Die Namen ist für mich wirklich die Buchendeckung des Jahres.
Dass es sich dabei um ein Debüt handelt, haut mich einfach aus den Socken. Dieses Buch ist einfach das Beste, was ich seit langem gelesen habe. Als ich den ersten Abschnitt gelesen und verstanden hatte, dass es immer wechselnde Perspektiven sind und sich dadurch dann die Handlung verändert, habe ich mich augenblicklich an Sliding Doors mit Gwyneth Paltrow erinnert gefehlt, kennt das überhaupt noch jemand außer mir?
Ich war also augenblicklich wirklich gefesselt und muss sagen, ich konnte gar nicht aufhören zu lesen. Die Geschichte ist einfach so schön und jede Perspektive hat etwas für sich. Es ist schwer aber dieses Buch zu sprechen, ohne etwas zu verraten, was dem Leser den Spaß an diesem unglaublichen Werk nehmen könnte und das wäre tatsächlich ein Verbrechen.
Dieses Buch handelt oberflächlich von Namen und wie diese unser Leben beeinflussen können, aber eigentlich handelt es davon wie Entscheidungen unser Leben und das einer gesamten Familie verändern können. Wenn man eine zentrale Episode in einem Leben nimmt, und jeder von uns hat so eine entscheidende Episode und dann die verschiedenen Möglichkeiten nebeneinander sehen könnte, was wäre dann in unserem Leben passiert. (Wäre ich zum Beispiel, tatsächlich nach New York gezogen, statt 10 Jahre in einer Beziehung zu verbringen, die am Ende doch eine Enttäuschung war?) genau darum geht es in diesem Buch und am Ende dann eine Aufklärung die mich wirklich nachdenklich, traurig und glücklich zugleich zurückgelassen hat und mit der Gewissheit, etwas ganz Besonderes gelesen zu haben.