg, der zu dieser Zeit sehr schwer erschien, geben sich gegenseitig neuen Mut, entdecken die Höhen und Tiefen jener Zeit und ist es letztendlich doch Édith, die ihr Leben lebt. Bereits das Cover des Buches ist mit warmen Farben ausgestattet, welche den Leser willkommen heißen und ihm von vorn herein in einer warmen Atmosphäre empfangen. Voller Liebe und Wärme sind auch die Seiten, Kapitel und Worte, welche den Leser durch das Buch tragen. Mit einem Lebenswillen überzeugt die Sängerin den Leser und bereitet ihm ein paar schöne Stunden. Der Schreibstil ist sehr eingängig und ohne große Umschweife wird der Leser in dem Buch aufgenommen. Auch die immer wieder eingeworfenen Rückblicke in die Vergangenheit der Édith Piaf sind gut in das eigentliche Geschehen eingebaut, so dass der Leser hier auf eine schöne Weise mitgenommen wird, um ihm das vergangene Leben der Sängerin näherzubringen. Sehr eingängig sind auch ihre Gefühle und ihre Handlungen dargelegt. Der Leser fühlt sich in die Hauptperson ein und begreift so, was die Frau ausmacht, was sie geprägt und ewig begleitet hat. Auch wenn dies das erste Buch der Autorin war, welches ich gelesen habe, so hat es mich sehr überzeugt.
sehr unterhaltsam geschrieben
von Marita Robker-Rahe - 26.04.2019
Edith Piaf, von dieser Frau handelt dieses Buch, dass Michala Jary unter Pseudonym schreibt. Sehr unterhaltsam, aber auch sehr informatif wird das Leben der Edith Piaf geschrieben, die in Armut groß wird, sich immer wieder durchs Leben beißen muss, dabei aber eine sehr großzügige und leidenschaftlich Frau war. An einer schweren Lungenerkrankung stirbt diese Ausnahmekünstlerin, nicht aber ,ohne ihre große Liebe zu Yves Montand gelebt zu haben, den sie als einfachen Mann kennen und lieben lernt. Es hat sehr viel Spaß gemacht dieses Buch zu lesen und Frau Jary hat es sehr gut verstanden, das Leben in Paris nach dem zweiten Weltkireg wieder auferstehen zu lassen . Sehr flüssig geschrieben und mit einer liebevollen Zeichnung der Figuren, möchte ich dieses wundervolle Buch allen empfehlen, dioe sich für das Leben dieser Künstlerin interessieren.
K(ein) rosarotes Leben
von Lea - 25.04.2019
Madame Piaf und das Lied der Liebe ist ein wunderschöner Roman über das Leben von Edith Piaf in ihren 20ern. Wer die französische Chansosängerin näher kennenlernen will, ist mit diesem Buch genau richtig. Das Buch beginnt im Paris von 1944, in der französischen Hauptstadt ist die deutsche Besatzung bereits vorbei. Dort treffen wir auf Edith Piaf, die als Sängerin schon berühmt ist. Sie wird jedoch gerade wegen Kollaboration angeklagt. In dieser Zeit wird ihr der aufstrebende Sänger Yves Montand vorgestellt, den sie unter ihre Fittiche stellt. Schnell wird er auch ihr neuer Liebhaber. Er inspiriert sie außerdem zu ihrem großen Erfolg La vie en rose . In vielerlei Hinsicht war Ediths Leben tatsächlich rosarot. Ihr Erfolg, ihr Ruhm. Das nutzte sie aber auch, um sich exzessiv gehen zu lassen. Mich hat es schon erschreckt, wie viel Alkohol sie konsumiert und mit ihrem Geld um sich wirft. Trotzdem was es einfach spannend von ihr und ihrer Beziehung zu Yves zu lesen. Ich mag einfach diese biografien, die durch etwas Fantasie so richtig lebendig gemacht werden und dadurch unterhaltsam große Persönlichkeiten näher bringen. Die Autorin hat einen wunderbaren Schreibstil, der auch die Szenerie der Nachkriegszeit einfängt und so die ganze Geschichte lebendig werden lässt. Da hat man auch einfach gemerkt, wie viel Recherche in diesem Buch steckt. Eigentlich hätte man gerne noch viel mehr erlesen. Die Bücher aus dieser Reihe von ATB haben mich noch nie enttäuscht und auch dieses hier war einfach wieder grandios und kann nur 5 Sterne abstauben.
Eine starke Frau und ihr Lied
von Miss Norge - 24.04.2019
Der Roman beginnt im Jahre 1937 in Paris und endet 1947 in New York. Édith Piaf nimmt den Leser mit auf ihre Reise durch eine Zeit mit Höhen und Tiefen, zudem gewährt die Geschichte einige Rückblicke in ihre Kindheit. Die war nicht gerade rosig, denn sie begann als junges Mädchen mit ihrem Vater in den Straßen zu singen. Seitdem ist das Singen ihr Leben. Als sie 1944 wegen Kollaboration angeklagt wird - sie soll auf deutschem Boden gesungen haben - droht ihr ein Auftrittsverbot. Das sie dort aber für französische Kriegsgefangene gesungen hat, scheint egal zu sein. In dieser schweren Zeit lernt sie Yves Montand kennen, erst arbeiten die beiden zusammen, doch dann wird daraus eine große Liebe. Man bekommt einen Eindruck vermittelt über die Stärke und den Mut von Édith Piaf, aber das sie auch sehr egoistisch sein konnte und nur an sich dachte. Wahrscheinlich muss man das, wenn man im künstlerischen Milieu etwas werden will. Bei einigen Charakteren hätte ich mir etwas mehr Tiefgang gewünscht. Was mich beeindruckt hat ist, wie es Michelle Mary gelingt sich in die weibliche Persönlichkeit hineinzuversetzen und wie sie diese dann auch mir als Leserin sehr nahe bringt. Man spürt zwischen den Zeilen, das es der Autorin sehr viel Freude bereitet hat sich diesem Thema zu widmen, denn es erscheint mir nicht wie einfach runtergeschrieben , sondern mit viel Liebe zum Detail und zur Recherche und Fingerspitzengefühl für eine starke Frau. Eine interessante und sehr lesenswerte Romanbiografie, die der lockere Schreibstil der Autorin zu einem Erlebnis werden lässt.
Inspirierend und warm
von Anonym - 22.04.2019
Warm und einladend kommt das Cover daher in heißt den Leser im Paris der vierziger Jahre willkommen. Und ehe sich der Leser versieht, befindet er sich mitten im Geschehen und begleitet die Sängerin Édith Piaf auf einem Abschnitt ihres Lebens. Bereits als große Künstlerin macht es sich Madame Piaf zur Aufgabe, nach anfänglichem Zweifel einem jungen Künstler zum Erfolg zu verhelfen. Ohne es zu wissen, wird sie mit dieser Aufgabe einen ihrer erfolgreichsten Lieder erarbeiten. Das Buch ist sehr leidenschaftlich geschrieben und in jedem Kapitel fühlt man die französische Art zu leben und zu lieben. Es kommt dem Leser fast so vor, als wäre er selbst in Frankreich und reist mit der Sängerin durch die Städte. Doch auch Witz und Charme findet man in auf den Seiten, die sich aneinanderreihen und durch einen abwechslungsreichen und interessanten wie flüssigen Schreibstil einladen. Mit einer Leichtigkeit, die fast ansteckend ist, schreitet Édith Piaf in der Nachkriegszeit von Ziel zu Ziel, setzt einen Fuß vor den anderen und erreicht auf diese Weise, dass der Leser auf das Ende hofft, um ihren Erfolg zu erleben. Ein inspirierendes Buch, welches Spaß gemacht hat zu lesen und welches trotz der negativen Einflüsse doch ein wenig Sarkasmus in das damalige Leben bringt.
Amour fou
von Siglinde Haas - 19.04.2019
Das Buch erzählt Edith Piafs Geschichte beginnend mit der Befreiung Paris 1944 bis zum Februar 1946. Aufgrund ihrer Konzerte vor französischen Kriegsgefangenen in Deutschland gerät Edith Piaf, die zu diesem Zeitpunkt bereits ein gefeierter Star war, unter den Verdacht der Kollaboration mit den Deutschen. Ihr droht dadurch ein Auftrittsverbot. Zu diesem Zeitpunkt lernt sie Yves Montand kennen, der in ihrem Vorprogramm auftreten soll. Zuerst empfindet die Piaf, dies als Zumutung, erkennt aber auf den zweiten Blick Montands großes Talent und beschließt ihn zu protegieren. Gemeinsam gehen sie auf Tournee durch Südfrankreich. Piaf und Montand verlieben sich ineinander. Von Heirat ist die Rede. Doch das Glück ist nicht von Dauer. Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen, weil ich Piafs Chansons sehr liebe. Die Autorin schildert in einem kurzen Prolog die schwierigen Verhältnisse, aus denen Edith Piaf zum Weltstar aufgestiegen ist. Das Buch beschränkt sich aber dann auf die wenigen Monate, die Edith Piaf und Montand miteinander verbringen. Ich habe die Piaf in dieser Zeit als sehr warmherzige, intelligente, aber auch sehr unglückliche Frau wahrgenommen. Geld bedeutete ihr nichts. Sie gibt es mit vollen Händen für ihr Umfeld aus. Oft weiß sie nicht, wie sie ihre Schulden bezahlen soll. Obwohl sie kaum zur Schule gegangen ist, eignet sie sich einen hohen Bildungsstandard an und zählt Jean Cocteau zu ihren Freunden. Was ihr wirklich wichtig ist, ist ihre Musik. Dafür lebt sie und deshalb erfüllt sie das drohende Auftrittsverbot mit großem Schrecken. Trotz allem scheint sie aber nicht richtig glücklich gewesen zu sein, denn der Alkohol war ihr ständiger Begleiter. Die Zeit mit Yves Montand gehört wohl zu den glücklichsten in ihrem Leben. Sie schreibt für ihre Liebe zu ihm La vie en rose Dennoch hätte ich mir gewünscht, die Autorin hätte mehr aus dem Leben Edith Piafs erzählt. Gerade ihre frühen Jahre hätten mich interessiert, um zu erfahren, wie sie zu ihrer Entwicklung beigetragen haben. Für mich bleibt der Mensch Piaf eher blass. Trotzdem lohnt es sich, das gut geschriebene Buch zu lesen, erzählt es doch von einer wunderbaren Künstlerin und einer großen Liebe.
Interessante Frau
von Nele22 - 16.04.2019
In der Biographie " Madame Piaf und das Lied der Liebe" von Michelle Marly erfährt der Leser viel über das Leben des französischen Weltstars in den Jahren 1944-1947. Edith Piaf, die aus armen Verhältnissen stammt, schafft es mit viel Engagement zu einer der beliebtesten und großen Berühmtheiten zu werden. In der schwierigen Zeit, die sie nach der deutschen Besatzung durchlebt, indem sie wegen angeblicher Kollaboration politische Schwierigkeiten erlebt, lernt sie den noch unbekannten Schauspielerin Yves Montand kennen und verhilft ihm zu einer eigenen Karriere. Aus der Liebe der beiden entstand das berühmte und bekannte Lied "La vie en Rose". Das Buch ist gut und flüssig zu lesen. Die Autorin hat es wunderbar unterhaltsam geschafft, dem Leser das kurze aber intensive Leben dieser großen, klein gewachsenen, wunderbaren Künstlerin näher zu bringen
4,5 Sterne für Einblicke ins Leben der Edith Piaf
von Elke Seifried - 16.04.2019
Michelle Marlys Coco-Chanel-Roman hat mich so sehr begeistert und mitgerissen, dass ich mich wahnsinnig auf diese neue Romanbiografie aus ihrer Feder gefreut habe. Ganz solche Lobeshymnen kann ich dieses Mal nicht anstimmen, was aber wohl weniger am Roman an sich, als an der Figur Edith Piaf, von der ich mir wohl mehr bzw. zu viel erwartet habe, liegt. "Edith Gassion, die junge Frau im Zentrum, war ein winziges Persönchen, gerade einundzwanzig Jahre alt, nicht einmal eineinhalb Meter groß und alles andere als eine auffallend attraktive Frau. Ihre Stirn zu hoch, die Nase zu schmal und zu lang. Ihr dunkles Haar widerspenstig und nur halbwegs gepflegt. In ihren braunen Augen lag jedoch Schalk, Trotz und Traurigkeit dicht beieinander und zogen jeden in ihren Bann." Mit diesen Worten bekommt man die spätere Edith Piaf vorgestellt und man fragt sich sofort, wie ist ein solches Persönchen zu einer solchen Musikikone geworden, deren Name auch lange nach ihrem Tod noch ein fast jeder kennt und deren Melodien noch so vielen in den Ohren sind. Dieser Frage geht die Autorin nach, indem sie den Leser hier am Leben der Edith Piaf in den Jahren 1944 bis 1947 teilhaben lässt und in Rückblicken von ihrer traurigen Kindheit, die sie sehr geprägt hat, und ihrer Entdeckung erzählt. Warum wird nur diese relativ kurze Zeit beleuchtet, warum nur kurze Worte im Nachwort über ihr Abrutschen nach Marcel Cedans Tod? Ich denke, das wird mit dem Ansinnen der Autorin "Habe ich mich entschlossen, die strahlende Edith Piaf zu zeigen, ich möchte ihre Leistungen würdigen, nicht ihre Zerstörung dokumentieren.", genügend und gut begründet und ist auch durchaus legitim. Der Roman ist in mehrere Teile gegliedert. Nach einen Prolog, der von ihrer "Entdeckung" im Jahr 1937 und auch davon wie Raymond Asso sie zur Künstlerin geformt und ihr Eintritt in die Welt der Großen der Musikbranche verschafft hat, erzählt, geht es in einem ersten Teil mit den Vorbereitungen für die ersten Aufritte nachdem die deutsche Besatzung im Jahr 1944 aufgehoben wurde weiter. Man erfährt, dass ihr ein Auftrittsverbot droht, weil sie während der Besatzungszeit auf dem Boden des Deutschen Reichs gesungen hat. Dass es sich dabei um Gefangenenlager und französische Kriegsgefangene als Zuhörer handelte, will man nicht gelten lassen. Sollte man sie unschuldigerweise der Kollaboration überführen, würde ihr sogar Haft drohen. Zudem lernt man mit ihr Yves Montand kennen, der ihr als Anheizer dienen soll. Man wird Zeuge, wie sie sich zum ehrgeizigen Ziel setzt, seine Karriere zu protegieren, wie sie ihn zu ihrem männlichen Pedant macht und wie sie sich in ihn verliebt, bzw. mehr wie sie ihn zunehmend begehrt und dann auch eine Liebesbeziehung zu ihm eingeht. In einem zweiten Teil darf man mit den beiden auf Tournee nach Südfrankreich gehen, sehen wie Yves die Erwartungen des Publikums mit seinem neuen, von Edith Piaf entworfenen Programm, nicht erfüllen kann und sie die großen Erfolge feiert. Am Ende dieses Abschnitts können sich die beiden sicher auf Augenhöhe begegnen und wieder geht es auf eine erfolgreiche Tournee. Das drohende Auftrittsverbot, das im ersten und weiten Teilen des zweiten Abschnitts noch wie ein Damoklesschwert über ihr hing, wird aufgehoben und sie bekommt nicht nur das Engagement des Lebens, sondern sie erfüllt sich auch ihren Traum davon, ein eigenes Lied zu komponieren und zu schreiben. "La vie en rose" entsteht. In einem dritten Teil muss sie dann hinnehmen, dass die große Edith Piaf mit neuem Programm nicht ankommt, nicht einmal ihr Geliebter Yves Montand es gut findet. Karriere oder Liebe, sie muss sich entscheiden und tut es. Ein relativ kurzer vierter Abschnitt schildert anschließend noch ihre Anfangsschwierigkeiten in Amerika im Jahr 1947 und wie sie dann dort doch noch begeistern konnte. Den Abschluss bildet das Nachwort der Autorin, das mir sehr gut gefallen hat, weil es nicht nur einen kurzen Abriss über das weitere Leben gibt, sondern auch aufzeigt, was Roman, was sichere Quellen sind. "No, je ne regette rien", das ist das Lied, das ich beim Name Edith Piaf im Ohr habe, mehr wusste ich nicht über die Musikikone. Die Autorin hat mich auf unterhaltsame Art und Weise mehr erfahren lassen. Ich ziehe meinen Hut vor der großen Sängerin, dass sie trotz der furchtbaren Kindheit den Weg aus der Gosse gefunden und aus ihrem Leben einen solchen Erfolg gemacht hat. Ich kann verstehen, dass sie, die als Kind keinerlei Liebe erfahren hat, Angst davor hat, sich in das Glück mit anderen fallen zu lassen. Einige Abschnitte sind mir zu Herzen gegangen, haben mich gerührt, aber trotzallem habe ich, warum auch immer mehr erwartet, als Erfolge einfahren, Einnahmen verprassen oder auch auf Pump zu feiern und dabei Männer zwischen Nähe und Abstand zu rangieren. Dieser Eindruck hat bei mir beim Lesen leider in weiten Teilen dominiert, weil dies sich bei diversen Aufritten immer wieder wiederholt. Gut dargestellt ist sie aber auf jeden Fall, ebenso wie die anderen Mitspieler, bei Yves Montand angefangen, der mir äußerst gut gefallen und auch oft leid getan hat, über die treue Freundin Simone, die ihr immer zur Seite steht und ohne die Edith Piaf bestimmt noch viel mehr verprasst hätte, bis hin zu Texter Henri, der schwer in Konkurrenz zu Yves steht. Michelle Marleys locker, plaudernde Schreibstil hat mir auch dieses Mal wieder äußerst gut gefallen. Ich konnte immer wieder schmunzeln, wofür sie mit amüsanten Szenen oder humorvollen Dialogen sorgt. Sie beschreibt genau so detailliert, dass man als Leser das Gefühl hat, bei den Szenen selbst mit anwesend zu sein. Gut gefallen haben mir dabei auch ihre zahlreichen Vergleiche wie "strahlte sie mit der Zufriedenheit eines Katers an, der gerade einen Topf mit Sahne geleert hatte." oder "schwelte unter der Oberfläche wie Asche in einem Kamin." Alles in allem eine unterhaltsame Romanbiografie über den Aufstieg eines Kindes von der Straße zu einer weltberühmten Ikone der französischen Musik, zu einer gebildeten, brillanten, intellektuellen Person, die mir einen gelungenen Einblick in das Leben der Edith Piaf gegeben hat. 4,5 Sterne wären hier optimal, da es für völlige Begeisterung und fünf leider nicht ausreicht.
Von La môme piaf zu Edith Piaf
von lilalesemaus - 14.04.2019
Von lilalesemaus Der Prolog: Paris, 1937 - man lernt la môme Piaf kennen - Edith Gassion, ein junges Mädchen aus Paris, das später zur grande Dame des Chansons werden wird. 1937 jedoch schon sehr viel durchmachen musste und nur seinen kleinen Zipfel vom Glück sucht, ein bisschen Liebe, Zuneigung und sein eigenes Leben. Die Autorin nimmt uns dann mit in das Paris der Jahre 1944 - 1947. Die dunklen Jahre , die Jahre der Besatzung durch die Deutschen, die Zeit danach und die ersten Nachkriegsjahre. Paris hungert und friert - ein strahlendes Licht in dieser Zeit ist jedoch Edith Piaf, die sich aus dem kleinen Spatzen von 1937 entwickelt hat. Edith ist nun ein Star, sie ist aber immer noch auf der Suche nach Glück und Liebe. Sie sieht sich einer drohenden Anklage wegen Kollaboration mit den Deutschen ausgesetzt wie viele anderen Künstler in dieser Zeit. Mitten in dieser schweren Zeit lernt sie den einige Jahre jüngeren Yves Montand kennen und lieben. Sie möchte an ihn weitergeben, was sie durch ihre Gönner erfahren hat - sie möchte ihn zum Star machen und fängt an, mit ihm zu arbeiten. Die Autorin führt uns nun anschaulich und mit farbenfrohen Bildern durch diese Jahre. Die Geschichte wird flüssig und spannend erzählt. Manche Andeutungen lassen erahnen, dass die Geschichte der Edith Piaf später nicht glücklich enden wird, ist doch z.B. der Alkohol immer ein Tröster für sie. Ich wurde sofort mitgenommen ins Paris der 40er Jahre, konnte die Atmosphäre spüren. Einen Stern Abzug gibt es von mir, blieben mir doch die Schilderungen der Personen manchmal zu klischeehaft, zu oberflächlich. Wurden manche Sachen mir zu kurz gestreift - z.B. das Verfahren wegen Kollaboration. Alles in allem jedoch eine Empfehlung an alle, die gerne Romane mit geschichtlichem Hintergrund und über reale Personen lesen. Gute Unterhaltung mit ganz viel Paris! 4 von 5 Sternen!
Der Spatz von Paris
von Rosmarin - 09.04.2019
Michelle Marly erzählt in ihrem Buch "Madame Piaf und das Lied der Liebe" über das Leben Edith Piafs nach dem Ende der Besatzungszeit in Frankreich. Selbst ein gefeierter Star, wird sie auf Yves Montand aufmerksam und erkennt sein Gesangspotential. Mit Akribie widmet sie sich seiner Karriere - und verliebt sich in ihn. Voller Hingabe schreibt sie in einer verzweifelten Nacht ein Lied: La vie en rose. Wenn man sich Aufnahmen von Edith Piaf ansieht, hört und spürt man ihre tiefen Gefühle. Nicht umsonst war und ist sie für ihre Chansons berühmt. Michelle Marly beginnt mit der Herkunft Ediths, ein Mädchen, das auf der Straße groß geworden ist und in den Tag hinein lebt. Und sich nimmt, was sie will¿ Dann konzentriert sich die Autorin auf Edith Piafs gemeinsame Zeit mit Yves Montand und "dem Lied der Liebe", das gegen Ende ihres gemeinsamen Weges entsteht. Sehr klar und schnörkellos wird hier von großen Emotionen erzählt; man kann sich sehr gut vorstellen, von welchen Freuden und Ängsten große Stars getrieben sind, mit welchen Auf¿s und Ab¿s sie fertig werden müssen und wie sehr sie von ihrem Erfolg abhängig sind. Kritikfrei darf sich der Leser selbst ein Bild von Edith Piaf machen, die sicherlich eine wahre Diva und ein großer Dickkopf war! Es ist ein bisschen schade, dass das Buch nur eine wichtige Episode aus Ediths Leben erzählt, aber der Buchtitel sagt es ja aus. Es kommt fast Enttäuschung auf, wenn man dann auf wenigen Seiten über den Fortgang ihrer Karriere und ihrem furchtbar traurigen Schicksalsschlag liest. Gerne hätte ich weitergelesen. Ein für mich sehr beeindruckendes Buch, Teil der Geschichte einer kleinen, weltberühmten Frau, deren Melodien immer noch anrühren. Wunderbar recherchiert und sehr unterhaltsam geschrieben!
La vie en rose
von Sarah - 08.04.2019
Édith Piaf ist auf dem Höhepunkt ihrer Karriere, als die Alliierten Paris von den Nazis befreiten. Endlich konnte sie wieder in allen Lokalitäten singen und nimmt sich direkt einer weiteren Herausforderung an: Yves Montand als Chanson-Sänger aufzubauen. Doch über ihr hängt das Damoklesschwert, denn sie wird der Kollaboration verdächtig. Der Schreibstil mit dem Michelle Marly einen Teil des Lebenswegs von Édith Piaf erzählt, ist so schön und erzählerisch-malerisch, wie wir ihn auch schon in dem biografischen Roman um Coco Chanel kennen gelernt haben. Die Autorin weiß es, eine starke Persönlichkeit darzustellen mit all ihren strahlenden, aber auch ihren Schattenseiten. Mir gefiel es sehr gut, dass Édith Piaf durchaus ihre Ecken hatte und es Szenen gab, in denen sie nicht immer unbedingt als absolut sympathisch herüber kam. Für mich wirkte diese Interpretation der Chanson-Sängerin als sehr realistisch. In Rückblenden erzählt die Autorin immer wieder ein wenig von Piafs Vergangenheit, in der sie bspw. im Kriegsdeutschland auf Tournee ging, um französischen Kriegsgefangenen mit ihren Auftritten Mut und Hoffnung zu geben. Ihre Kindheit wird in einer Art Prolog behandelt. Beide Stränge fand ich sehr spannend und ich hätte mir mehr davon gewünscht. Teilweise fand ich das sogar interessanter als den eigentlichen Hauptstrang. Das war ein wenig schade. Dennoch hat der Roman die Chanson-Sängerin der Édith Piaf mir eindrücklich näher gebracht und ich habe einige ihrer Chansons in den letzten Tagen gehört. Insofern ein lesenswerter Roman, auch wenn ich mir einen anderen Handelsschwerpunkt ihrer Biographie gewünscht hätte.
Madame Piaf und das Lied der Liebe
von MarySophie - 07.04.2019
Handlung: Paris 1944 Frankreich wurde von der deutschen Besatzung erlöst. Doch für die Chanteuse Édith Piaf beginnt jetzt erst das große Drama. Sie wird der Kollaboration angeklagt, muss darum fürchten, dass ihr die Auftritte in Paris verboten werden. Um sich abzulenken stürzt sich Édith in die Arbeit und lernt durch Zufall Yves Montand kennen, einen talentierten, jungen Sänger, dem es noch an den Feinheiten der Gesangskunst fehlt. Édith will den jungen Mann formen und gibt ihm Nachhilfe über das Leben auf der Bühne und wie er das Beste aus seiner Stimme herausholen kann. Während der gemeinsamen Arbeitszeit merken die Sänger nicht nur, dass sie beruflich miteinander harmonieren, sondern auch privat verbringen beide viel Zeit miteinander, werden bald ein Liebespaar. Édith fühlt sich von Yves inspiriert, wagt sich an ein neues Bühnenprogramm und immer wieder kommt ihr eine Melodie in den Sinn, die sie mit der Liebe zu Yves verbindet... Meinung: Gestaltet wurde der Roman mit einem wunderschönen Cover, welches komplett stimmig ist und bei mir sofort eine Erinnerung an die bisher erschienen Künstlerbiographien auslöst. Die Farben wurden fast nur in rot-beigen Tönen gehalten, bis auf die Dame, welche in schwarz gekleidet ist und dadurch natürlich stark auffällt. Unterteilt wurde der Roman in drei Teile, außerdem gibt es noch einen Prolog, sowie einen Epilog. Danach folgt noch ein interessantes Nachwort der Autorin, in dem sie noch einige Einblicke in das Leben von Édith Piaf gibt, aber auch Informationen über die Entstehung und Recherche für das Werk. Als Erzählperspektive dient ein personaler Erzähler, der stets ohne Wertung die Erlebnisse und Geschehnisse in Édiths Leben schildert. Somit kann man sich als Leser eine freue Meinung bilden, die absolut nicht beeinflusst wird. Es gibt trotz dieser Erzählperspektive einen ziemlich ausführlichen Einblick in Édiths Gedanken- und Gefühlswelt, was stark dazu beigetragen hat, die Hauptprotagonistin als lebendig wahrzunehmen und sie als sympathisch einzuschätzen. Immer wiederkehrend gibt es in einem Kapitel einen Absatz, welcher kursiv gedruckt ist und eine Szene der Vergangenheit schildert, welche für das Verständnis des Lesers wichtig ist. In diesen Szenen werden angedeutete Gedanken oder unverständliche Sätze näher geschildert wird und Aussagen oder Überlegungen der Piaf machen dann erst Sinn. Am Anfang vieler Kapitels wird darauf hingewiesen, in welcher Stadt die nachfolgende Handlung spielt, auch eine zeitliche Einordnung ist vorhanden. Während zwischen dem Prolog und Epilog zehn Jahre vergehen, werden in den drei Teilen des Buches jeweils die Jahre 1944 bis 1946 beschrieben. Mir hat es gut gefallen, dass die beschriebene Zeit auf nur drei Jahre beschränkt wurde, weil bei mir das Gefühl herrscht, dass die drei Jahre akribisch recherchiert wurden und die Ereignisse wirklich so hätten stattfinden können. Als Handlungsorte dienen verschiedene Städte von Frankreich, allen voran Paris. An vielen Stellen rückt die Stadt jedoch in den Hintergrund, ich denke, dass die Autorin nicht so viel Zeit damit verbracht hat, die Stadt zu beschreiben, sondern mehr Wert auf die Charaktere gelegt hat. Dadurch erschienen die Beschreibungen der Städte oder von Häusern meist etwas blass, was mich absolut nicht gestört hat. Im Gegenteil, ich fand das sogar gut, kennt man doch gerade Paris aus zahlreichen Romanen schon. Ganz klar im Vordergrund steht natürlich Édith, die eindeutig die Hauptprotagonistin ist und mit der man als Leser viel Zeit verbringt. Im Prolog lernt man sie erstmals kennen und erfährt da bereits vieles über ihre Herkunft und Kindheit, aber auch über ihren Lebenswandel. Und genau diese Person, die dort geschildert wird, bleibt sich immer treu, gibt ihre Prinzipien nicht auf und erscheint als liebenswürdiger, großzügiger und zielstrebiger Mensch. Es scheint nur wenig zu geben, was der 1,47 m große Chanteuse nicht gelingt.Während ich ihren Lebensstil durchweg etwas merkwürdig fand, war es wirklich interessant, sie zu begleiten und näher kennenzulernen, einen Hauch von ihrem Charme und Glamour mitzuerleben. Sie war mir sehr schnell sympathisch und habe gerne Zeit mit Madame Piaf verbracht. Édith hat ihr Herz am rechten Fleck und mir gefällt ihr Hartnäckigkeit, mit der sie viele Dinge angeht. Nur zu gerne hätte ich mal einen Auftritt von ihr persönlich miterlebt, dass muss ein wahres Highlight gewesen sein... Anfangs hatte ich ein paar Probleme damit, die Mitarbeiter von Édith auseinanderzuhalten, was wahrscheinlich an ihren Spitznamen liegt, die mich verwirrt haben. Doch nach ein bisschen Gewöhnungszeit war auch das kein Problem mehr für mich und ich habe sie sofort wiedererkannt, was vor allem an ihren Charakteren lag. Manche waren durchgreifend, andere machten Édith ständig Avancen und manche haben die Welt nüchtern betrachtet und die Wahrheit einfach rausposaunt. Dadurch entstand eine große Vielfalt, sodass verschiedene Typen auftraten. Fazit: Sehr schnell hat mich die Handlung in ihren Sog gezogen und es mir schwer gemacht, den Roman aus der Hand zu legen. Jedes kleine Detail hat gepasst und ein breites Bild von Édith Piaf gezaubert, ihre Geschichte wurde eindringlich und hervorragend recherchiert beschrieben. Der Autorin Michelle Marly ist es hervorragend gelungen, der Chanteuse Leben einzuhauchen und einen besonderen Lebensabschnitt zu schildern.
« Non, je ne regrette rien »
von Herbstrose - 07.04.2019
Paris 1944, die Stadt atmet auf. Die deutschen Besatzer sind vertrieben, das kulturelle Leben kann wieder stattfinden. Wie auch einige andere Künstler wird die 29-jährige Chanson-Sängerin Édith Piaf der Kollaboration beschuldigt, es droht ihr ein Auftrittsverbot. Während eines Engagements im wieder eröffneten Moulin Rouge trifft sie auf den damals 23jährigen Yves Montand. Sie erkennt sein hoffnungsvolles Talent und beginnt mit ihm zu arbeiten. Bald schon wird aus den beiden ein Liebespaar, sie gehen gemeinsam auf Tournee. Das glückliche Leben mit Yves inspiriert Édith zu ihrem Lied "La vie en rose", das sie, neben "Non, je ne regrette rien", weltberühmt machen sollte ¿ Michelle Marly ist das Pseudonym der deutschen Schriftstellerin Micaela Jary, der Tochter des Komponisten Michael Jary. Sie wurde 1956 in Hamburg geboren und schreibt seit 1993 unter verschiedenen Künstlernamen. Die Autorin ist verheiratet, hat eine erwachsene Tochter und lebt heute in München und Berlin. In dem Roman "Madame Piaf und das Lied der Liebe" beschreibt die Autorin einen Abschnitt im Leben der Édith Piaf, der wohl einer der glücklichsten und erfolgreichsten dieser Ausnahmesängerin gewesen sein dürfte. In Erinnerungen und Rückblicken erfährt der Leser einiges über ihre Kindheit und Jugendzeit und in einem kurzen Nachwort auch über ihr weiteres, eher tragisches Leben. Wie die fernere, äußerst erfolgreiche Karriere von Yves Montand verlief, ist ebenfalls nachzulesen, so dass man letztendlich ein umfassendes Bild beider Künstler erhält. Die Autorin hat hier sehr gut und gewissenhaft recherchiert. Sie gibt dem Leser das Gefühl dabei zu sein, die Persönlichkeiten kennen zu lernen und Anteil an ihrem Leben zu nehmen. Man liebt und leidet mit Édith Piaf, dieser kleinen und willensstarken Frau, die sich über alle Konventionen hinwegsetzt, trinkt und feiert als gäbe es kein Morgen, und - wie in ihrem Lied "Non, je ne regrette rien", nichts davon bedauert, nichts bereut. Man spürt förmlich ihre Liebe zu Yves Montand, die sie in ihrem Chanson das sie unsterblich gemacht hat, "La vie en rose", zum Ausdruck bringt. Der flüssige Schreibstil, die ausführliche Darstellung der einzelnen Charaktere und die detaillierte Beschreibung der Gegebenheiten sind weitere Komponenten, die zum guten Gelingen dieses wunderbaren Buches beitragen. Fazit: Ein ausgezeichneter Roman über eine außergewöhnliche Frau und Künstlerin, den ich gerne weiter empfehle.
Alle Kundenbewertungen anzeigen
Eigene Bewertung schreiben Zur Empfehlungs Rangliste
Servicehotline
089 - 70 80 99 47

Mo. - Fr. 8.00 - 20.00 Uhr
Sa. 10.00 - 20.00 Uhr
Filialhotline
089 - 30 75 75 75

Mo. - Sa. 9.00 - 20.00 Uhr
Bleiben Sie in Kontakt:
Sicher & bequem bezahlen:
akzeptierte Zahlungsarten: Überweisung, offene Rechnung,
Visa, Master Card, American Express, Paypal
Zustellung durch:
¹ Mängelexemplare sind Bücher mit leichten Beschädigungen, die das Lesen aber nicht einschränken. Mängelexemplare sind durch einen Stempel als solche ge-
kennzeichnet. Die frühere Buchpreisbindung ist aufgehoben.
* Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. Informationen über den Versand und anfallende Versandkosten finden Sie hier.
** Deutschsprachige eBooks und Bücher dürfen aufgrund der in Deutschland geltenden Buchpreisbindung und/oder Vorgaben von Verlagen nicht rabattiert werden. Soweit von uns deutschsprachige eBooks und Bücher günstiger angezeigt werden, wurde bei diesen kürzlich von den Verlagen der Preis gesenkt oder die Buchpreisbindung wurde für diese Titel inzwischen aufgehoben. Angaben zu Preisnachlässen beziehen sich auf den dargestellten Vergleichspreis.