Otto Dix (1891 - 1969) ist einer der großen deutschen Künstler des 20. Jahrhunderts, bekannt vor allem durch sein eindringliches Werk zum Ersten Weltkrieg und die schonungslosen Porträts. Als skeptischer, unnachsichtiger Beobachter mit Hang zur grotesken Überzeichnung begleitete er seine Zeit.
Uwe M. Schneede verfolgt in diesem konzisen Überblick die Veränderungen der Themen und der Stile von der Weimarer Republik über die innere Emigration bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg und gelangt schließlich zu einer Neueinschätzung der Arbeiten aus Dix, zweiter Lebenshälfte. Mit ca. 40 Abbildungen, davon 16 in Farbe.
Inhaltsverzeichnis
Vorbemerkung
Frappierende Stilwechsel; der Beginn: Selbstbildnisse 1912 - 1915
Einblicke in die Welt der Zerstö rung: Im Krieg 1914 - 1918
Das prothetische Bild; die Groteske: Die Krü ppel-Gemä lde 1920
Ü berschä rfe und Attacke: Die Salon-Bilder 1921/1922
'Witz, Diabolik, Sinnlichkeit': Aquarelle 1922 - 1925
Das groß e Thema Krieg und der symptomatische Streit der Deuter: Schü tzengraben und Krieg-Zyklus 1923/1924
'Sie reprä sentieren eine ganze Zeitepoche': Bildnisse 1923 - 1926
Machart und Moderne: Dix' Bildtechniken
Monströ se Begegnungen: Paare 1924 - 1930
Tanz und Tod. Zwei Zeitbilder: Die Triptychen Groß stadt und Der Krieg 1928 - 1932
Verfemung, Rü ckzug, Resistenz: Allegorische Szenen und Landschaften 1933 - 1945
'Wiederum zwischen 2 Stü hlen': Das spä te Werk 1946 - 1969
Lebensdaten
Literatur
Bildnachweis
Personenregister