Heliosphere 2265 - Band 21: Ohne Ausweg (Science Fiction)

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Heliosphere 2265 - Band 21: Ohne Ausweg (Science Fiction) als eBook epub

Produktdetails

Titel: Heliosphere 2265 - Band 21: Ohne Ausweg (Science Fiction)
Autor/en: Andreas Suchanek

EAN: 9783958340084
Format:  EPUB
Familiy Sharing: Ja
Illustriert von Arndt Drechsler, Anja Dyck
Greenlight Press

15. August 2014 - epub eBook - 126 Seiten

Beschreibung

Im Alzir-System herrscht noch immer Chaos. Präsidentin Jessica Shaw will die Solare Republik stabilisieren und muss gleichzeitig ihr neues Kabinett bilden. Während der neue Staat am Rande der Vernichtung steht, erreicht die mächtigste Frau der Republik ein überraschendes Angebot.
Unterdessen verbringt die Besatzung der HYPERION ihre letzten Tage gemeinsam mit den Aaril auf deren Heimatwelt. In dieser friedlichen Umgebung erwarten sie die Vernichtung der Zeitlinie. Nur wenige stemmen sich gegen das Unvermeidliche, suchen verzweifelt nach einer Lösung. Ist das Ende des Weges für die HYPERION tatsächlich gekommen?

Dies ist der einundzwanzigste Roman aus der Serie "Heliosphere 2265"

Am 01. November 2265 übernimmt Captain Jayden Cross das Kommando über die Hyperion. Ausgerüstet mit einem neuartigen Antrieb und dem Besten an Offensiv- und Defensivtechnik, wird die Hyperion an den Brennpunkten der Solaren Union eingesetzt.

Heliosphere 2265 erscheint seit November 2012 monatlich als E-Book sowie alle 2 Monate als Taschenbuch.
Hinter der Serie stehen Autor Andreas Suchanek (Sternenfaust, Maddrax, Professor Zamorra), Arndt Drechsler (Cover) und Anja Dyck (Innenillustrationen).

Weitere Informationen unter:
http://www.greenlight-press.de
https://www.facebook.com/Heliosphere2265

Portrait

Andreas Suchanek, geboren am 21.03.1982, schrieb zwischen 2010 und 2012 für die mittlerweile eingestelle Bastei-Heftromanserie "Sternenfaust". Dort konnte er insgesamt 7 Romane beisteuern. Es folgte 2012 der Einstieg bei "Maddrax - Die dunkle Zukunft der Erde" mit Band 335.
Im November 2012 startete Andreas Suchanek seine erste eigene Science-Fiction-Serie "Heliosphere 2265", die monatlich als E-Book und alle zwei Monate als Taschenbuch erscheint. Anfang 2013 erfolgte der Einstieg bei der Mystery-Serie "Professor Zamorra - Der Meister des Übersinnlichen".

Weitere Informationen zum Autor und seinen Projekten unter:
http://www.andreassuchanek.de
http://www.heliosphere2265.de

Und unter Facebook:
http://www.facebook.com/andreas.suchanek
http://www.facebook.com/heliosphere2265

Leseprobe

Prolog


 

Das Klacken seiner Stiefelsohlen auf dem Metall des Bodens hallte in den leeren Gängen wider, wie das Echo in einer ausgestorbenen Schlucht im Nirgendwo. Wo ihn sonst Offiziere gegrüßt hatten und Männer und Frauen in Gespräche vertieft vorbei geeilt waren, herrschte Leere. Nur der Laut der eigenen Schritte durchbrach die allgegenwärtige Stille.

Captain Jayden Cross konnte noch immer nicht wirklich begreifen, wie es so weit hatte kommen können. Jeder Kommandant machte sich im Verlauf seiner Karriere Gedanken über das Ende. Wann es kommen würde und in welcher Form. Irgendwie hatte er sich stets auf der Brücke der HYPERION in einem heroischen Kampf fallen sehen, nicht machtlos in einem fremden Sonnensystem.

In dem Augenblick, als sie durch den Tachyonentunnel in die Zukunft geflogen waren, hatten sie alles auf eine Karte gesetzt. Die Suche nach einer Antwort auf die Frage, was Richard Meridian plante, wie es möglich gewesen war, dass er mit Björn Sjöberg die Solare Union zu einer Diktatur umgeformt hatte und warum, hatte alles bestimmt.

Und wir haben eine Antwort erhalten. Doch sie kam zu spät.

Vor wenigen Stunden waren sie der Gravitationssenke entkommen, hatten den Kampf gegen ein Schiff der Ash’Gul’Kon für sich entschieden und waren vor dem Rest der feindlichen Flotte geflohen. Doch der Tachyonentunnel war zusammengebrochen, eine Rückkehr in die Gegenwart der eigenen Zeitlinie war damit unmöglich geworden. Diese Galaxis starb, wurde verschlungen von einer gigantischen Schwärze.

Und wir sind Teil des Untergangs.

In wenigen Tagen würden die HYPERION, die gesamte Besatzung und ihr gesamtes Wissen aufhören zu existieren. Der Kampf war verloren.

Jayden schü
ttelte die Schwere ab, die ihn bei diesem Gedanken befiel. Das Hochgefühl über das Erreichen des Ziels war längst verflogen. Seltsamerweise sah er dem nahenden Ende gelassen entgegen, was jedoch nicht auf die gesamte Besatzung zutraf. Die Crew ging völlig unterschiedlich damit um. Von Wut, über tiefe Depression bis hin zu einem Verdrängen des Unausweichlichen gab es alles.

Vor ihm tauchte das Schott zur Krankenstation auf. Wie er wusste, befanden sich nur noch zwei Personen dort. Auf nahezu jeder Station saßen ein paar Crewmitglieder, die die Stellung hielten. Fatalisten, die das Unausweichliche akzeptiert hatten, die letzten Stunden aber hier an Bord verbringen wollten oder sich an die Hoffnung klammerten, dass doch noch irgendwie ein Ausweg gefunden wurde.

Das Schott glitt mit einem Zischen zur Seite.

Jayden durchschritt den Hauptraum und betrat das angrenzende wissenschaftliche Labor. Auf dem Weg schaute er kurz am Stasetank von Alpha 365 vorbei. Der Zustand des Sicherheitschefs war unverändert, was grundsätzlich ein gutes Zeichen war, bedeutete es doch, dass das Virus der Ash’Gul’Kon nicht noch mehr Schaden angerichtet hatte. Möglicherweise war es nicht das Schlechteste, die letzten Tage im Stasisschlaf zu verbringen.

Jayden erreichte das Labor.

„Ah, Captain“, begrüßte ihn Doktor Irina Petrova. „Sie sind also auch noch hier. Wollen Sie sich unserer Gruppe anschließen?“

Die Chefärztin hatte in den vergangenen Monaten einige Pfunde verloren, schien mittlerweile jedoch ihr Wunschgewicht erreicht zu haben. Der ständige Aufenthalt auf der Krankenstation hatte dafür gesorgt, dass ihre Haut ein wenig bleicher war als gewöhnlich. Vermutlich hatte sie die eine oder andere Sitzung unter dem Lux-Generator verpasst, die für Offiz
iere an Bord eines Raumschiffes Pflicht waren.

„Captain.“ Giulia Lorencia nickte ihm grüßend zu. „Sieht so aus, als gehörten wir zu den wenigen, die die Stellung hier an Bord halten.“

Die olivfarbene Haut der Chefingenieurin stand im krassen Kontrast zur Blässe Petrovas. Lorencias langes braunes Haar lag zu einem Zopf geflochten über ihrer rechten Schulter, die Augen blitzten wach und ausgeruht.

Petrova saß in einem der zentralen Holosphäre zugewandten Konturensessel und beobachtete die Projektionen. Lorencia stand mit verschränkten Armen davor. An die Sphäre schlossen sich mehrere Scan-Podeste verschiedener Größe an. Auf dem Touch-Desk hinter der Chefärztin waren Dateien aufgerufen und wurden dreidimensional über die Fläche projiziert. Daneben lag zudem ein aktiviertes Pad, auf dem Reihen dicht beschriebener Zeilen leuchteten.

Jayden erwiderte die Grüße und bedachte die Holosphäre mit einem durchdringenden Blick. In ihr wurden DNA-Stränge, Textauszüge sowie Binärcodes dargestellt. „Wie läuft die Auswertung?“

Petrova deutete auf ein dickes, in Leder gebundenes Buch, das auf einer der Sensorplatten lag. Arme mit Scannelementen fuhren darüber hinweg. Die Platte selbst flimmerte. Das kostbare Artefakt wurde von allen Seiten durchleuchtet. „Es geht nur langsam voran. Wir konnten bisher neben dem DNA-Code von Michael Larik noch einen weiteren auswerten. In unserer Schiffsdatenbank findet sich jedoch keine Entsprechung.“

Das wunderte Jayden nicht. Wie sie mittlerweile wussten, befanden sich in dem Folianten die genetischen Muster von fünf Personen. Sie alle waren Nachfahren der Verlorenen Kinder des Mars, die Richard Meridian in einer seiner früheren Inkarnationen während der Free
man-Diktatur 2064 erschaffen hatte. Extrahierte man die in den Exons verborgenen Schlüsselgene - wie Petrova die Sequenzen mittlerweile nannte -, erhielt man eine Sequenz, die das Tachyonengefängnis der Ash’Gul’Kon öffnen konnte. „Ehrlich gesagt wäre es auch ein sehr großer Zufall, wenn noch ein weiterer Schlüsselgenträger vor unserer Nase sitzt.“

„Dem stimme ich zu“, sagte Petrova. „Für eine Auswertung benötigen wir eine der zentralen medizinischen Datenbanken, die jedoch unerreichbar sind. Soweit mir bekannt ist, gibt es einen solchen DNA-Katalog nur auf NOVA oder Terra. Auch CARA besitzt keine Informationen zu diesem Muster.“

Jayden trat näher an die Holosphäre. Er streckte den Arm aus und ließ die Finger durch die Projektion gleiten, die kurz flimmerte und sich dann wieder stabilisierte. „Was sind das für Textpassagen?“

„Interessant, nicht wahr?“ Lorencia kam zu ihm. Als Chefingenieurin hatte sie recht schnell eine Leidenschaft für alles entwickelt, was mit dem Folianten zu tun hatte. Janis, Petrova und sie bildeten ein gutes Team. „Wir konnten mittlerweile einige Passagen dem medizinischen Feld der Virologie zuordnen.“

Die Wächterin des Wissens im Sanktuarium des Dunklen Wanderers hatte sie darauf bereits vorbereitet. „Die Anleitung zur Entwicklung des Retrovirus auf der Basis von Attotechnologie?“

„So ist es“, sagte Petrova an Lorencias Stelle. „Damit wären alle Probleme auf einen Schlag gelöst. Wir könnten die Schlüsselträger ausfindig machen, ihnen das Virus injizieren und so die Exons in der DNA umschreiben. Am Ende sind sie für Meridian nutzlos. Die Zusammensetzung der Anleitung folgt noch, allerdings sind wir auf dem Gebiet der Attotechnolo
gie so unbewandert, dass ich das Virus unmöglich mit den vorhandenen Mitteln erschaffen könnte.“

Jayden winkte ab. „In unserer jetzigen Situation spielt das kaum eine Rolle. Und immerhin, wenn wir hier in der Zukunft sterben, kann Meridian Michael Larik nicht benutzen, um das Gefängnis der Ash’Gul’Kon in unserer Zeitlinie zu öffnen.“

Petrovas Zeigefinger schnellte dozierend in die Höhe. „Das ist ein schöner Gedanke, Captain. Allerdings wissen wir nicht, ob dieser Wahnsinnige doch noch Zugriff auf das Original der Schlüssellinie besitzt. Möglicherweise hat er die benötigten Exons auch längst aus unserem Funkoffizier extrahiert.“ Sie seufzte, senkte ihren Finger. „Letztlich kann in der Gegenwart alles geschehen. Der Kampf liegt nicht mehr in unserer Hand.“

Lorencia nickte widerstrebend. „So ist es wohl.“

„Wenn Sie beide das glauben“, sagte Jayden, „warum sind Sie dann noch hier?“

Die Frauen sahen sich an.

„Ich warte noch auf Noriko und möchte mich dann von CARA verabschieden, bevor wir zum Rest der Crew auf die Oberfläche translozieren.“ Sie lächelte bitter. „Mein Stellvertreter hat mich kontaktiert und von den Ozeanen und Wäldern geschwärmt. Nach einer so langen Zeit in der künstlichen Atmosphäre eines Raumschiffes blühen einige dort unten richtig auf.“

„Sollen sie“, sagte Petrova. „Die Angst kommt früh genug. Ein paar musste ich bereits mit Antidepressiva behandeln. Nicht jeder kann den nahenden Tod so gut ertragen wie wir.“ Sie schlug die Beine übereinander und legte den Ellbogen auf die Tischplatte. Die Sensoren des Smart-Desks reagierten auf die Bewegung, die Tasten des Holo-Interfaces zur St
euerung auf der Tischplatte leuchteten auf, verschiedene Artikel blinkten, wie um Aufmerksamkeit zu erregen. „Ich fühle mich auf meiner Krankenstation ganz wohl und will noch den Rest dieses verdammten Folianten auswerten. Ich hasse es, unerledigte Aufgaben zurückzulassen.“

Vermutlich würde Petrova dafür gar nicht genug Zeit bleiben und der Gedanke, dass die Ärztin alleine hier oben saß, gefiel Jayden überhaupt nicht. Andererseits hatte er es jedem Offizier freigestellt, die letzten Tage seines Lebens so zu verbringen, wie...


Technik

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Ausweg gefunden
von manu63 - 21.08.2016
Band 21 der Heliosphere 2265 Serie des Autors Andreas Suchanek trägt den Titel Ohne Ausweg. Band 20 endetet mit der Erkenntnis das die Hyperion wohl nicht mehr in ihre Zeitlinie zurückkehren kann. Die Crew verbringt ihre letzten Tage bei den Aaril und jeder versucht auf seine Weise mit dem nahen Ende fertig zu werden. Aber der Autor wäre nicht Andreas Suchanek, der noch etliche Folgen der Serie schreiben möchte, wenn ihm kein Ausweg für die Hyperion einfallen würde. Das wäre ja so als ob man Captain Kirk und die Enterprise aus der laufenden Serie schreiben würde. Geht gar nicht. Also hat sich der Autor wieder was überraschendes einfallen lassen um die missliche Lage der Hyperion zu beenden, was werde ich nicht verraten, dann wäre ja die Spannung dahin. Dieses Mal brachten mich die Dialoge der Protagonisten einmal mehr zum schmunzeln, dem Autor gelingt es mit jeder Folge den Charakteren eine weitere Tiefe zu geben und sie weiter auszubauen. Auch die anderen Handlungsstränge werden weiter geführt und die Stabilisierung der Solaren Republik weiter vorangetrieben. Band 21 besticht durch eine spannende Geschichte in mehrerer Handlungssträngen und Zeitebenen, man merkt hier, dass es wieder auf ein Zyklusfinale zugeht. Die Ereignisse werden dichter und die Stränge bewegen sich aufeinander zu. Der Band schließt einmal mehr mit einem Cliffhanger ab, das bin ich als Leser der Serie mittlerweile gewohnt, aber dennoch nicht abgestumpft, da der Autor immer wieder neue Einfälle hat, um das Interesse des Lesers zu erhalten. Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar, die Zeitangaben über den Kapiteln geben eine gute Orientierung und es gibt am Anfang des Bandes ein "Was bisher geschah" das mich wieder gut in die Handlung hinein gebracht hat. Für Freunde technischer Erklärungen gibt es auch immer wieder Passagen die einiges erläutern, wobei sie nicht derartig ausufern das es für weniger technikfreudige langweilig wird.
Hyperion und Solare Republik stehen vor dem Ende
von ZeilenZauber - 23.07.2016
`*` Meine Meinung `*` In diesem Band werden wieder 2 Handlungsstränge - die alte Welt mit Jessica Shaw als Präsidentin und die Crew der Hyperion - miteinander verbunden. Diesen Wechsel nutzt der Autor als spannungssteigerndes Element, denn er lässt die Abschnitte mit hübschen Cliffhangern enden. Auch wenn ich mir recht sicher war, dass Jayden mit seiner Crew überlebt, blieb es doch lange unsicher und es war ir schleierhaft, wie es geschehen soll. Die Geschehnisse in der solaren Republik bleiben auch spannend, denn die Intrigen, die gesponnen werden, kann man förmlich riechen. Mal wieder hat der Autor eine spannungsgeladene Folge erschaffen, die den Leser diese Episode nicht aus der Hand legen lässt und sofort nach dem Folgeband süchteln lässt. Okay, wer bis zu diesem Band die Erlebnisse der Hyperion gelesen hat, ist eh ein Fan, ein Heliosphery, und hangelt sich von Folge zu Folge, denn die Spannung wird kontinuierlich gesteigert. Auch wenn man glaubt, dass dies nicht mehr möglich ist, weiß Suchanek immer noch zu überraschen und bietet Twists und Überraschungen. Diese Folge wartet auch mit einer Menge Humor auf, die die kritische Situation nicht ins Lächerliche zieht, doch die Stimmung auflockert und mir mindesten ein Grinsen, teilweise sogar ein Auflachen, entlockte. Die Charaktere bleiben weiterhin lebendig und für mich sind sie fast schon "Nachbarn", die man kennt und grüßt. Dies alles gepaart mit dem locker-flockigen Schreibstil des Autors, bescherte wieder eine Folge, die nur so sprudelt vor Überraschungen und weiteren spannungssteigernden Andeutungen. Von mir wieder klare 5 ausweglose Sterne. `*` Klappentext `*` Im Alzir-System herrscht noch immer Chaos. Präsidentin Jessica Shaw will die Solare Republik stabilisieren und muss gleichzeitig ihr neues Kabinett bilden. Während der neue Staat am Rande der Vernichtung steht, erreicht die mächtigste Frau der Republik ein überraschendes Angebot. Unterdessen verbringt die Besatzung der HYPERION ihre letzten Tage gemeinsam mit den Aaril auf deren Heimatwelt. In dieser friedlichen Umgebung erwarten sie die Vernichtung der Zeitlinie. Nur wenige stemmen sich gegen das Unvermeidliche, suchen verzweifelt nach einer Lösung. Ist das Ende des Weges für die HYPERION tatsächlich gekommen?
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