Merkwürdig, lang, etwas unzusammenhängend und gleichzeitig ein fantasievoller Inselaufenthalt.
Es handelt sich um eine Sammlung von Briefen, die Mythenmetz während seines Kuraufenthalts auf der Insel Eydernorn verfasst hat.Das Format des Buches mit seinen Briefen ist recht repetitiv, aber eingängig. Ich habe es als Hörbuch gehört, wobei der fast immer gleiche Sprecher leider recht eintönig ist. Die Ereignisse plätschern am Anfang eher so vor sich hin, sind aber recht ausführlich und fantasievoll. Es kommt jedoch keine richtige, sich aufbauende Geschichte zusammen, sondern es sind kleine Erzählungen, wie in einem Reisebericht eben.Dann passieren ab und zu merkwürdige Dinge, und es gibt Inhalte wie die Leuchttürme, bei denen man immer mehr hören möchte, oder witzige Geschichten wie das Kraakenfiken. Besuche im SAFÜAT oder der Tagesausflug zu den sprechenden Grabmalen hingegen sind langweilig. Doch plötzlich wird im letzten Drittel aus dem gemächlichen Urlaubsbericht eine abgedrehte, sich immer wieder übertreffende "Mission: Impossible"-Erzählung vom Retten der Menschheit. Hier wird es zwar zum Teil ungemein spannend und noch fantasievoller, aber auch unglaubwürdig. Zum Ende hin wird es durch die ständigen "man kann es nicht in Worte fassen, so absonderlich war es¿-Beschreibungen repetitiv. Außerdem wusste man ja, dass alles gut ausgeht, da sowohl Verfasser als auch Briefe überlebt haben.Für mich ist dies das schwächste Walter-Moers-Buch, das ich bisher gelesen habe, hinter "Bücherdrache¿ und "Schreckenmeister¿.